Skip to main content

Full text of "Die Apidae (Blumenwespen) von Argentina : nach den Reisenergebnissen der Herren A.C. Jensen-Haarup und P. Jörgensen in den Jahren 1904-1907"

See other formats


*'*«, 



Kr m .*»: 



«fr;-^ 








•3UI -SOig PJOIifEl) I 



Die Apidae (Blumenwespen) von Argentina 



)ie Apidae (Blumenwespen) 

von Argentina 

nach den Reisenergebnissen der Herren 

A. C. Jensen-Haarup und P. Jörgensen 

in den Jahren 1904—1907 



Dr. H. Friese 

Schwerin i. Mecklenburg 
(früher Jena) 

1908 



VERLAG: „FLORA OG FAUNA«, 

SILKEBORG, DÄNEMARK. 



Preis 4 Mark. 



.KL 



SILKEBORG NY BOGTRYKKERI. JOHANSEN & J0RGENSEN. 

1908. 



DIE heutige Ausbeute ist eine bedeutend reichhaltigere als 
die erste*); sie umfasst über 2000 Exemplare im Zeit- 
raum von 6 Monaten (Oktober 1906 bis März 1907) in 115 
Arten und weist neben genauen Fangdaten über Zeit und 
Fundort, auch oft wertvolle Notizen über den Blumenbesuch 
auf, alles Tatsachen, die den emsigen und methodischen For- 
scher kennzeichnen und uns zu grossem Dank verpflichten. 
Gerne habe ich daher auch die Praeparation und die Eti- 
quettirung dieser reichhaltigen Sendung ausgeführt und oft 
genug an den noch weichen Tieren die Determination vor- 
nehmen können. 

Da hier ein reiches Material von einem verhältnissmäs- 
sig kleinem Gebiet vorlag, so habe ich versucht bei einigen 
interessanten Gattungen analytische Tabellen zum Determi- 
niren zu entwerfen, auch habe ich durch weitere Exemplare 
meiner Sammlung, die mir von Bunneister, Ducke, Frank, 
Hieronymus, Schrottky und Steinbach zugingen, die Arbeit 
ergänzt, um das Bild zu vervollständigen. Wiederholt konnte 
ich auch Tiere der Fauna von Chile, die im allgemeinen ein 
in sich abgeschlossenes Gebiet für sich darstellt mit herein- 
ziehen, die wir durch den unermüdlichen Forcher F. Herbst 
in Concepcion so gut und wohl erschöpfend kennen lernten. 
Bei Colletes, Epeolus, Tetralonia, ja selbst Centris haben wir 
mit Chile gemeinsame Arten zu nennen, die jedenfals einer 
Verbindungsader durch die Anden ihr Auftreten verdanken. 

Trotz aller Reichhaltigkeit dürfen wir aber keinenfalls 
annehmen, dass der Artenreichtum von Argentina auch nur 
annähernd erschöpft sei im Gegenteil, das Gebiet von 



•) Vergleich „Flora og Fauna", Silkeborj,', 15K)() p. 8!»-|()2. 

(Pag. i-i6 printed 15 — 2 08.) 1 

^^^-^^^^ 255277 



1 



Mendoza dürfte ungefähr die doppelte Artenzahl noch liefern, 
die Abhänge der Anden von Mendoza — Tucuman — Salta 
wohl das Vierfache der bisher bekannten Formen. Es herrscht 
eben lokal oft ein unglaublicher Reichtum an Bienenarten. 

Von den 1 1 5 Arten in 38 Gattungen gehören die mei- 
sten wieder als Vertreter einer gemässigten Zone an, einige 
sind subtropischen Ursprungs, eine Bombus-kn (opifex) re- 
praesentirt das Bergland. Mendoza liegt unter dem 33" südl. 
Breite, also ungefähr mit Capstadt (= 34 f') übereinstimmend. 
Auf die nördliche Halbkugel und auf Europa-Afrika über- 
tragen würde ungefähr Marocco der Gegend entsprechen. 

Während ich bei der ersten Reiseausbeute bei der Auf- 
stellung neuer Arten sehr vorsichtig zu Werke gehen musste, 
konnte ich bei dem diesmaligen Reichtum an Exemplaren ohne 
Schwanken und oft spielend leicht die natürlichen Verhält- 
nisse herauslesen und oft genug das Unsichere der ersten 
Arbeit klarstellen. 

Unter den Gattungen vermissen wir diesmal die Ver- 
treter von Tetrapedia ganz, auch Bombus ist merkwürdiger- 
weise in nur einigen Exemplaren vorhanden, dagegen über- 
rascht uns Epeolus, Tetralonia, Anthidium und Psaenythia 
durch seinen Artenreichtum, auch Centris und Megachile 
sind wieder reich vertreten. 

Bei 48 neuen Arten haben wir nicht nur Vertreter von 
4 neuen Gattungen (BicoUetes, Parapsaenythia, Schrottkya 
und Corbicula) zu melden, sondern auch einen der wich- 
tigsten Funde, die in den letzten Jahrzehnten gemacht wur- 
den, zu verzeichnen, nämlich eine Bienengattung mit dem 
Anfang der Körbchenbildung, jener Errungenschaft an der 
Hintertibie, wie sie den höchst entwickelten, den socialen 
Apiden, eigentümlich ist. Unter den solitären Apiden fand 
sich bisher nur ein Genus — Euglossa — , das uns ein 
vollkommen ausgebildetes Körbchen, bei fast vollständigem 
Rückgang der Behaarung, zeigte. Das neue wichtige Binde- 
glied führt daher den Namen Corbicula, es leitet direct von 
Anthophora (Meliturga) nach Apis (Melipona) hinüber. 

Die andern neuen Gattungen (BicoUetes, Parapsaenythia 



und Schrottkya) haben nur den Wert von Subgenera und 
sind kaum von allgemeinerem Interesse. 

Als eine auffallende Erscheinung wäre noch der Arten- 
reichtum (12 Species) der Schmarotzergattung Epeolus und 
besonders die Grösse dieser Formen hervorzuheben. Was 
den Reichtum betrifft, so tritt sofort die Frage an uns heran, 
wo leben diese Arten — wo sind die Wirte zu diesen zahl- 
reichen Schmarotzerbienen? 

Die Gattung Colletes (Seidenbiene) ist überall als Wirt- 
biene bekannt geworden und wohl allgemein als derartiger 
Ernährer von Epeolus anerkannt worden; die 3 — 4 bei Men- 
doza lebenden Colletes- kxttn können aber keineswegs so 
viele und vor allem nicht so grosse Epeolus erziehen. Wir 
müssen uns also nach anderen Genera umsehen, die der 
Gattung Colletes verwandt sind und womöglich auch grös- 
sere Arten aufweisen. Zuerst fallen uns hier die zahlreichen 
Arten und Individuen von Biglossa in die Augen, die sehr 
wohl als Wirtbienen für Epeolus in Betracht kommen könn- 
ten; zweitens weist uns Biglossa, die ich jetzt nur noch als 
Subgenus von Caupolicana ansehe, auf diese Gattung mit 
ihren grossen Arten hin, wie Caupolicana lugubris, ruficollis, 
sieinbachi u. and., die ganz leicht Epeolus bipunctatus, joer- 
genseni, crassicornis und nobilis ernähren könnten ! 

Vielleicht geben die Forscher Jensen-Haarup und Jor- 
gensen uns hierzu ihre biologische Beobachtungen kund? 

Zu meiner Notiz in der 1. Arbeit (1906, s. oben p. 99) 
betr. das Fehlen von Trigona- und Melipona- Arten bei Men- 
doza bestätigt die 2. Forschungsreise vollkommen den Satz: 
■es fehlen die Meliponiden bei Mendoza ! 

Die anderswo bekannt gewordenen Resultate über Vor- 
kommen in Argentina lauten: 

Melipona 5-fasciata, var. haeri Vach. — bei Tucuman. Diese Varietät 
mit scliwarzbraun behaartem Thorax erhielt ich auch in 5 Arbeitern 
von Salta, im März von Steinhach gesammelt. 

Trigona liheata Lep. — bei Salta, kleinere Form von nur 5 mm. Länge, 
im März von Steinhach gesammelt und ebenso 

Trigona mohstn Puls von Salta, nur 3' ._,— 4 mm. lang. 

ferner erwähnt Prof. Holmberg in seiner verdienstvol- 



^ 



len Arbeit von 1903: Delectus Hymenopterologicus argentt- 
nus in: Ann. Mus. Buenos Aires vol. 9 pag. 378 u. ff. noch: 

Trigona 4-punctata Lep. von Missiones und Missiones altas.*) 
Trigona dorsalis Sm. von Chaco, Missiones altas und Chaco australis. 
Trigona catamarcensis Holmberg (leider ohne Verwandtschaftsangabe 

beschrieben!) von Catamarca (-= 29 '^ südl. Breite und nördlich von 

Mendoza). 
Trigona moUsta Puls von San Luis (33" südl. Br.). 
Melipona 4-fasciata Lep. von Missiones (?) und Missiones bajas wie 

altas. 
Melipona 5-fasciata Lep. von Missiones bajas und 
Melipona favosa F. von Tucuman. 

Demnach würde also San Luis mit 33" südl. Breite der südlich- 
ste Fundort für Meliponiden in Argentina sein. 



A. Podilegidae, Beinsammler. 

1**). Sphecodes mutillaeformis Schrottky, ? (in Z. f. syst, 
Hym. V. 6 p. 310). 

$. Kopf schwarz, vorn und unten dicht weiss behaart 
die Behaarung das Chitin, also auch die Sculptur vollkom- 
men verdeckend, auf dem Scheitel sehr dicht und feinkörnig 
punktirt, Ocellen verhältnissmässig gross; Clypeus, Mandibel 
und Antenne braungelb. Thorax rot; Mesonotum dicht und 
fein körnig punktirt mit medianem Längseindruck, Mittel- 
segment rot, Area unbehaart, strahlförmig gerunzelt, glänzend, 
sein Hinterrand etwas erhöht, sonst kurz und dicht weiss 
behaart; Beine und Tegulae einfarbig gelbbraun, erstere fein 
weisslich behaart; Flügel hyalin, Adern braun, Cubitalzelle 
2 fast parallel, nerv. rec. 1. vor dem Ende. Abdomen glatt 
und glänzend, namentlich nach dem Apex zu mit feinen 
gelblichweissen Härchen, Segmente 1. — 3. rot, 4. — 6. schwarz,. 
2.- — 3. dorsal mit schwarzer Basis. L. 5 mm. 

Catamarca (Argentina) 1 5. 

cT wie ? gezeichnet, von Mendoza am 10. December. 

2. Sphecodes sp? — Kleine Art 0", 6 — 7 mm. lg. am 10. 
December. 

3. Sphecodes sp.? — Mittlere Art, o"?, 10 mm. lg. bei 
Pedregal am 14. December. 

4. Sphecodes sp? — Mittlere Art mit roten Beinen, $ 
am 22. December bei Mendoza. 

5. Sphecodes nigrlpennis n. sp. $. — Grösste Art in S..- 
America. 



*) Missiones liegt im Norden von Argentina. 
**) Nur die Arten von Mendoza sind numerirt! 



$. Schwarz, Kopf und Thorax dicht runzlig punktirt, 
ganz matt, Clypeus schwach 2-beulig, Scutellum und Meta- 
notum mit schwacher eingedrückter Mittellinie, daher 2-beu- 
lig, Area des Mittelsegment grob längsrunzelig; Abdomen blut- 
rot, fein punktirt, glänzend, Segment 5 mit schwarzer End- 
hälfte, 6. ganz schwarz; Beine schwarz, Femur-Ende, Tibie 
und Tarsen rot; Flügel stark gebräunt, am Vorderrande am 
dunkelsten. — L. 1 1 mm. Br. 3 mm. 

Am 10. — 17. Januar bei Mendoza. 

6. Temnosoma metallicum Sm. — d"? von Mendoza vom 
2. November bis 31. Januar; wohl Schmarotzer von Augo- 
chlora ? 

Prosopis rufula n. sp. $. — Durch den rotgelben Kopf, 
Thorax und Abdominalsegment 1 — 2 auffallend. 

$. Rotgelb bis braunrot, Kopf und Thorax matt mit 
sparsamen Punkten, Clypeus mit gelblicher Scheibe, Neben- 
gesicht dreieckig weissgelb, Pronotum jederseits gelbweiss 
gefleckt, Calli humeral. gelb, Antenne braunrot mit dunklem 
Ende. Abdomen äusserst fein skulpturirt, matt, Segment 3. — 
6. schwarz, 6. schwarzborstig. Beine rotgelb, Kniee gelb, 
Tibie III dunkelbraun, Flügel hyalin, Adern mit dem gros- 
sen Stigma braun, Tegulae rotgelb. — L. 4^'. mm. B 1 mm. 

$ von Tucuman im November {Steinbach leg.). 

Prosopis saltensis n. sp. $. — Durch das 4-fleckige Ge- 
sicht bemerkenswert. 

$. Schwarz, fast unbehaart, Kopf fein runzlig punktirt, 
Clypeus mit breitem, gelbem Längsfleck, Stirnschildchen gelb 
und innere Orbita breitgelb,Wangen deutlich, Antenne schwarz, 
der ganze Schaft und die Unterseite rotgelb; Mesonotum grob 
punktirt, stellenweise gerunzelt und matt, Calli humeral. weiss- 
filzig, Pleuren einzeln grob punktirt, Area höckerig gewulstet, 
mit 4 deutlichen Längswulsten. Abdomen unregelmässig punk- 
tirt, Segment 1 zerstreut und grob punktirt, stark glänzend. 
Beine schwarz, Kniee gelb, Tibie I gelb gefleckt; Flügel gelb- 
lich gebräunt, Adern und Stigma schwarzbraun, Tegulae braun 
mit gelbem Fleck. — L. 6 mm. Br. P/o mm. 

3 $ von Salta {Steinbach leg.) 

Var. 2- Clypeus und Stirnschildchen rot, mit gelb- 
lichem Fleck, Beine I und II braun. 

var. rufifrons n. var. 

Salta. 

Oediscelis Phillip. 

Oediscelis ähnelt im Aeusseren den kleinen, schwarzen 
Halicius- Arten der palaearktischen Region, aber während ver- 
schiedene Gattungen wie Corynura, Megalopta, Gasirohalic- 



6 

tiis und andere noch ausgesprochenen Halictus -Typus auf- 
weisen, finden wir Oediscelis schon einen Schritt weiter ent- 
fernt, sodass der vergleichende Morphologe hier von einer 
„guten" Gattung sprechen kann. 

Ich verdanke dem unermüdlichen Forscher Herrn Paul 
Herbst in Concepcion eine Anzahl Vertreter dieser in jeder 
Beziehung sowohl an Grösse wie Artenzahl kleinen Gattung, 
die er von verschiedenen Lokalitäten seiner neuen Heimat 
zusammengebracht hat. Die Typen der beiden von Rud. 
Amandas Philippi in der „Stettin, ent. Zeitg. vol. 27 p. 110" 
im Jahre 1866 beschriebenen Arten Oed. vernalis und Oed^ 
minor befinden sich lt. eines Briefes vom December 1904 
des Sohnes F. H. E. Philippi nicht im Museum von Santjago. 

Die Arten sind fast ganz schwarz, kaum behaart, im 
Vorderflügel mit kräftigem, schwarzem Stigma und nur 2 
Cubitalzellen, wovon die 2. beide Discoidalqueradern auf- 
nimmt; ? — Clypeus mit scharfen Ecken, Bauch sehr lang 
behaart und wie die sehr spärliche Beinscopa mit Pollen- 
körnern besetzt, Stachel auffallend lang und kräftig. 

Im c^ Gesicht stark gelb gezeichnet, Beine bewehrt (Fe- 
mur verdickt, Trochanter III bezahnt). 

Uebersicht der Arten der Bienengattung Oediscelis: 

1. inet-mis Friese. 3. albida Friese. 5. vernalis Phil. 

2. minor Phil. 4. herbsti Friese. 6. styliventris Friese. 

7. paradoxus Ducke. 

Bestimmungstabelle, (vergl. Anhang!) 

?• 

1 a. Kopf und Thorax dicht punktirt, Zwischenräume der Punkte klein^ 

kaum skulpturirt (Vergr. 20fach). 2. 

b. Kopf und Thorax zerstreut und fein punktirt, Zwischenräume der 

Punkte viel grösser als diese und fein und dicht gerunzelt (Vergr. 

20fach), Geisseiglied 1 so lang wie 2 und 3. — L. 4 mm. Br. "74 mm. 

minor Phil. 

2 a. Clypeus jederseits zahnartig vorspringend. 3. 
b. Clypeus nur winkelig, Segmente ohne auffallende Behaarung, Geissel- 

glied 1 länger als das 2. — L. 5 mm. Br. 1 mm. 

inermis oder styliventris Friese (L.. S'/^ mm.). 

3 a. Segmentränder kantig und braun. — L. 7\'o — 8 mm. 

vernalis Phil. 

b. Segment 1 und 2 jederseits am Rande mit weissen Haarflecken, Geis- 
selglied 1 so lang wie 2. — L. 5 mm. Br. 1 mm. albida Friese. 

c. Segment 1 und 2 ohne auffallende Behaarung, Geisselglied 1 fast so 
lang wie 2 und 3. — L. 4 mm. Br. "74 mm. herbsti Friese. 

1 a. Bauch und Tibie III unbewehrt. 2. 

b. Ventralsegment 4 bedornt, oder Tibienende innen lappig erweitert. 3. 



2 a. Clypeus und Nebengesicht (interoculare) gelb, Antenne unten gelblich, 

Kopf' und Thorax zerstreut punktirt, mit dicht gerunzelten Zwischen- 
räumen (20facht. Beine I gelblich, Femur verdickt. — L. 5 mm. Br. 
1 mm. inermis Friese, 

b. Clypeus mit i- förmigem gelbem Fleck, Antenne unten kaum bräun- 
lich, Kopf und Thorax dicht runzlig punktirt, matt; Femur kaum ver- 
dickt, Trochanter III zahnartig verlängert. — L. 4 mm. Br. ■'/,, mm. 

minor Phil. 

3 a. Ventralsegm. 4 jederseits der Mitte mit einem langen an der Spitze 

fast gegabelten Zapfen, 5 lang weiss behaart. — L. 6 mm. 

stylioentris Friese, 
b. Ventralsegm. 4 unbewehrt, Tibie III verdickt, am Ende und innen lap- 
pig erweitert. — L. l''l.,—H mm. vernalis Phil. 

Oediscelis inermis n. sp. 

$. Nigra, sparsim griseo-hirta ; capite thoraceque subtil- 
iter punctato; clypeo convexo, utrinque angulato ; pedibus 
nigris, calcaribus fulvis, scopa albida; alis flavidis; cf clypeo, 
labro et mandibulis flavis; antennis subtus flavidis; femori- 
bus et tibiis III incrassatis; alis hyalinis. 

$. Schwarz, kurz und sehr sparsam greis behaart; Kopf 
und Thorax fein punktirt, Zwischenräume ohne auffallende 
Sculptur; Clypeus gewölbt, seitliche Ecken gewinkelt; An- 
tenne schwarz; Geisseiglied 1 länger als das 2. Abdomen fein 
skulpturirt, matter als die glatten, bräunlich durchscheinenden 
Ränder. Bauch lang weiss behaart (Scopa?). Beine schwarz, 
Calcar gelbbraun, Scopa weisslich, Metatarsus schmaler als 
die Tibie. Flügel gelblich, Adern und Tegulae schwarzbraun, 
Stigma sehr gross und tiefschwarz. — L. 5 mm. Br. 1 mm. 

r_^ Clypeus, Labrum, Mandibel gelb, Antenne unten gelb- 
lich; Femur und Tibie III verdickt; Flügel hyalin.-- L. 5 
mm. Br. 1 mm. 

3 c/ von Concepcion, am 18. December 1904 und 1 $ 
von Corral im März gefangen ; P. Herbst. 

(?) Oediscelis minor Phil. c^""^. 1866 Stettin. Ent. Z. vol. 
27 p. 110. 

$. Nigra, sparsim griseo-hirta, ut inermis, sed minor, 
capite et thorace disperse punctatis; antennis nigris, subtus 
fulvis; clypeo utrinque dentato; alis hyalinis; r^ clypeo fla- 
vomaculato, mandibulis labroque flavis, trochanteribus III post- 
ice dentatis. 

$. Schwarz, kurz und sparsam greis behaart, wie iner- 
mis aber kleiner; Kopf und Thorax feiner und zerstreut 
punktirt, Zwischenräume der Punkte viel grösser als diese 
und dicht und fein gerunzelt; Antenne schwarz, unten gelb- 
lich, Geisseiglied 1 dick' und knotig, so lang wie 2. und 3. 
Glied; Clypeus jederseits gezahnt. Abdomen fein skulpturirt, 
schwarz, nur dem Ende zu sparsam behaart. Beine schwarz ; 



Flügel hyalin, Adern und Tegulae schwarzbraun. — L. 4 mm. 
Br. ^/^ mm, 

c/ wie $, Clypeus mit j^-förmigem, gelbem Fleck; Man- 
dibel und Labrum gelb; Antenne schwarzbraun; Kopf und 
Thorax dicht runzlig punktirt, matt; Trochanter III nach 
hinten zahnartig verlängert, Femur kaum verdickt. — L. 4 
mm. B. ^|^ mm. 

1 o"' 5 $ im Januar und Februar bei Concepcion durch 
Herrn P. Herbst gefangen. 

Oediscelis herbsti Friese. 

?. Nigra, ut minor, sed capite et thorace subtiliter et 
densissime punctatis. 

$. Schwarz, wie minor, aber Kopf und Thorax dicht 
und fein punktirt; Clypeus zahnartig jederseits vorspringend; 
Antenne unten gelblich; Abdomen schwarz. Bauch weis be- 
haart, Flügel hyalin. — L. 3^/3 mm. Br. -^4 mm. 

1 ? von Rancagua im December durch Herrn Herbst 
beobachtet. 

Oediscelis albida Friese. 

$. Nigra, ut inermis, sed capite et thorace densissime 
ruguloso-punctatis; segmentis 1. et 2. utrinque albido-fimbri- 
atis; alis lutescentibus. 

?. Schwarz, wie inermis, aber Kopf und Thorax dicht 
runzelig punktirt, Segment 1 und 2 jederseits mit weissem 
Haarfleck. Bauch und Beine stärker weiss behaart. Flügel 
gelblich getrübt, Adern und Tegulae schwarzbraun. — L. 5 
mm. Br. 1 mm. 

1 $ von Concepcion am 28. Februar durch Herrn Herbst 
erhalten. 

Oediscelis vernalis Phil. cT?. 1866. Stettin. Ent. Z. vol. 
27 p. 110; t. 2 f. 3. 

$. Nigra, ut inermis, sed duplo major, capite et thorace 
dense punctatis, abdomine subtiliter sculpturato, segmentorum 
marginibus membranaceis, scopa albida; cT ut $, sed major, 
clypeo, interoculare et mandibulis basin flavis, capite et tho- 
race ruguloso-punctatis, antennis longissimis; abdomine punc- 
tato, fere opaco, segmentis 1. — 4. utrinque vix griseo-fimbria- 
tis, pedibus fuscis, armatis, tibiis flavomaculatis. 

$. Schwarz, sparsam greis behaart, doppelt so gross wie 
inermis, Kopf und Thorax ziemlich dicht punktirt, Clypeus 
länger als breit, mitten schwach gefurcht, jederseits mit zahn- 
artig vorspringender Ecke, Antenne schwarz, unten braun, 
Geisseiglied 1 so lang wie 2, das 2. so lang wie 3 -f 4. 
Thorax fast kahl, etwas glänzend, Area des Mittelsegment ge- 
runzelt. Abdomen undeutlich skulpturirt, glänzend, Segment- 



9 

ränder häutig und braun. Ventralsegment einzeln und grob 
punktirt, dazwischen fein querrunzlig. Beine schwarz, greis 
behaart, Scopa weisslich, sehr dünn, Calcar rotbraun. Flügel 
bräunlich, Adern und Tegulae braun. — L. 7^2 — 8 mm. Br. 
2 mm. 

o grösser als das 5, Clypeus, Mandibelbasalhälfte und 
Nebengesicht gelb. Clypeus jederseits mit grossem, schwar- 
zem, viereckigem Punkt, Kopf und Thorax oben mehr runz- 
lig punktirt, Antenne lang, erreichen das Thoraxende. Abdo- 
men punktirt, fast matt, Segment 1— 4 jederseits mit schwa- 
chen greisen Haarfransen, 7. einfach gerundet; Ventralseg- 
ment 6 gross, viereckig mit deutlicher Mittellinie. Beine 
schwarzbraun, Tibienbasis und -ende mehr oder wenig gelb, 
Trochanter III bedornt, Femur III stark kantig verdickt, 
Tibien III verdickt, am Ende und innen lappig erweitert, 
Tarsen mehr braun. — L. 7'/2— 8 mm. Br. 2 mm. 

c^% von Banos de Cauquenes, verdanke ich Herrn P. 
Herbst. 

Chile. 

Einer kleinen Nomia äusserlich sehr ähnlich, aber Glossa 
kurz, 2-lappig, ähnlich wie bei Colletes. 

Oediscelis styiiventris n. sp. d"?- 

$. Schwarz, Kopf und Thorax fein und dicht punktirt, 
Clypeus zerstreut punktirt, mit gerunzelten Zwischenräumen 
zwischen den Punkten, sonst vorgezogen, mit gewinkelten 
Ecken, Wangen deutlich; Abdomen undeutlich punktirt und 
gerunzelt, Segment 1 — 2 jederseits mit schwachen weisser 
Haarbinde, Bauch stark gewölbt, Segmentränder weisslich ge- 
franst, Segment 2 überall lang weiss behaart; Beine schwaz, 
sparsam weiss behaart, Scopa deutlich. Flügel gebräunt. — 
L. 5V2 mni. Br. \\.. mm. 

r^ wie $, Clypeusrand, Nebengesicht bis zur Clypeus- 
basis gelb, Labrum und Mandibel schwarz, letzterer an der 
Basis mit kleinem Fleck, Antennengeissel gekerbt, Geissei- 
glied 1 kürzer als 2. Abdomen fast kahl, Bauch kahl, Seg- 
ment 3 jederseits mit schwacher Wölbung, 4. jederseits der 
Mitte mit einem langen an der Spitze fast gegabelten Zap- 
fen, die das Abdomenende fast erreichen, 5. lang weiss be- 
haart. — L. 6 mm. Br. 1 ^o mm. 

2 ri' und 2 2 von Peru durch Rolle erhalten. 

Oediscelis paradoxus Ducke. 

Ich verdanke dem Autor ein Pärchen von Barbacena, 
wo es am 20. Oktober gefangen wurde und benütze die Ge- 
legenheit zu konstantiren, dass es zu unserer Gattung Oedi- 
scelis gehört, also Oediscelis paradoxus heissen muss. Es 



10 

stellt ein Bindeglied zu Pseudiscelis derart dar, dass auch 
diese Gattung zu Oediscelis zu ziehen ist, falls nicht das 
unbekannte 0^ noch besonders gebildet ist. Meine Ansicht 
über die Stellung von Oediscelis im natürlichen System muss 
ich dahin ändern, dass Oediscelis als ein weiter entwickel- 
tes Glied von Prosopis ist, also zu den Urbienen hinter Pio- 
sopis zu stehen hat und nicht bei Halictus. Bei Oediscelis 
vernalis gelang es mir einen Teil der Mundteile freizulegen, 
die eine 2-lappige Zunge (Glossa) zeigten. Also eine Proso- 
pis mit Scopa-Entwickelung! — Herrn Adolf Ducke hatte 
also gleich den richtigen Blick als er für seine Art eine neue 
Gattung Prosopoides schuf! — 

Pseudiscelis Friese. 

Habitus wie Oediscelis, aber Kopf sehr auffallend län- 
ger als der Thorax, ca. 4 mal so lang als bei den Augen 
breit und nur ^j., so breit als der Thorax. "Wangen 3 mal 
so lang als an der Basis breit. Flügel wie bei Oediscelis 
geädert, auch das grosse Stigma vorhanden. Scutellum, Me- 
tanotum und Area des Mittelsegmentes wie bei Eriades in 
einer horizontalen Ebene liegend; Area gross, grober als Um- 
gebung gerunzelt. 

Pseudiscelis rostrata Friese. 

Schwarz, sehr kurz und sehr sparsam behaart; Kopf 
und Thorax zerstreut punktirt, Zwischenräume der Punkte 
äusserst fein gerunzelt, Antenne braun, unten fast gelb, 1. 
Geisseiglied fast so lang wie 2 -j- 3. Pronotum stark entwick- 
elt, kaum 2 mal so breit als lang. Abdomen äusserst fein 
skulpturirt, glänzend mit häutigen Segmenträndern; Bauch- 
behaarung weiss. Beine schwarzbraun, Kniee, Tibienenden 
und Tarsen gelblich; Scopa sehr dünn, weiss. Flügel hyalin, 
Adern schwarzbraun; Tegulae braun. — L. 4 mm. Thoraxbr. 
'/g mm. Kopflänge IV4 mm. 

$ von Salta, im März, Steinbach leg. 

Eine der, infolge der sonderbaren Kopf bildung, auffal- 
lendsten Bienen, die bisher kein Seitenstück aufzuweisen hat. 

7. CoUetes bicoior Sm. — 0^? vom 6. Oktober bis 6. 
December bei Pedregal, einzeln; d^ genau wie das $ und 
nicht zu verwechseln. 

8. Coiletes furfuraceus Holmberg. — rT? vom 31. Okto- 
ber bis 12. November nicht selten, also wie C. bicoior Früh- 
lingsform. 

9. Coiletes argenlinus n. sp. — </$ zahlreich vom 5. 
December bis 5. April bei Mendoza. 



11 

Dem C rugicollis ähnlich, auch in der stark gerunzel- 
ten Area des Mittelsegment übereinstimmend, aber Mesonotum 
grob punktirt, nicht gerunzelt und hellgrau behaart. 

$. Schwarz, grau behaart, Kopf und Thorax grob punk- 
tirt, Clypeus längsrunzelig, auf dem Scutellum schwarze Haare 
unter die grauen gemischt, Area grobwulstiggerunzelt; Abdomen 
kahl, Segment 1 dicht und grob punktirt, 2. — 4. feiner und spar- 
samer punktirt, mit glatter, glänzender Endhälfte; Beine 
schwarz, braun behaart, Scopa schwarzbraun ; Flügel getrübt, 
Adern braun, Tegulae schwarzbraun.-- L.IO— 1 1 mm. Br.3'/^ mm. 

o" wie $, Gesicht lang weiss behaart, Ventralsegmente 
eingedrückt, dicht weiss gefranst; Beine mehr grau behaart. 
— L. 9 mm. Br. 3 mm. 

Auch in Paraguay vorkommend (Villa Rica). 

10. Colleles sp. ? — 1 c' vom 30. Oktober bei Mendoza, 
also wohl auch Frühlingsform. 

Bicolletes n. gen. 

Mundteile wie bei Colletes, Glossa 2 teilig, aber Vorder- 
flügel mit nur 2 Cubitalzellen, Discoidalquerader I mündet 
fast in die Mitte der 2. Cubitalzelle, Discoidalquerader II ist 
interstitiell auf Cubitalquerader 2. Radialzelle mit gerundetem 
Ende, das Ende am Rande liegend (ohne Anhang). 

$. Scopa auf Tibie gross und lang, auf Femur fehlend, 
auf Trochanter schwacher, aber deutlich. 

L. 5 — 10 mm. 

Argentina. 

11. Bicolletes neolropica n. sp. <^2- — Noch kleiner und 
zierlicher als Colletes nanus (Aegypten) gebaut, sonst ihm 
ähnlich, aber Abdomen mit weissen Binden. 

$. Schwarz, spärlich weiss behaart, Kopf und Thorax 
kaum punktirt, glänzend, Kopf viel breiter als lang, Mandibel 
breit rot geringelt, Labrum rot, Antenne schwarz, Ende und 
Unterseite rot, 2. Geisselglied so lang wie breit == 1., 3. — 
4. — 5. aber je kürzer als 2; Thorax oben, als Mesonotum, 
Scutellum, Metanotum und Mittelsegment kahl, glatt und sehr 
glänzend. Abdomen zerstreut und undeutlich punktirt, glän- 
zend, Segment 1. — 5. mit langen, weisslichen Fransen, sonst 
sehr spärlich gelb behaart, 6. gelblich behaart mit schwarz- 
brauner Analplatte, Ventralsegment lang weiss gefranst, End- 
ränder punktirt, Beine schwarzbraun, weiss behaart, Tibien 
rotgelb gefleckt, Tarsen rotgelb, Scopa weiss, sehr lang ent- 
wickelt, Femur kahl, Flocculus vorhanden, Calcar rotgelb; 
Flügel wasserhell, Adern und Tegulae gelblich. L. 5Va — 
6 mm. Br. 1 ','2 mm. 



12 

(^ wie $, aber Kopf lang weiss behaart, wie bie Colle- 
tes gebildet, alle Tarsen sehr schlank und rotgelb. — L. 5 
— 5'/2 mrn. Br. IV2 mm. 

Das Abdomen ist ganz flach, wie bei Andrena gebildet, 
der diese Art täuschend ähnelt (z. B. argentata), Scopa 
ausser auf dem Femur wie bei Andrena; aber Mundteile 
gleichen Colletes. 

Bei Mendoza in grosser Zahl gesammelt, vom 5. Decem- 
ber bis 10. Januar 1907. 

Bicolletes saltensis n. sp. d*$. — Wie B. neotropicus, aber 
grösser, Beine schwarz. 

?. Schwarz, sparsam weisslich behaart, Kopf und Thorax 
deutlich punktirt, etwas glänzend, Clypeus grob und dicht 
punktirt, Stirn mit erhabenem Kiel, Mandibel und Antenne 
schwarz; Mesonotum mit eingedrückter Mittellinie, Scutellum 
und Meianotum noch dichter punktirt. Abdomen äusserst fein 
gerunzelt, fast matt, mit deutlichen Punkten, Endrand der 
Segmente 1 — 5 häutig, weisslich gefranst, Analfranse rotbraun, 
Ventralsegmente mit punktirten Endrändern, weisslich ge- 
franst. Beine ganz schwarz, auch die Tarsen, bräunlich be- 
haart, Scopa oben schwarzbraun, unten weiss, die einzelnen 
Haare sehr stark gefiedert. Flügel getrübt, Adern und Tegu- 
lae braun. — L. 7 mm. Br. 2 mm. 

cT wie ?, Kopf und Thorax länger und dichter gelb- 
braun behaart, Segment 7 braun, schaufeiförmig gehöhlt, vor- 
stehend; Beine schwarz, kauni die Klauen bräunlich. — L, 
6 mm. Br. IV2 mm. 

cT? mehrfach von Salta im März. {Steinbach lg.) 

Bicolletes franki n. sp. cT- — Aehnlich der Andrena la- 
bialis K. 

cT. Schwarz, gelbbraun behaart, Kopf und Thorax spar- 
sam punktirt, Kopf dick, so lang wie breit, Mandibel breit, 
säbelförmig, Antenne schwarz und dick, kürzer als der Kopf, 
Geisselglied 2 etwas länger als 1, 3. — 4. — 5. u. ff. je so lang 
wie das 1. (Pedicellus). Mesonotum fein punktirt, matt, mit 
eingedrückter Mittellinie, Scutellum bebüschelt; Abdomen fein 
punktirt, wenig glänzend, Segment mit häutigen, gelblichen 
Rändern, sonst kurz gelblich behaart, nicht filzig. 6.-7. rot- 
gelb behaart, 7. mit schwarzbrauner Analplatte; Bauch zer- 
streut punktirt, Segmente gefranst, 3. etwas ausgerandet und 
hierin das 7. Ventralsegment als stumpfe gerundete Platte 
vorragend. Beine schwarzbraun, Tibien und Tarsen rotgelb ; 
Flügel getrübt, Adern und Tegulae braun. — L.IO mm.Br.3mm. 

1 cT am 15. December 1905 bei Buenos Aires (Schiffsarzt 
Dr. A. Frank leg. 



13 

Biglossa Friese. 

Biglossa steht zwischen Colletes und Andrena ; sie ver- 
bindet diese sonst durch die Bildung der Mundteile und die 
Art des Nestbaus weit getrennten Gattungen. Mit Colletes 
würden die Mundteile (breite 2-Iappige Zunge) einigermas- 
sen Übereinsstimmen, doch sind die beiden Zungenlappen 
nicht zugespitzt (Colletes), sondern breit und gerundet (Bi- 
glossa). Mit Andrena ähnelt der Sammelapparat und der 
äussere Habitus, doch fehlt das Hervortreten des Flocculus 
auf dem Trochanter. Beim Weibchen ist der innere Calcar 
(Beine III) mit 7 — 8 langen Kammzähnen versehen. Biglossa 
ist im System hinter der Gattung Caupolicana einzureihen, 
von welcher sie durch das Flügelgeäder abweicht: Cubitalzelle 
2 ist fast so gross wie 3, Cubitalquerader 1 mündet in die 
Mitte der 2. Cubitalzelle. — Lebensweise noch unbekannt; 
die Bienen fliegen von December bis März (Salta), scheinen 
also Hochsommertiere zu sein. Der Nestbau ist noch unbe- 
kannt, wäre aber wegen seiner event. Zellenanlange sehr 
wichtig erforscht zu werden. Es handelt sich darum, ob Bi- 
glossa zu den Seidenbienen (Colletinae) gehört, bei de- 
nen die Mutterbiene ein häutiges Cocon zur Aufnahme des 
Futterpollens verfertigt oder zu den Sandbienen (Andre- 
ninae), die eine traubenförmige Nestanlage ohne Coconan- 
fertigung herstellen. — L. 12 — 15 mm. 

Verbreitung: Chile und Argentina. 

Uebersicht der Arten der Bienengatiung Biglossa: 
1. Gruppe thoracica. 2. Gruppe chalybaea. 

1. thoracica Friese. 5. chalybaea Friese. 

2. laiiceps Friese. 6. cacrnlescens Friese. 

3. marginata Spinola. 7. aenea Friese. 

4. similis Friese. 8. armata Friese. 

Bestimmungstabelle. 

?. 

1 a. .Abdomen blau. 2. 
b. Abdomen schwarz. 4. 

2 a. Thorax schwarz behaart 3. 
b. Thorax weisslich behaart. racmlescens. 

(Hierher das unbekannte Weibchen von acnea.) 

3 a. Gesicht, Bauch und Scopa (teilweise) weiss behaart. arnuita. 
b. Alle Teile schwarz behaart. chalybaea. 

4 a. Thorax schwarz behaart. laticepti. 

b. Thorax rotgelb behaart. . 5. 

5 a. Abdomen glänzend schwarz, ohne Binden. thoracica. 

b. Abdomen mit weissen Segmentbinden. <3. 

6a. Abdomenende schwärzlich behaart, Segment 2—4 jederseits mit lock- 
eren, weissen Fransen. siinUis. 



14 

b. Abdomenende weisslich behaart, Segment 1 — 4 mit weissen, scharf 
begrenzten Haarbinden. marginata. 

1 a. Abdomen blau. 2. 
b. Abdomen schwarz. 4. 

2 a. Tibien III ohne Zahn. 3. 
b. Tibien III innen dem Ende zu mit Zahn. armaia. 

3 a. Antenne unten gelb, Tibien Hl stark gekrümmt. aeneo. 
b, Antenne einfarbig schwarz, Tibien III gerade. caeriilescens. 

4 a. Thorax schwarz behaart. laticeps. 

b. Thorax gelbbraun behaart. 5. 

5 a. Abdomen einfarbig und dicht gelbbraun behaart. siniilis. 

b. Abdomen meist kahl, nur an der Basis gelblich oder an den Segment- 
rändern weiss gefranst. 6. 

6 a. Segment 2 — 4 jederseits weiss gefranst. marginata. 
b. Segmentränder unbehaart, nur Basis von 1 oder 2 gelblich behaart. 

thoracica. 

12. Biqlossa thoracica Friese. 

$. Nigra, fusco-hirta; ciypeo punctato, nitido, disco im- 
presso; thorace supra rufo-hirto; abdomine crasse punctato; 
segmento 1. rufo-hirto, 2. — 6. fusco-hirtis; pedibus cinereo- 
hirtis, scopa femoris et tibiae fusca. rj" aibido-hirtus; segmento 
7. truncato; ventre albido-hirto. 

$. Schwarz, schwarzbraun bis graubraun behaart; Kopf 
fein skuipturirt, matt; Clypeus einzeln punktirt, glänzend, 
gewölbt, mitten eingedrückt, jederseits am Rande zahnartig 
vorspringend; Labrum mit zwei dicken Längswülsten; An- 
tenne unten braun, 2. Geisseiglied etwas kürzer als 3 -|- 4. 
Thorax oben und hinten rotgelb behaart, sparsam grob punk- 
tirt, mit glatter Scheibe; Area glatt, glänzend. Abdomen sehr 
fein skuipturirt, glänzend, Segment 1 lang rotgelb behaart, 
2 — 4 sehr kurz schwarzbraun, 5 und 6 lang schwarzbraun 
behaart. Ventralsegmente lang und dicht schwarzbraun be- 
franst. Beine schwarzbraun behaart, Scopa auf Femur und 
Tibie schwarzbraun, Calcar rotbraun. Flügel gelblich getrübt, 
Adern braun, Tegulae hellgelb. — L. 13 mm. Br. 4 mm. 

cT wie $, aber mehr weisslich behaart; Antenne von 
Thoraxlänge; 2. Geisselglied so lang wie 3. Thorax oben 
gelbbraun behaart. Abdomen grober punktirt; Segment 1 und 
Vorderhälfte von 2 rotgelb behaart, 7 abgestutzt. Bauch lang 
weisslich behaart. Beine schwarz; Femur und Tibie leicht 
verdickt, gelblich behaart; Tibienende aussen mit dornartigem 
Fortsatz. — L. 11 — 12 mm. Br. 4 mm. 

2 ö" 12 ? von Salta 1200—2500 mtr.; Steinbach leg. — 
N. -Argentina; bei Mendoza $ vom 13. November bis 6. De- 
cember, cf vom 18. Februar bis 3. März; die Exemplare 
von Salta wurden alle im März gefangen, so dass wir hier 
wohl Frühlings- und Herbstgeneration anzunehmen haben. 



15 

13. Biglossa laticeps Friese. 

$. Nigra, sparsim nigro-hirta; capite et thorace sparsim 
punctatis; capite latissimo; mesonoto medio furcata; abdo- 
mine fere glabro; venire densissime fusco-hirto; scopa tenui; 
alis fumatis. — o^ ut $ ; mandibulis aequalibus; ventre spar- 
sim fusco-hirto, pedibus aequalibus. 

$. Schwarz, sparsam schwarz behaart; Kopf und Thorax 
sparsam punktirt; Kopf gross, breiter als lang und von Tho- 
raxbreite; Clypeus flach, abgestutzt, 3-mal so lang wie breit; 
Mandibel 2-spitzig; Antenne kurz, kaum von Kopflänge, un- 
ten braun, 2. Geisselglied doppelt so lang wie das 1. und 
ebenso lang wie das 3. 4- 4.; Mesonotum mit eingedrück- 
ter Mittelfurche, auf der Scheibe fast glatt, glänzend; Scu- 
tellum und Area des Mittelsegmentes glatt und glänzend. 
Abdomen fein und zerstreut punktirt, Segment 1 und 2 fast 
glatt, Segment 3 und 4 seitlich und am Endrande etwas be- 
haart, 5 und 6 dicht schwarzbraun behaart; Bauch lang und 
dicht schw^arzbraun behaart (? ob auch als Sammelbürste 
dienend?). Beine schwarz, schwarz behaart, Scopa dünn, nur 
auf Trochanter und Tibien III Innenseite lang und dicht. 
Flügel stark getrübt, Adern braun, Tegulae pechschwarz. — 
L. 13 — 14 mm. Br. 4\'^ mm. — 

o" wie ?, Mandibel einfach, Bauch sparsam behaart; 
Beine einfach, braun. — L. 10 mm. Br. 3V:. ^^■ 

d"? von Tucuman, 2000 mtr. ; Steinbach leg. — N. -Ar- 
gentina; bei Mendoza einige Exemplare vom 28. November 
bis 20. December gefangen. 

Biglossa marginata Spinola. 
1851 Colletes marginata Spinola, in: Gay, Hist. Chile, vol. 

6 p. 223, ^'$. 
1896 C. spinolae Dalla Torre, Cat. Hym. v. 10 p. 44. 

$. Schwarz, weiss behaart; Kopf und Thorax rotgelb 
behaart; Antenne schwarz, Geisselglied 2 etwas kürzer als 
3 -] 4; Segment 14 jederseits mit weissem, scharf be- 
grenztem Haarfleck, 5 und 6 dicht weisslich behaart, höch- 
stens in der Mitte mit einigen schwarzen Haaren; Ventral- 
segmente fast kahl, nur 4 und 5 weisslich behaart. Beine 
weisslich behaart, Scopa weiss, nur ein Streifen an der Aus- 
senkante der Tibie graubraun. — L. 11 — 12 mm. Br. 4 mm. 

d* wie ?; Antenne wenig länger als der Kopf, Geissel- 
glied 2 länger als das 3. Beine gelblich behaart, alle Tarsen 
rotgelb. — L. 10 mm. Br. 3 mm. 

c/$ zahlreich von Concepcion, December— Januar durch 
Herrn P. Herbst erhalten, u. and. auch ein Pärchen in copula 
(No. 700) vom 25. Januar 1905. — Chile. 



16 

Biglossa similis Friese. 

Der B. marginata im $ täuschend ähnlicii und nur im 
cf leicht zu unterscheiden. 

$. Nigra, fulvo-hirta; segmentis 2. — 4. utrinque albo- 
fimbriatis, 5. et 6. nigro-hirtis, ventralibus 1. — 4. albido-fim- 
briatis, 5. et 6. nigro-hirtis; pedibus fusco-hirtis, basi albido- 
hirtis; scopa nigra, tibiae pro parte albida. — cT differt; cor- 
pore dense et longissime fulvo-hirto, antennis longioribus^ 
segmentis 6. et 7. nigro-hirtis. 

5. Schwarz, rotgelb behaart; Antenne schwarz, Geissel- 
glied 2 kaum länger als 3; Segment 2—4 jederseits mit 
lockeren, weissen Haarfransen, 5 und 6 schwarz behaart. 
Beine meist schwarzbraun behaart, Trochanter und Feinur 
weisslich behaart, Scopa schwarz, nur an der schmalen Aus- 
senkante der Tibie weisslich; Flügel hyalin, Adern und Te- 
gulae braun. — L. 12 mm. Br. 4 mm. 

cT sehr abweichend, ganz dicht und lang rotgelb behaart; 
Antenne schwarz und von Thoraxlänge; Geisselglied 2 so 
lang wie 3; Abdomen dicht und lang rot behaart, nur Seg- 
ment 6 und 7 schwarz behaart; Bauch fast kahl. Beine 
schwarz, gelbbraun behaart. — L. 11 — 12 mm. Br. 4 mm. 

o''? von Concepcion, wo sie im Dezember — Januar durch 
Herrn P. Herbst entdeckt wurde. Ein Pärchen in copula Nr. 
1293 und 1294 wom 9. Januar 1905. — Chile. 

Biglossa chalybaea Friese. 

5. Nigra, fusco-hirta; capite et ihorace dense punctatis, 
fere opacis; clypeo convexo, disco impresso, fusco-fasciculato ; 
abdomine chalybaeo, subtiliter punctato, segmentis 2. — 4. utrin- 
que sparsim albido-fimbriatis, 5. et 6. dense fusco-hirtis; scopa 
fusca. 

5. Schwarz, schwarzbraun behaart; Kopf und Thorax 
dicht punktirt, fast matt; Clypeus gewölbt, mit eingedrück- 
ter Scheibe, die einen langen Haarschopf trägt; Antenne 
unten braun, 2. Geisseiglied etwas länger als an der Spitze 
breit und so lang wie 2 -}- 3. Mesonotum mitten mit punkt- 
losen Stellen, die sehr fein gerunzelt sind; Scutellum fast 
grob gerunzelt; Area sehr fein skulpturirt und matt. Abdo- 
men stahlblau, fein punktirt, Segmentränder braun, 2 — 4 je- 
derseits mit einzelnen weissen Haaren, 5 und 6 dicht schwarz- 
braun behaart. Ventralsegmente lang weisslich befranst. Beine 
schwarz, mehr graubraun behaart; Scopa auf Tibie schwarz, 
auf Femur und Trochanter graubraun, Metatarsus fast kahl, 
Calcar rotbraun. Flügel getrübt, Adern und Tegulae braun. 
— L. 11 — 12 mm. Br. 3V, mm. 

((/ vergl. bei B. aenea.) 



17 

3 $ von Salta, 2500 mtr., Steinbach leg. — N. -Argentina. 

Biglossa caerulescens Friese. 

$. Nigra, albido-hirta, subtus nigro-hirta; abdomine cae- 
rulescente, segmentis 1. — 3. albido-hirtis, 4. — 6. nigro-hirtis; 
pedibus nigris, scopa nigra; </ antennis iongioribus, capite et 
thorace caerulescentibus. 

$. Schwarz, weisslich behaart; Unterseite schwarz be- 
haart; Kopf schwarz behaart, gerunzelt, fast matt; Antenne 
kaum von Kopflänge, Geisseiglied 2 so lang wie an der 
Spitze breit und so lang wie 3.-t-4. Glied; Scheitel und 
Hinterhaupt weisslich behaart; Mesonotum zerstreut punk- 
tirt, Area glatt und glänzend. Abdomen stahlblau, zerstreut 
und undeutlich punktirt, Segment 1 — 3 schwach weisslich be- 
haart, 2 und 3 mit undeutlichen Fransen, 4 — 6 schwarzbraun 
behaart; Ventralsegmente dicht schwarzborstig. Beine schwarz, 
schwarz behaart, Scopa rein schwarz; Calcar lang gekämmt 
(8 — 9 Zinken). Flügel hyalin, mit getrübtem Endrand, Adern 
und Tegulae schwarzbraun. — L. 14 mm. Br. 4 mm. 

o' wie ?; auch Gesicht mit weisslichem Haarbüschel- 
Kopf und Thorax mit bläulichem Schimmer. — L. 10 — 12 
mm. Br, 3 — 3^2 nim. 

2 cT 1 ? von Concepcion und Rancagua im November 
— December 1903 verdanke ich der Freundlichkeit des Herrn 
P. Herbst. ^ Chile. 

Biglossa aenea Friese. cT. 

Vielleicht das r/ von Biglossa chalybaea, da vom glei- 
chen Fundort (?). 

cf wie chalybaea $, aber gelblich behaart; Antenne lang, 
bis zum Thoraxende reichend, unten gelb, Geisseiglied 2 = 
3; Segment 2 mit häutiger weisser Binde; Ventralsegment 
6 flach, gelbbraun beborstet. Beine schlank, Femur und Ti- 
bie gebogen, Tibien aussen am Ende bedornt, Metatarsus fast 
von Tibienbreite, Aussenrand stark gebogen. Flügel gelblich 
getrübt, Tegulae gelblich, Adern braun. — L. 10 mm. Br. 3 mm. 

(/ von Salta, 2500 mtr.; Steinbach leg.— N.-Argentina. 

14. Biglossa armala Friese. cT?- 

Aehnelt im Habitus der Andrena flessae von Europa 
sehr und gleicht äusserlich der B. aenea. 

Nigra, flavido-hirta; capite dense punctato; clypeo late 
emarginato ; abdomine caeruleo, sparsim hirsuto, segmentis 
6. et 7. prolongatis, fusco-hirtis, sexto ventrali fulvo-marginaio 
et fulvo-hirto; tibiis III intus dentatis. 

cf. Schwarz, gelblich behaart; Kopf dicht punktirt, lang 
behaart; Clypeus bürstenartig behaart, vorne breit ausgeran- 
det, mit zahnanig vorspringenden Ecken; Labrum jederseits 

(Pag. 17—^2 pnnted 14-5 oüj 2 



18 

in seitlichen Zahn auslaufend; Antenne schwarzbraun, unten 
fast gelb, Geisselglied 2 etwas kürzer als 3 und schräg ab- 
gesetzt; Mesonotum sparsam aber tief punktirt, Scheibe punkt- 
los, dafür sehr fein gerunzelt; Area sehr fein gerunzelt, ganz 
matt. Abdomen azurblau, sparsam aber lang behaart, mit stark 
abgesetzten Segmenten, sparsam aber tief punktirt, Endrän- 
der braun; Segment 6 und 7 sehr verlängert und schwarz- 
braun behaart. _Veniralsegmente weiss gefranst, 6 stark ver- 
längert, gelbbraun gerandet und ebenso behaart. Beine schwarz, 
Femur und Tibie verdickt, Tibien I und II aussen mit vor- 
springenden Endzähnchen, Tibien III innen mit grossem, 
stumpfem Zahn vor dem Ende; Metatarsus schmaler als die 
Tibie, Calcar rotgelb. Flügel hyalin mit getrübtem Endrand, 
Adern undTegulae pechbraun. — L.IO — lOVginm.Br. 3V4 mm. 

(/ von Salta, 1200 mtr. ; Sieinbach Xtg. — N. -Argentina. 
cT? in zahlreichen Exemplaren von Jensen- Haar up und Jör- 
gensen bei Mendoza vom 5. Oktober bis 22. Januar erbeutet, 
darunter auch ein Pärchen in copula, wodurch mir die Tren- 
nung der beiden sehr ähnlichen $ von chalybaea und ar- 
maia ermöglicht wurde. 

$ der B. chalybaea täuschend ähnlich, aber Gesicht und 
Bauch weiss behaart, ebenso die Scopa auf Trochanter (Floc- 
culus) und Femur weisslich. Das Blau des Abdomen ist viel 
heller und intensiver blau als bei chalybaea. Wir haben hier 
also Paralellformen mit stark verschiedenen cT ! 

Caupolicana rufipes Friese. 

Durch die oben fast gleichmässig rotgelbe Behaarung 
und die roten Beine kenntlich. 

Nigra, densissime albo-pilosa, supra rufo-pilosa; genis 
linearibus: pedibus rufis, tibiis tarsisque plerumque rufoto- 
mentosis; alis hyalinis, tegulis luteis. — Long. 15 — 17 mm. 
Lat. 6 — 7 mm. 

?. Schwarz, lang weiss behaart, Thorax und Abdomen 
oben dicht rotgelb behaart ; Kopf glänzend, nur auf dem 
Scheitel mit wenigen braunen Haaren; Wangen linear; Cly- 
peus einzeln punktirt; Segmente seitlich heller behaart, 3 
und 4 oft mit feinen, weissen Fransen. Ventralsegmente lang 
rotgelb gefranst. Beine rotgelb, dicht weisslich behaart, Tibien 
aussen rotgelb, Tarsen überall rotgelb behaart, Scopa weiss. 
Flügel fast hyalin, Adern braun, Tegulae rotgelb. 

cT wie das ?, die hellen Randbinden des Abdomen meist 
deutlicher; Beine einfach, Tibien und Tarsen ganz rot be- 
haart. — L. 15 —16 mm. Br. 6 mm. 

Zahlreiche r/? von Arica (Chile-Peru) durch Staudin- 
ger erhalten. 



19 

Caupolicana albiventris Friese. 

Durch die Kopf- und Prothorax-Behaarung der C. lu- 
gubris nahestehend. 

Nigra, albo-pilosa; occipite thoraceque medio nigrofas- 
ciatis; genis distincris, nitidis; segmento 1. albo-hirto, 2.— b. 
nigro-hirtis; ventre albo-piloso, pedibus nigris, nigro-hirtis ; 
alis flavido-fumatis. 

o". Schwarz, weissHch behaart; Scheitel und eine breite 
Thoraxbinde schwarz behaart; Genae deutlich und glänzend; 
Thorax fein punktirt, hinten weiss behaart, ebenso das 1. 
Segment, 2 nur jederseits mit kleinem weissem Haarbüschel, 
sonst wie 3—6 schwarz, 5 und 6 lang schwarz behaart; 
Ventralsegmente lang weiss behaart, 4 nur jederseits, mitten 
wie 5 und 6 schwarz behaart, Femur I lang weiss behaart. 
Flügel gelblich getrübt, Adern und Tegulae schwarzbraun. — 
L. 16 — 17 mm. Br. Q'j.^ inm. 

1 o" von Arica (Chile-Peru) durch Staiidinger erhalten. 

Caupolicana nigriventris Friese. 

Nigra, ut C. albiventris, sed genis linearibus; thorace 
postice fusco-hirto; segmento 2. albo-fasciato; ventre fuscu- 
hirto. — Long. 16 mm. Lat. 67^ rnm. 

Wie C. albiventris, aber Genae linear, Thorax nur vorne 
breit weiss behaart, sonst schwarzbraun, Segment 1 weiss be- 
haart, 2 mit breiter, weisser Filzbinde am Rande, 4 mit ein- 
zelnen weissen Haaren am Rande; Ventralsegment schwarz- 
braun behaart. 

1 r' von Osorno (S.- Chile) durch Ehrhardt erhalten. 

Caupolicana steinbachi Friese. 

Schwarz, schwarz behaart, wie lugubris, aber Thorax 
ganz schwarz behaart, nur Segment 4 mit weisser Haarbinde 
und das 3. seitlich mit einigen weissen Haaren ; Scopa wie 
bei lugubris und mystica rein schwarz. — L. 19 mm. Br. 
6 — 6^., mm. — Vielleicht nur dunkelste Varietät von lugubris ? 

$ von Salta, 2500 mtr., Steinbach leg. — N. -Argentina. 

Caupolicana fulvicollis var. egregia Friese. 

?. Wie fulvicollis von Chile, aber etwas kleiner; Scopa 
auf Femur und Innenseite der Tibie schneeweiss; beim ö' 
ist Segment 1 auch gelbbraun behaart. — L. 19 mm. (Vf 17 
mm.) Br. 6 mm. (r^ 5\.. mm.) 

1 cT 3 i von Tucuman, 2000 mtr., Steinbach leg. — 
N. -Argentina. 

15. Caupolicana ruficollis Friese. 

Nigra, albo-hirta; capite punctato; mesonoto et scutello 
crasse punctatis, luteo-hirsutis; abdomine disperse punctato, 
nitido, segmentis 2.- 4. basi et apice albo-fimbriatis, 5. et 6. 



20 

nigro-hirtis; pedibus fusco-hirtis, femoribus albido-hirtis, scopa 
nigra, infra albida. 

Schwarz, weiss behaart; Kopf punktirt, stellenweise ge- 
runzelt ; Scheitel schwarzbraun behaart, hier infolge sehr fei- 
ner Runzelung matt; Mesonotum und Scutellum rotgelb be- 
haart, zerstreut und grob punktirt, mit ganz glatten Stellen^ 
glänzend; Area sehr feinkörnig gerunzelt, matt. Abdomen 
zerstreut punktirt, glänzend, seitlich weiss behaart; Segment 
1 kahl, an Basis und Endrand von 2 — 4 weiss gefranst, 5 
und 6 schwarzbraun behaart; Analplatte grob querrunzlig. 
Bauch schwarz behaart. Beine schwarzbraun, schwarzbraun 
behaart, Femur I — III weiss behaart, Scopa auf Tibie innen 
weiss, sonst schwarzbraun, Calcar rotgelb. Flügel gelblich 
getrübt, Adern schwarzbraun, Tegulae gelbbraun. — L. 16 
mm. Br. 6 mm. 

2 von Tucuman, 2000 mtr., Steinbach leg. — N. -Argentina. 
cT? vom 13. — 23. November bei Pedregal; leider stark ab- 
geflogen. Das cT var bisher noch unbekannt: es ähnelt sehr 
dem (^ von C. egregia, ist aber kleiner, Segment 1. sehr 
sparsam behaart, daher fast kahl; Beine braun, weisslich 
behaart, Bauch ganz weisslich behaart (bei egregia c? die 
beiden letzten Segmente tief schwarz behaart, Beine schwarz 
behaart). — L. 15 mm. 

16. Caupolicana lugubris Sm. 

1 $ der typischen Form mit ganz ausgebildeter weisser 
Binde auf dem 2. Segment, bei Pedregal am 17. November 
auf Hoffmanseggia. Das cf gleicht bei Stammform, wie bei 
der Varietät mystica in der Färbung vollkommen dem $. 

Caupolicana lugubris var. mystica Schrotiky. 
1902 C. mystica Schrottky in: Ann. Mus. Buenos Aires vol. 

7 p. 318. 
1904 C. mystica var. baeriana Vachal, in: Revue Ent. France,. 

p. 23 No. 46. 

Von C lugubris durch die mehr oder weniger geringe 
Ausbildung der Binde auf dem 2. Segment unterschieden. 
Zahlreiche Exemplare mit der Stammform von Salta (2500 
mtr.) und Tucuman (2000 mtr.) durch Steinbach erhalten. 
— N. -Argentina. 

Caupolicana var. baeriana ist die echte lugubris Sm.! 

Caupolicana niveofasciata Friese. 

cT von Guayaquil (Ecuador), genau wie das $ behaart,, 
sodass die 3 weissen Binden der Segmente 2.-4., das weiss 
behaarte Segment 1 und das weisse Scutellum für diese Art 
charakteristisch sind. Ich verdanke F. G. v. Buchwald einige 
ö" Exemplare. 



21 

Caupolicana smithiana n. sp. d"$. 

(= C. fiilvic Ollis Harry S.Smith.) 

$. Schwarz, wie fulvicollis Spin., aber viel kleiner, Kopf 
und Thorax gelbbraun behaart, Gesicht weisslich, Segment 1. 
sparsam weiss, 2. — 4. fast kahl, mit breiter, weisser Binde 
am Endrande, 5.— 6. schwarz behaart. Beine schwarzbraun, 
hell behaart, Scopa aussen und auf dem Metatarsus braun. 
— L. 14 mm. Br. 6 mm. 

(Bei fulvicollis ist der Scheitel schwarz, Thorax und 
Segment 1. schön und dicht rot bis rotgelb behaart. Beine 
schwarz, tief schwarz behaart. — L. 20 mm. Br. 7 mm. Von 
Chile.) 

cf wie V. aber Segment 2. — 5. weiss bandirt, Beine 
schwarzbraun, bräunlich behaart (nicht schwarz wie bei ful- 
vicollis ö", das sonst auf Segment 1 und auf der Brust weiss 
behaart ist). — L. 15 mm. Br. 5V2 rnm. 

cT? verdanke ich Harry S. Smith, Lincoln, Nebraska, 
der diese Art für C. fulvicollis hielt und so beschrieb. (En- 
tomological News, 1906, Febr., p. 58.) 

Carcarana (Argentina) Bruner leg. 

Ptiloglossa {Megacilissa Sm. Friese olim) F. Sm. 
Bereits bei der Beschreibung von Megacilissa virgili 
und iarsata, in: Ent. Nachr. v. 26 p. 180 — 181, 1900, konnte 
ich in Klammern den neuen Gattungsnamen Ptiloglossa an- 
führen. F. Smith beschrieb bereits im Jahre 1853 im Cat. 
Hym. Brit. Mus. v. 1 p. 7 eine Ptiloglossa ducalis und be- 
gründete die Gattung. Später 1861 beschrieb er offenbar die- 
selbe Art als Megacilissa eximia in: J. Ent. v. 1 p. 150 noch 
einmal! — Da nun, lt. meiner monographischen Bearbeitung 
dieser Gattung (1. c), Megacilissa superba Smith mit Cau- 
policana Spinola zusammenfällt (der zuerst beschriebene 
Typus ist M. superba, vergl. Ann. Hofmus. Wien 1898 v. 13 
p. 60, Ann.), so führe ich den Namen Ptiloglossa für die 
von mir beschriebenen Megacilissa- Arien ein. 

Megacilissa eximia F. Sm. muss also heissen: 
Ptiloglossa ducalis F. Sm. 1851. 
syn.: Megacilissa eximia F. Sm. 1861. 
Megacilissa eximia Friese 1898. 

17. Ptiloglossa ducalis Sm. — 1 cT von Mendoza, 17. Fe- 
bruar (= No. 3). 

Ptiloglossa ducalis var. buchwaldi n. var. cT?. 

Der Stammform im Habitus sehr ähnlich, das d" stimmt 
auch in der Bildung des äusseren kräftigen und verlängerten 



22 

Calcar der Beine III überein, aber heller behaart, gelbbraun 
auf Kopf und Thorax, Clypeus gelblich gefärbt, auch der 
Scapus der Antennen, Segment 1. — 3. gelbbraun, ebenso alle 
Beine samt Behaarung. 

1 ?cf von Guayaquil (Ecuador) durch F. G. v. Buchwald 
im September beobachtet; 3 ö" von Popayan (Columbia) durch 
Konsul Lehmann erhalten, also weit verbreitete Form. 

Pliloglossa eburnea Friese. 

Nigra, fulvo-hirta; capite nigro-hirto; clypeo truncato; 
abdomine olivaceo, segmentorum disco fulvo, margine ebur- 
neo; pedibus nigris, nigro-hirtis, scopa nigra, femoribus tro- 
chanteribusque albis; alis luteis. — L. 16 mm, lat. 5 mm. 

Der Pt. pretiosa am nächsten stehend, aber eine besondere 
Gruppe bildend. 

Schwarz, gelbbraun behaart ; Kopf fast schwarzbraun 
behaart und fein punktirt; Clypeus fast halbkreisförmig, vorne 
abgestutzt, mit einzelnen grossen Punkten; Antenne gelbbraun, 
oben dunkler, Glied 3 und 4 ausgesprochen konisch, sehr 
kurz, 3 wenig länger als an der Spitze breit, 4 etwas kürzer 
als breit, dadurch von allen bekannten Arten abweichend. 
Thorax grob aber nicht dicht punktirt, wenig glänzend. 
Abdomen schwarzgrün, Segment 1 — 4 mit brauner Scheibe 
und elfenbeinweissem Endrand, sparsam anliegend goldgelb 
behaart, 5 und 6 schwarz beborstet. Ventralsegment 1—4 
rotbraun, mitten rotgelb behaart, seitlich schwarz bebüschelt. 
Beine schwarz, schwarzbraun behaart; Brust und Femur weiss 
behaart, Scopa auf Trochanter und Femur weiss, auf Tibia 
und Metatarsus fast schwarz, Metatarsus aussen glatt und 
glänzend, fast unbehaart. Flägel gelblich getrübt, Adern und 
Tegulae rotgelb. 

$ von Peru (Callanga) durch Staudinger erhalten. 

Ptiloglossa aculeata Friese. 

Nigra, fulvo-hirta; facie impressa; clypeo piano prolon- 
gato truncatoque, disco aculeato; abdomine nigro, segmen- 
torum margine fuliginoso, segmentis 2. — 4. fulvo-fimbriatis, 
5. et 6. fulvo-hirtis; pedibus nigris, fuliginoso-hirtis, scopa 
albida; alis fumatis, tegulis fuliginosis. — L. 19 — 20 mm, 
lat. 7 mm. 

Zur Gruppe ohne Metallglanz gehörend (= yarrowi — 
sübaurata.) 

Schwarz, gelbbraun behaart; Gesicht eingedrückt; Clypeus 
ganz flach, etwas verlängert, gerade abgestutzt, nur auf der 
Endhälfte grob und einzeln punktirt, Scheibe mit zahlreichen 
schwarzen Stacheln besetzt, die auf Höckerchen stehen; An- 
tenne braun, oben dunkel; Kopf und Thorax sonst fein skulp- 



23 

turirt, letzterer durch die dichte Behaarung verdeckt. Ab- 
domen sparsam, fein und undeutlich punktirt, schwarz mit 
braunen Segmenträndern, Segment 1 dichter, sonst Abdomen 
sehr sparsam gelblich behaart, 2 4 fein gefranst, 5 und 6 
mit fast rotgelber Analfranse, Analplatte rotbraun. Bauch 
rotbraun, lang gefranst. Beine schwarzbraun, braun behaart. 
Scopa auf Trochanter, Femur und innerer Tibie weisslich. 
Flügel getrübt, Adern braun, Tegulae rotbraun. 

$ bei Curityba im März (Parana, S. -Brasil). 

Ptiloglossa ochracea Friese. 

Nigra, fulvo-tomentosa, segmentis 1. — ^4. dense fulvo- 
tomentosis, 5. fusco-fimbriato, 6. fusco-hirsuto; pedibus nigris, 
albido-hirtis, tibiis tarsisque fusco-hirtis; alis fumatis. 

Schwarz, gelbbraun bis rotgelb befilzt und behaart; 
Gesicht gelblich behaart; Scheitel schwarzbraun; Kopf und 
Thorax dicht runzlig punktirt, fast matt, mit sehr feiner 
Querrunzelung; Labrum längsrunzlig, mit 2 starken Mittel- 
rippen. Thorax oben dicht gelbbraun befilzt; Area fein und 
dicht gerunzelt, matt. Abdomen äusserst fein runzelig-punk- 
lirt, fast matt, Segment 1 — 4 dicht rotgelb tomentirt, 5 mit 
schwarzbraunen Fransen, sonst kahl, 6 schwarzbraun behaart, 
mit kahler, quergerunzelter Analplaite; Ventralsegmente braun 
behaart, gelbweiss gefranst. Beine schwarz, gelblichweiss be- 
haart, Tibien und Tarsen schwarzbraun behaart, Calcar braun, 
Scopa schwarzbraun, auf Femur und Tibie weiss. Flügel 
stark getrübt, Adern braun, Tegulae schwarz. -- L. 17 — 18 
mm. Br. 5',. mm. 

? von Salta, 1200 mtr. : Steinbach leg. N. -Argentina. 

Pliloglossa chalybaea Friese. 

Nigra, fusco-hirta; facie albido-, thorace supra fulvo- 
hirsutis; abdomine chalybaeo, segmento 1. fulvo, 2. — 4. nudis. 
5. — ^6. fusco-hirtis; scopa fusca; alis fuscis; tegulis flavidis. 

Schwarz, schwarzbraun behaart; Gesicht weisslich. Tho- 
rax oben tief fuchsrot behaart; Kopf und Thorax sparsam 
punktirt, mit gerunzelten Zwischenräumen ; Labrum längs- 
runzelig mit 2 grossen Mittelrippen; Area des Mittelsegments 
matt; Abdomen stahlblau, Segment 1 schwach gelbbraun, 
2 — 4 ganz kahl, zerstreut punktirt mit feiner Querrunzelung, 
5 und 6 schwarzbraun behaart. Ventralsegmente grober 
punktirt, lang schwarzbraun gefranst. Beine schwarzbraun, 
schwarzbraun behaart, Scopa schwarzbraun, Calcar rotbraun. 
Flügel schwarzbraun. Tegulae gelblich. — L. 18- 19 mm. 
Br. 6 — 7 mm. 

I $ von Salta, 2500 mtr.; Steinbach leg. N. -Argentina. 



24 

PUloglossa thoracica n. sp. — cT. 

cf. Schwarz, Kopf und Thorax dicht gelbbraun behaart, 
Ciypeus punktirt, der Pt. chalybaea ähnlich, aber Segment 1. 
rotgelb behaart, Abdomen sonst schwarz, ohne Blau. 5. — 6. 
wie der ganze Bauch lang schwarz behaart. Beine braun, II 
und III mehr schwarzbraun, ebenso behaart, Tarsen I fast 
rot behaart, Beine III schwarz behaart, Metatarsus von 
Tibienbreite, Calcar III gezähnelt, sonst normal. Flügel 
gelblich hyalin, Adern und Tegulae braun. — L. 16 mm. 
Br. 7 mm. 

c/ von Tucuman, 2000 mtr. (Argentina.) 

Steinbach leg. 

Ptiloglossa absurdipes n. sp. c/- 

Der PUloglossa ducalis äusserlich ähnlich, aber Tibie 
III samt Metatarsus paradox gebildet. 

cT. Schwarzbraun, Kopf und Thorax dicht pelzig gelb- 
braun behaart, sehr fein punktirt, Ciypeus sparsam punktirt, 
Labrum und Ciypeus gelblich, Mandibel braun, Antenne 
braun, oben schwarz, 2. Geisseiglied = 3 -f- 4 -f 5, 3. viel 
kleiner als 4. Abdomen grünlich blau, Segment 1 lang braun 
behaart, 2. — 4. kurzfilzig behaart, am Endrand heller befilzt, 
daher bindenartig erscheinend, 5.— 6. lang rotgelb behaart; 
Ventralsegment lang gelbbraun befranst, Analsegment dreieckig, 
gekielt mit Endhöcker. Beine rotgelb, ebenso behaart, Tarsen 
I und II sehr verbreitert, Beine III dunkler, schwarzbraun 
behaart, verdickt, Tibie auf der Endhälfte kolossal verbrei- 
tert, Lappen mit erhabenem Rand, daher ausgehöhlt, äusserer 
Calcar lappenartig verbreitert, zackig, innerer Calcar einfach, 
parallel mit umgebogener Spitze, Metatarsus ähnlich ver- 
breitert, von unten tief und rundlich ausgeschnitten, daher 
die beiden Zacken, Tarsenglied 2. — 5. lappig verbreitert, 
kürzer als breit. Flügel gelblich getrübt, Endrand heller, Adern 
und Tegulae gelbbraun. — L. 18 — 19 mm. Br. 8 mm. 

cT von Tarata (Bolivia), Steinbach leg. 

Zur Gruppe der Pt. ducalis. 

Ptiloglossa pallipes n. sp. $. 

V. Schwarz, überall gelbbraun filzig behaart, wie Pt. 
ochracea, aber Ciypeus zerstreut punktirt, glänzend. Meso- 
notum fast rotgelb behaart, Brust weisslich behaart, Segment 
1. — 5. gelbbraun befilzt, 6. rotgelb behaart, mit grosser 
ovaler, rotgelber, quergerunzelter, matter Analplatte. Ventral- 
segmente schwarzbraun, lang gelbbraun befranst, 5. mitten 
ausgebuchtet, 6. dreikielig; Beine schwarzbraun, Tarsen rot- 
braun überall lang weissgelb behaart, Scopa aussen gelbbraun, 
innen weiss, Calcar gelbbraun. Flügel hyalin, mit dunklem 



25 

Endrande, Adern schwarzbraun, Tegulae gelbbraun. — L. 
16 mm. Br. 6 mm. 

1 $ von Mollendo im November (Hafenstadt in S.-Peru.) 

Ptiloglossa obscura n. sp. $. 

?. Schwarz, schwarzbraun behaart, der Pt. pretiosa sehr 
ähnlich, aber ohne eine Spur von weisser Binde auf Segment 
2.-4., Scopa schwarz. 

Kopf und Thorax fein punktirt, Labrum 2-höckerig, 
Mesonotum sparsam punktirt, Zwischenräume der Punkte 
fein gerunzelt, Segmente braun, braun behaart, an der Basis 
gelblich, 5. — 6. lang schwarzbraun behaart; Bauch braun, 
braun behaart; Beine schwarz, braun behaart Scopa auf 
Trochanter und Femur weisslich, sonst schwarzbraun. — 
L. 16 mm. Br. 6 mm. 

1 $ von Costa Rica bei S. Carlos durch Burgdorf 
erhalten. 

18. Halictus paramorio n. sp. cT?. 

Eine kleine dem Halictus morio F. vom europäischen 
Kontinent sehr nahestehende Art, die durch die sparsamere 
Punktirung des erzgrünen Kopfes und Thorax sowie durch 
die undeutliche Punktirung des Abdomen zu unterscheiden 
ist, das Abdomen fast glatt und stark glänzend; beim o" ist das 
Gesicht weiss behaart, der Clypeus ganz schwarz. — L. 5 mm. 

Zahlreiche ri"? von Mendoza (Cordilleras) am 21. Oktober 
bis 22. Januar gefangen. 

19. Halictus jörgenseni n. sp. c^^. — Häufige Art. 
Dem grünlichen H. tumulorum L. aus Europa sehr 

ähnlich, aber Mesonotum viel sparsamer punktirt, so dass 
die einzehren Punkte deutlich isolirt sind, glänzend; Abdo- 
men sparsamer und viel feiner punktirt, stark glänzend, 
hellgrün, Segmente dünnfilzig behaart, aber ohne Haarbinde 
am Rande, Analsegment fast unbewehrt, Analfurche braun. 
— L. 6 — 7 mm. 

n' wie $, ebenfalls tumulorum c/ sehr ähnlich, aber 
Clypeus bis auf die Basis ganz gelb; Antenne rotgelb, oben 
schwarzbraun. Analsegment und alle Beine gelb. L. 6 

— 7 mm. 

Am 13. November bis 16. Februar bei Mendoza, 

20. Halictus jenseni n. sp. rT?. 

Dem H. jörgenseni ähnlich, aber grösser und blaugrün, 
Kopf verlängert, mit deutlichen Wangen, Clypeus einzeln 
und grob punktirt, glatt; Thorax fein punktirt, matt; Abdomen 
sehr fein und undeutlich punktirt, etwas glänzend, weissliche 
Binden nur schwach angedeutet; Beine schwarzbraun, weiss- 
Jich behaart. — L. 8 mm. Br. 2 mm. 



26 

o' wie $, Kopf noch mehr verlängert, Gesichtsseiten 
fein weisslich befilzt, Clypeus mit gelbem Endrand und 
gelber Mittellinie j[. Mesonotum dicht runzlig punktirt, matt; 
Abdomen dicht punktirt, kaum glänzend, mit erkennbaren 
weisslichen Binden auf den Segmenträndern. Beine bis auf 
die Basalhälfte gelb, Flügel hyalin. — ^ L. 8 mm. Br. 2 mm. 

Vom 29. November bis 18. Februar bei Mendoza. 

21. Augochlora argentina n. sp. cT?. 

$. Ueberall gleichmässig grün bis blaugrün, Kopf und 
Thorax grob runzlig-punktirt, matt, sparsam weisslich behaart; 
Abdomen unregelmässig fein punktirt, glänzend, Segment 6 
schwarzbraun, braun behaart, Ventralsegmente mit schwarzen 
Rändern, 5. — 6. ganz schwarzbraun. Beine grünweiss behaart, 
Tarsen schwarzbraun, Klauen tief gespalten. Flügel hyalin. — 
L. 8— 8V2 mm. Br. 2V2 mm. 

cT wie das $, kleiner, Clypeus gewölbt, vorgezogen, 
Segment 6 blaugrün, Ventralsegment 1.— 3. grün, 4. — 6. 
schwarz, Tarsen gelbbraun. — L. ß'/^ — 7 nfm. Br. P/g mm. 

Ueberall sehr häufig vom 30. Oktober bis 22. März 
(cT), Mendoza, Pedregal. 

22. Nomia jörgenseni n. sp. J2- 

Der Nomia jenseni ähnlich, aber viel grösser, Beine 
rotgelb, cT stark bewehrt. 

$. Schwarz, Kopf und Thorax grob und einzeln punktirt, 
dicht wollig gelbbraun behaart, Clypeus runzlig punktirt, 
lang und dicht rotgelb befranst, Antenne rotgelb, oben schwarz. 
Abdomen fein und einzeln punktirt, Segment 1 lang gelb- 
braun behaart, 1.— 4. mit breiter gelbgrün gefärbter Binde 
am Endrande, 4. dunkel, 5. lang und dicht schwarz behaart, 
6. braun behaart mit schwarzer Analplatte; Ventralsegment 
5. — 6. lang rotgelb befranst; Beine rotgelb, Femur braun, 
Coxa ebenso; Scopa weisslich. Flügel hyalin, Adern und 
Tegulae braun. — L. 11 — 12 mm. 

cT ebenso, Segment 1. — 5. mit gelbgrüner Binde, 6.-7. 
mehr braun behaart, 7. Ventralsegment als Höcker dem 6 
aufliegend; Beine rotgelb, auch Femur, Femur II nach unten 
verbreitert, Femur III verdickt, Tibie verdickt, innen mit 2 
starken Riefen, die in scharf vorspringende Höcker endigen. 
Metatarsus etwas verbreitert, gerundet. — L. 13 — 14 mm. 

Von December bis Januar nicht selten. 

Panurginus saltensis n. sp. d"$. 

Dem P. montanus (von Europa) ähnlich. 

$. Schwarz, sparsam graubraun behaart, Kopf und 
Thorax ziemlich fein und dicht punktirt, etwas glänzend, 
Clypeus vorgezogen, mit blassem Scheibenfleck und grober 



27 

punktirt, Labrum rundlich und ausgehöhlt, Antenne schwarz, 
unten rotgelb; Area glatt, glänzend ; Abdomen fein punktirt, 
mit braunen Segmenträndern, Analfranse rotgelb. Beine 
schwarz, gelblich behaart, Scopa gelblich, Flügel getrübt, 
Adern und Tegulae braun. — L. 6^'^ m^Ti- ß»"- - ^^- (wohl 
unausgefärbtes Exemplar?). 

o wie $, aber Clypeus ganz gelb, jederseits mit kleinem, 
rundem, schwarzem Fleck. Abdomen fein und deutlich punk- 
tirt, die niedergedrückten Endränder braun. Beine schwarz, 
gelblich behaart. — L. 6 mm. Br. l'/y rnm. 

Var. $ : Clypeus schwarz, Analfranse braun, Scopa 

graubraun; 

var. nigroclypeata n. var. 

cT? von Salta im März einzeln, die Varietät von S. Cruz 
(St. Catharina) Brasil. 

Panurqinus aeneiventris n. sp. cTi'- 

Wie P. saltensis, aber kleiner, Abdomen erzfarben. 

$. Schwarz, sparsam greis behaart, Kopf und Abdomen 
erzfarben, Kopf dicht runzlig punktirt, matt, Clypeus glänzend, 
schwarz, mit einzelnen groben Punkten, Mandibel mit rotem 
Ende, Antenne schwarzbraun, unten heller, 2. Geisseiglied fast 
so lang wie 3 -j- 4. Thorax fein und dicht punktirt, Area kaum 
hervortretend. Abdomen fein querrunzlig, ohne erkennbare 
Punkte, deutlich erzfarben, Analfranse braun; Beine schwarz, 
spärlich gelblich behaart, Scopa dünn und gelblich, Meta- 
tarsus viel schmaler als Tibie, in langen Endpinsel von schwar- 
zen Haaren auslaufend, Calcar gelblich. Flügel getrübt, Adern 
und Tegulae braun. - L. 5 mm. Br. l'/g mm. 

o' wie $, aber viel schmäler, Clypeus, kleiner Fleck 
unten auf dem Nebengesicht und Mandibelbasis gelb, An= 
tenne braun. Geisseiglied l-=2, 2 = 3, 3 = 4 also alle fast 
gleich lang, Calli humeral. gelb; Beine schwarzbraun, Tibien 
bis auf das Ende und Tarsenglied 1 gelb. — L. 5 mm. Br. 1 mm. 

r/? von Salta im März, (Steinbach leg.) 

Panurginus (Epimethea) herbsli Friese. 

$. Niger, albido-hirtus ut P. montanus, sed sparsim et 
subtiliter sculpturato, nitido; pedibus nigris, genibus flavo- 
maculatis; r/ tibiis I antice flavis, tarsis nigris. 

Panurginus herbsti ist dem P. montanus (Alpen) sehr 
änhlich, aber viel sparsamer behaart mit dunklen Tarsen 
und 2 gleich grossen Cubitalzellen, deren 2. die beiden 
rücklaufenden Nerven und zwar gleich weit entfernt von 
den beiden Cubitalqueradern aufnimmt. 

+ . Schwarz, sparsam weisslich behaart; Kopf und Tho- 
rax fein und sparsam skulpturirt, stark glänzend; Endhälfte 



28 

der Mandibeln braun; Antenne kurz, keulenförmig, unten 
braun; Area des Mittelsegmentes stark gewölbt, spiegelglatt. 
Abdomen fein und sehr undeutlich skulpturirt, stark glänzend, 
am Ende länger und mehr graubraun behaart. Beine schwarz, 
nur Kniee gelb gefleckt, Calcar gelbbraun, Calcar der Beine 
II sehr gross und so lang wie das 1. Tarsenglied. Flügel 
schwach getrübt, Adern und Tegulae braun. — L. 6 mm. 
Br. 1^/4 mm. 

cT wie ?, aber Clypeus ganz gelb; Antenne erreicht das 
Mittelsegment; Segmente des Abdomen stark eingeschnürt 
und grober punktirt, auch Vorderseite der Tibien I gelb. — 
L. 6 — 6'/2 mm. Br. l'^/^ mm. 

Verschiedene cT? verdanke ich P. Herbst von Osorno 
(S.Chile, Waldgebiet), wo sie im Desember gesammelt 
wurden. 

Herr Paul Herbst spricht mir brieflich die Meinung 
aus, dass dieser Panurginus wohl identisch sein könne mit 
Camptopoeum nigriim Spinola in Gay, Hist. Chile vol. 6 
p. 199. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, hat obiger 
Name die Gültigkeit, da Panurginus niger bereits von Ny- 
lander 1848 für eine sibirische Art vergeben wurde. 

23. Camptopoeum flaviventre Friese. 
1906 C. steinbachi Friese, 0^ in: Z syst. Hym. Dipt. v. 6 

p. 174. 

Nigrum, flavomaculatum, ut chüense sed major; capite 
et pronoto flavis; thorace flavomaculato, segmentis 1. — 4. 
utrinque flavomaculatis; pedibus fuscis, genibus tarsisque 
flavis, scopa albida. 

cT. Nigrum, albido-signatum, ut flaviventre, sed major; 
capite et thorace subtilissime ruguloso-punciato; clypeo bre- 
vissime, pronoto et scutello flavis, segmentis 1. — 5. flavo- 
fasciatis. 

Schwarz, reich gelb gezeichnet, sparsam greis behaart, 
wie chilense, aber grösser; Kopf meist gelb, nur Stirn, 
Scheitel und 2 runde Flecke des Clypeus schwarzbraun; 
Clypeus sehr kurz, 3 mal so breit als lang, vorspringend 
und in tiefer Ausrandung das Labrum aufnehmend; Antenne 
schwarzbraun. Pronotum gelb, Mesonotum mit 4 gelben, 
ziemlich breiten Längsstreifen; Metanotum gelb; Mittelseg- 
ment jederseits mit grossem, gelbem Fleck. Abdomen un- 
deutlich skulpturirt, Segment 1 — 4 jederseits mit grossem, 
rundlichem, gelbem Fleck. 5 schwarz mit roter Endhälfte, 
6 rot; Bauch fein punktirt, Segmentränder häutig. Beine 
schwarzbraun, alle Kniee, Tibien I und Tarsen teilweise gelb, 
Scopa ziemlich lang aber dünn, weisslich, Calcar weisslich. 



29 

Flügel hyalin, fast milchweiss, Adern und Tegulae gelbweiss. 
— L. 6 — 67-2 mm. Br. 1 \/.^ mm. 

ö". Schwarz, weissgelb gezeichnet, Kopf und Thorax äusserst 
fein runzlig punktirt; Kopf sehr breit, gelbweiss; Stirn und 
Scheitel ganz schwarz; Clypeus sehr kurz, schmal und tief 
ausgerandet ; das 4-eckige Labrum von 3 Seiten umfassend 
(wie bei Psaenythia ^)\ Antenne braun, unten gelb, 2. 
Geisseiglied sehr gross, dick, so lang wie das 3. Pronotum, 
Scutellum und 2 Flecke auf dem Mittelsegment gelb. Abdo- 
men äusserst fein punktirt, Segment 1 — 5 vor dem nieder- 
gedrückten Endrand mit schmaler, geschwungener, gelber 
Binde, 7 schmal mit stumpfer Spitze. Ventralsegmente häutig 
gerändert, 4 und auch 5 mitten mit rotfilzigem Fleck, 6 mit 
kleinen Dornen bewehrt. Beine schwarz mit gelben Knieen 
und Tibie I, Tarsen bräunlich, alles kurz weiss behaart, 
Calcar weisslich. Flügel hyalin, Adern braun, Tegulae gelb- 
lich. — L. 7 — 7^2 mm. Br. 2 mm. 

2 2 10" von Tucuman, 2000 m; Steinbach leg. N.- 
Argentina. 

Camptopoeum flaviventre Friese $ und steinbachi Friese 
cT gehören als $ und cT zu einer Art, die den Namen C. flavi- 
ventre zu führen hat. 

Zahlreiche Exemplaren vom 24. Oktober bis 13. Fe- 
bruar auf Grindelia piilchella, also wohl den ganzen Som- 
mer hindurch, von beiden Forschern gesammelt. 

24. Camptopoeum ochraceum n. sp. cT?- 

Durch die Grösse und weit ausgebreitete gelbe Farbe 
unter allen Arten leicht kenntlich. 

2- Kopf und Thorax schwarzbraun, kurz und sparsam 
gelblich behaart, reichlich gelbweiss gezeichnet, so Mandibel- 
basis, Clypeus bis auf den braunen Basalrand und Spitze, 
Nrbengesicht, Stirnschildchen und innerer wie äusserer Au- 
genrand. Labrum braun, punktirt, verkehrt trapezförmig, 
Antenne rotgelb, oben braun; ferner sind gelbweiss das 
Pronotum, Calli humerales, Endrand und 2 Scheibenflecken 
des Scutellum, 2 Flecken neben dem Scutellum, das Meta- 
notum und 2 grosse Flecke auf dem Mittelsegment. Abdo- 
men rotgelb, äusserst fein und dicht punktirt, tast matt. Seg- 
ment 1. auf dem Vorderteil mit tiefer Mittellinie, !.— 2. 
jederseits mit weissgelben Bindenfleck, 3.-5. mit breiter 
weissgelber Binde, Endrand von 5. und das ganze 6. rot- 
gelb befranst; Bauch rotgelb; Beine braun, an der Basis 
und Femur schwarz Kniee und Vorderteil der Tibie L— 2. 
gelb, sonst gelbbraun behaart, Scopa mit einzelnen braunen 



30 

Haaren, Calcar braun, innerer mitten mit vorspringenden 
Kammzähnen. Flügel hyalin, Adern und Tegulae gelbbraun. 
— L. 9'/2 — 10 nim- Bf- 2^2 mm. 

cT. Mandibel lang sichelförmig übereinanderschlagend, 
mit ganz gelbem Kopf und Thorax, Clypeus viel breiter als 
lang, schwarz sind: kurze Linie bei den Ocellen am inneren 
Augenrand und die Näte bei den Tegulae, beim Scutellum,' 
Metanotum, Mittelsegment und die Mittellinie des letzteren. 
Abdomen gelb, Segmentrand und Basis gelbbraun gefärbt, 
7. gelbbraun mit aufgebogenen Rändern, Bauch rotgelb, Seg- 
mente jederseits mit schwarzbraunem Fleck. Beine gelb, III 
mehr braungelb, lang scopaartig beborstet. — L. 10 — 11 mm. 
Br. 3 mm. 

cT? zahlreich bei Mendoza auf Carfü5-Blüten. 

Camptopoeum chilense Friese. 

2. Nigrum, flavomaculatum, sparsim griseo-hirtum, ut 
nomadioides, sed minor; abdomine apice rufescente; capite 
et thorace subtiliter et dense sculpturatis, opacis; segmentis 
1. — 4. utrinque flavo-maculatis; alis hyalinis; tegulis flavidis; 
(/ minor; segmenio anali magno, spatuliformi. 

$. Schwarz, gelb gefleckt, sparsam greis behaart, ähn- 
lich der nomadioides, aber kleiner; Abdomen nur am Ende 
rötlich ; Kopf und Thorax sehr fein und dicht skulpturirt, 
matt, mehr oder weniger gelb gezeichnet; Scutellum, Labrum 
und Nebengesicht immer gelb. Abdomen undeutlich skulptu- 
rirt, etwas glänzend, Segment 1 — 4 jederseits mit grossem, 
rundlichem, gelbem Fleck, 5 und 6 rötlich. Beine schwarz- 
braun, alle Kniee, Tibien I und Tarsen I gelblich, Tibien 
III geschweift, Calcar gelblich. Flügel hyalin, Adern braun- 
gelb, Tegulae hellgelb. — L. 5 mm. Br. 1 mm. 

d" wie ?, aber kleiner; Antenne unten braungelb; Me- 
sonotum oft mit 2 gelben Längsstreifen. Abdomen oft mit 
gelben, mitten oder jederseits der Mitte unterbrochenen Bin- 
den, Analsegment lang, spateiförmig. — L. 4. mm. Br. ^j^ mm. 

5 (/ 8 $ von Concepcion, wo sie von Herrn Herbst 
im November— Januar gefangen wurden. 

Camptopoeum minulum Friese. 

Nigrum, flavosignatum, ut flaviventre, sed minor; seg- 
mentis 1. — 4. quadrimaculatis. 

Schwarz, reich gelb gezeichnet, ein kleines flaviventre, 
aber Segment 1. — 4. mit je 4 unregelmässigen, weissgelben 
Flecken, und zwar 2 grosse jederseits am Seitenrande und 
2 kleine mitten vor dem Endrande; Mittelsegment jederseits 
mit gelbem Fleck. Flügel hyalin, Adern und Tegulae weiss- 
gelb, — L. 3^2 — 4 mm. Br. 1 mm. 



31 

ö" wie $, aber das ganze Gesicht gelb bis fast zu dem 
vorderen Ocell, Mandibel, Labruni und Antenne auch gelb, 
Rand des Scutellum und Metanotum gelb, Segmentbinden 
3mal fast unterbrochen, deshalb die Segmente 4-fleckig; 
Beine einfach, gelb und schwarz gefleckt. -- L. 4 mm. 

1 ö" von Tucuman (2000 mtr.) im November; 1 $ von 
Salta 2500 mtr.; Steinbach leg. N. -Argentina. 

Camptopoeum (Liopoeiim) hirsutulum Spin 
1851 C. hirsutulum Spinola n\ Gav, Hist. Chile, Zool. VI. 

p. 199. 
1867 C. h. Sichel ö', Reise Novara, Zool. II, p. 147, var. 

$. Schwarz, lang und dicht gelbbraun behaart; Kopf 
und Thorax fein skulpturirt, glänzend; Clypeus doppelt so 
breit wie lang, mit 3 gelbweissen Flecken, oberhalb des Cly- 
peus 3 mal gelb gefleckt, auch das Nebengesicht gelb; An- 
tenne braun, unten gelb, 1. Geisseiglied so lang wie das 2. 
Abdomen sparsam punktirt, glänzend, ziemlich lang behaart, 
Segment 2 — 4 lang weisslich gefranst, 5 schwarzbraun be- 
haart, an der Spitze gebuchtet, 6 klein, dunkel behaart, 
meist verborgen; Ventralsegmente mit häutigen Rändern, 6 
rotbraun, an der Spitze mit Rinne. Beine schwarz, Femur 
verbreitert, Tarsen und Tibien mehr rot behaart, Scopa 
weisslich, Calcar gelbbraun. Flügel hyalin, Adern und Te- 
gulae braun. — L. 9 — 10 mm. Br. 3V4 rnm. 

o' wie ?, aber kleiner; Clypeus und Nebengesicht gelb. 
Labrum schwarz; Beine I vorne, alle Kniee und Tarsen 
gelb. — L. 7- — 8 mm. Br. 3 mm. 

cT^ im November — December zahlreich bei Concep- 
cion; Herbst leg. Chile. 

Als subgen. Liopoeum trenne ich jene Arten ab, die 
durch ihre starke Behaarung und das Zurücktreten oder 
gänzliche Fehlen der gelben Zeichnung einen ganz andern 
Habitus und eine andere Form als Camptopoeum erzielten. 

Hierher also: hirsutulum, maculatum, submetallicum 
Spin. 

Bestimmungstabelle 
der Arten der Bienengattung Psaenythia. 

1 a. Abdomen ganz schwarz 2 

b. Abdomen schwarz mit gelben oder weissen Zeichnungen. 3 

c. Abdomen mit hellrot gefärbter Basis, L.9 mm. phüanthoid es u. mperba 

2 a. Grosses Tier. 13—14 mm. niyriventris. 
b. Kleines Tier, 6'/..— 7 mm. Gesicht mit 2 gelben Punkten, niyra. 

3 a. Binden des Abdomen mitten unterbrochen 4 
b. Binden des Abdomen mitten ganz 8 

4 a. Beine schwarz, mitunter mit gelben Flecken 5 



32 

b. Beine rot, Tegulae und Antennen rot, Flügel gelblich (wie bei phi- 
Imilhnides), L. 7—8 mm. rubripes. ■ 

5 a. Thorax schwarz, höchstens mit gelben Flecken, L. II — 14 mm. 6. 
b. Thorax oben rostrot gefärbt, L. 7 mm. thoracica, 

6 a. Segment 1 — 5 (oft nur 3 — 5) mit hellen Binden oder Flecken. 7. 
b. Segment 2 — 5 mit hellen Binden, L. IIV2 mm. capito. 

7 a. Clypeus ganz gelb, Männchen Kopf l'/amal so breit wie lang, L. 

11 — 12 mm. burmeisteri. 

b. Clypeus mit schwarzer Basis, Männchen Kopf 2 mal so breit wie 

lang, L. 13—14 mm. gerstaeclceri. 

c. Clypeus mit gelber Basis, Männchen Kopf l'/j nial so lang wie 

breit, Clypeusmitte am Rande 2-zähnig. L. 10—11 mm. 

he7-bsti. 

d. L. 8 — 9 mm. interrupta. 

8 a. Flügel hyalin oder mit gebräuntem Ende. 9 
b. Flügelvorderrand von Cubitalzellen bis zum Ende schwarzbraun 

gefärbt, Segment 1, 3 und 4 gelb bandirt, 2. schwarz. 

pictipennis. 

9 a. Segment 1 — 5 mit gelber Binde. 10. 

b. Segment 1 ohne gelbe Binde. 11. 

c. Segment 1 — 2 ohne gelbe Binde oder auf 2 kaum angedeutet 13. 

d. Segment 1 — 2 mit breiter gelber Binde, L. 6 mm. sabulosa. 

Nur Segment 3 mit gelber Binde. nnizonata. 

e. Segment 3—4 mit gelben Binden, Männchen, Weibchen. bizo?iata. 

f. Segment 4—5 mit gelben Binden, Weibchen Scutellum schwarz. 

Orbita und Stirnschildchen gelbweiss. bifasciata. 

10 a. Thorax schwarz. L. 11 mm. nomadioides. 
h. Thorax reichlich gelb gezeichnet, L. 11'/-— 12 mm. flavomacnlata. 

1 1 a. Scutellum schwarz. 12. 
b. Scutellum gelb geflekt. picta. 

12 a. Segment 2—4 gelb bandirt, L. 8—9 mm. trifasciata. 
b. Segment 2—5 gelb bandirt, L. 12 — 13 mm. quadrifasciala. 

13 a. Gesicht Weibchen nur mit 2 gelben Flecken. 14. 
b. Gesicht mit 4 gelben Flecken. chrysorrhoea. 

14 a. Gesichtsflecken mitten im Gesieht, L. 8'-/;. mm. annulata. 
b. Gesichtsflecken am Seitenrande (Augenrande), L. 10— 10'/» mm. 

facialis 

Psaenylhia superba n. sp. $. 

Infolge der roten Abdomenfärbung neben Ps. philantho- 
ides stehend, aber viel grösser und Segment 1 — 5 jederseits 
am Rande mit gelbem Bindenfleck. 

2- Schwarz, stellenweise spärlich gelbbraun behaart, 
Kopf und Thorax fast runzlig punktirt, matt, Mesonotum 
zerstreut und unregelmässig punktirt; Antenne schwarz, 
Scapus rot, die Endglieder unten rot; gelb gezeichnet sind: 
Vorderhälfte des Clypeus, das Nebengesicht bis zur Hälfte 
der Augen hinauf, ein 4-eckiger Fleck unter jeder Antenne, 
ein Fleck jederseits am hinteren Kopfrand. Pronotum mit 
gelber, mitten unterbrochener Binde, Scutellum jederseits 
mit gelbem Fleck, Metanotum mit breiter Binde, Calli hume- 
ral. ganz und ein eckiger Fleck auf den Mesopleuren. Ab- 
domen dicht punktirt, matt, Segment 1 und 2 bis auf den. 



33 

schmalen Hinterrand blutrot, 3. — 6. schwarz, 5 mit schwarz- 
brauner Endfranse, 1 — 5 jederseits mit grossem, weissgelbem 
Bindenfleck. Bauch ebenso gefärbt, ohne Gelb, aber mit 
blassbraunen Rändern der Segmente. Beine rotgelb, goldgelb 
beborstet, Kniee der Beine I und II gelb gefleckt, Calcar der 
Beine II so lang wie Tarsenglied 1, Scopa weissgelb, dünn 
und borstig. Flügel getrübt, mit schwarzbraunem Endrand, 
Adern braun, Stigma goldgelb, Tegulae rotgelb, mit gelber 
Vorderhälfte. — L. 12 mm. Br. 3'/ä mm. 

$ von Paraguay (Villa Rica, Biirgdorf leg.) 

Psaenythia thoracica Gerst. $. 

$ wie o', aber Clypeus mit schwarzer Vorderhälfte, 
Mesonotum, Scutellum und Metanotum rot, Segment 1 — 5 
jederseits mit kleinem, gelbem, dreieckigem Fleck, Analfranse 
schwarzbraun, Scopa dünn, aber langborstig und weisslich. 
— L. 7^*3 mm. Br. 2 mm. 

$ von Paraguay (Villa Rica, Burgdorf leg.) 

Psaenythia bergii Holmbg. 
1884 Psaenythia bergii Holmberg, Anal. soc. cient. Argent. 

XVIII. p. 211 n. 11, ?. 
(Inter Panurginas (Andreninae) recte! — Exemplares nume- 

rosos lustravi linguamquesemperretroflexam vidi.)Holmg. 

„$. — Nigra, subopaca, crebre punctata; capite fusco- 
subhirto, subter antennam singulam luteo-unipunctato, vulto 
utrinque in eadem linea horizontali punctorum etprope ocu- 
lum singulum luteo-univittato; anrennarum flagello subsericeo. 
Thorace parum albicanti pubescente, pronoto utrinque luteo- 
maculato; metaphragmate crebre punctulato; tegulis laevibus, 
nitidis, piceis, basi nigris; alis sordide diluteque fulvescenti- 
fumosis, qua parte venulis fulvis versus marginem posticum 
infuscatum sensim fuscioribus; venulis costali subcostalique 
carpo quoque piceis, illis ante carpum fulvescentibus: femo- 
ribus II subtus compressis, margine infero ampliato, curtante, 
dimidio basali breviter pectinato, pectinis dentibus brevibus, 
tenuibus (an character Panurginarum?); pedibus nigris, fe- 
moribus apice nigro-piceo, griseo-pubescentibus, coxis I dila- 
tatis, compressis; calcaribus nigris, tibiis 111 nigro-setulosis; 
tarsis I. piceis (reliquis desunt, scopulis saturate rufis, ungui- 
culis concoloribus, apice fissis, dente infero paulo breviore. 

Abdominis segmentorum margine postico late depresso, 
pilis brevibus, tenuibus, fuscis, subsericeis, vestito; 3.-5. 
flavo-fasciatis (uniuscujusque fascia marginem depressum haud 
occupante), 3.-4. fascia in medio, 5. ad basin vel sub 4. ad 
partim condita, fasciis illis paulo sunt fractis; 5. fusco-quoque 
limbato, pilis tarnen apicem versus dilutioribus; setulis nigris 

(Pag. n-4« pritiied - -i 08.; J 



34 

nonnullis cum illis intermixtis; 6. spatio elevato triangulari, 
vel parabolico (apice curvato), marginato, disco transversim 
obsoleteque punctulato-striato, minuto; utrinque pilis fuscis 
nigrisque vestito; ventre nitido, punctato, fusco-hirto, segmen- 
tis margine laevibus, piceis, nudis. — Long. 147ä mm.; alar. 
exp. 18 mm.; ala 7V2 mm.; anten. 3^2 rnm." 

I $ von Argentina; zahlreiche von Buenos Aires, Cordova. 

Auf den Blüten von Salpichroa rhombifolia (Solaneen). 

Psaenythia rufipes Holmbg. 
Psaenythia rufipes Holmberg, Actas acad. ci. Cordoba. V. 1886 

p. 154 n. 18, ?; T. 3 F. 19. 

„$. — Nigra, albido-luteo-variegata, pedibus, tegulis ve- 
nulisque ferrugineis, alisdilutissime fulvescentibus. $. — Caput 
nigrum, nitidum profunde punctatum, in vertice crebrius, punc- 
tis tamen minoribus, subtus punctulatum, vertice, prope orbi- 
tam foveola elongata utrinque ornato, subter ocellas late ob- 
tuseque carinatum; antennarum scapo flagellique segmento 1. 
piceis, flagello supra ferrugineo-piceo, subtus apicem versus 
sensim dilutiori, quasi ferrugineo, serieeis, punctulatis; ocellis 
posticis inter se minus quam ab oculis remotis; sub antennis 
vulto utrinque macula fere triangulari, albido-lutea, lineola 
nigra in medio fere sita verticali, ornato; mandibulis nigris, 
nitidis, in medio et ad apicem saturate ferrugineis, extus ad 
basin foveola rotundata donatis; labro transverso, apice cras- 
siore latioreque, supra ad marginem carina transversa utrinque 
retrorsum extrorsumque geniculata munito, in disco tenuiter 
striato et punclulato, parce sericeo, apice breviter ciliato; 
Caput alioqui sparse villoso-tomentosum praecipue in vertice 
et in antennarum foveolis, subtus dilute fusco-tomentosum, 
ad orbitam posticam pilis brevibus reclinatis, albidis, haud 
densis, vestitum; ad angulos posticos, id est, pone oculorum 
partem superam, orbitam haud atiingente, lineola albido-lutea 
quoque ornatum. 

Thorax niger, nitidulus, dense punctatus, sparsissime bre- 
viterque albido-villosus, supra fere nudus, ad metapleuras et 
in metaphragmatis lateribus longius densiusque; pronoto ante 
marginem albido-luteo-lineato, lineola, in medio depresso, in- 
terrupta, angulos humerales albido-luteos utrinque non attin- 
gente; pone angulum singulum vel subter alam macula al- 
bido-lutea ornatus; scutello utrinque albido-luteo-punctato vel 
maculato; postscutello parcius punctato, ima basi brevi-to- 
mentoso, dimidioque basali albido-luteo; metanoto tenuiter 
albescenti-tomentoso, a reliquo metathorace carina haud sepa- 
rato, sculptura scabriuscula, bene haud determinata, meta- 
phragma in medio depressione longitudinali omnino percurso; 



35 

tegulis ferrugineis, nitidis, subpellucidis; alis dilutissime ful- 
vescentibus, ad marginem posticum parce infuscatis, eodem 
loco paulo iridescentibus reliquo fulvescenti-micantibus, venu- 
lis, luce reflecta, ferrugineis, subcostali ferruginea fusca, apice 
dilutiori, luce refracta venulis discalibus dilute fulvis, carpo 
luteo-fulvo; pedibus ferrugineis, dilute fulvo-hirtis, in tibia 
in extus longius, scopulis ferrugineis; coxis trochanteribus- 
que albido-tomentosis, nigris; calcare I dilute ferrugineo, 
brevi, tertio apicali libero, paulo divaricato, acuto, oblique 
pectinato, dentibus tarnen paucis, ad apicem sensim brevio- 
ribus (fere ut in „Sphecodes''), velo dubio fere latiori, hya- 
lino, reliquo percurso; tarso I (metatarso excepto) deficiente; 
femore II subtus curtante curvatimque carinato, paulo am- 
pliato, margine verum haud pectinato irregulari tarnen, atque 
fimbria tenuissima brevissimaque minuto; calcare II ferrugi- 
neo metatarci longitudinem fere aequante, gracile, distante 
serrato vel oblique dentato; metatarso ad apicem fusco, tarsi 
segmentis tribus sequentibus piceis, ultimo ferrugineo-piceo, 
unguiculis apice nigricantibus, denti breviore minutis; calca- 
ribus III illo tibiae II brevioribus, similibus tamen, dentibus 
minoribus; reliquo ut in II, tarsi (!?) segmentis 2.^4. antem 
dilutioribus. — Abdomen thorace capiteque paulo latius, sub- 
nitidum, dense punctatum vel potius punctulatum (modo me- 
dio tutior), distante dilute fusco-tomentosum, segmentis duo- 
bus ultimis dense fusco- villosis, 5. tamen basi excepta; Om- 
nibus margine depresso, crebrerrime punctulato, in medio 
fascia albido-lutea ornatis, hac tamen late interrupta, praeci- 
pue in 1., deinde sensim parsiusque interrupta ita ut in 5. 
fere integra; epipygio, saliem in apice tantum conspiquo, 
carinula parabolica ornato; ventre nigro-piceo, segmentorum 
margine postico depresso, piceo; omnino dorso sparsius punc- 
tato, inter punctos crebrerrime punctulato, parce fulvescenti- 
ciliato, praecipue ad margines et in extremitate postica ; seg- 
mento 1. in medio longitrorsum elevato, elevatione verum 
ante marginen subabrupte interrupta; 2. in medio late suavi- 
terque emarginato, reliquis, eodem loco, paulo depressis. — 
Long 10 mm; alar. esp. I6V2 rn^^J ^'^ ^ 'ti'ti! antenna 3 
mm." — Tandil, Cerro Claraz 24. Febr. 1882, auf Sinan- 
terea. Cura'-mahal in „Valle de las Grutas, 21. Decbr. 1883. 

Psaenythia quadrifasciata n. sp. ^. 

$. Nigra, sparsim albido-hirta, capite thoraceque dense 
ruguloso punctatis, opacis, facie nigra, area rugulosa, seg- 
mentis 2. — 5. late flavofasciatis; alis lutescentibus. 

$. Schwarz, kaum weisslich behaart, Kopf und Thorax 
dicht runzlig punktirt, fast matt. Gesicht schwarz, grober 



36 

skulpturirt, ein blasser Fleck unterhalb der Antennenbasis 
und auf dem Nebengesicht schwach angedeutet; Area grob 
gerunzelt. Abdomen dicht runzlig punktirt, ganz matt, Seg- 
ment 2. — 5. mit breiter gelber Binde auf der Scheibe, Anal- 
franse braun. Bauch punktirt, bräunlich, glänzend. Beine 
schwarz, greis behaart, Tarsen innen braun behaart, Scopa 
schwarz. Flügel gelblich, mit scharfem, braunem Rand, Adern 
gelblich, Tegulae braun, glänzend. — L. 12 mm. Br. 3^2 mm. 

$ von Curityba (Schenk leg.) im Oktober 1898. 

Psaenythia nigriventris n. sp. c/?- 

?. Nigra, sparsim griseo-tomentosa, capite thoraceque 
dense ruguloso-punctatis, immaculatis, facie flavomaculata,. 
scapo antennarum rufo, abdomine dense punctato; pedibus 
nigris, tarsis intus rufo-setosis, scopa nigra. 

cf ut $, sed capite thorace latiore, labro mandibulisque 
flavis, segmentis ventralibus 5. — 6. profunde impressis; pedi- 
bus I luteis. 

Ps. nigriventris ist durch das schwarze Abdomen wie 
Thorax unter allen bekanten Arten auffallend. 

?. Schwarz, stellenweise kurz greisfilzig; Kopf und Thorax, 
dicht runzlig punktirt, im Gesicht sind gelb: Nebengesicht, breite 
aber unregelmässige Binde vor dem Endrande des Clypeus und 
Scheibe des Labrum. Antenne schwarz, Scapus und Geissel- 
glied 1 pechbraun, 2. Gleid so lang wie 3 -f 4. Innenseite 
der Augen oben mit grosser länglicher und tiefer Grube 
(die bei allen Arten von Psaenythia mehr weniger ausge- 
prägt ist), Scutellum tief punktirt, mit glatter Scheibe, ebenso 
wie Metanotum mit winzig kleinen rotbraunen Flecken, Area 
matt, einzeln punktirt mit gerunzelter Basis. Abdomen fein 
und dicht punktirt, Segmentränder noch feiner, ganz matt,, 
Endfranse braun; Bauch sparsamer punktirt. Beine schwarz, 
Tarsen innen rotgelb beborstet, Scopa schwarzbraun, Flügel 
schwarzbraun, Adern braun, Tegulae bräunlich mit gelbem 
Fleck (auch Calli gefleckt). — L. 13 mm. Br. 4 mm. 

ö^ wie $, Kopf breiter als der Thorax, Labrum und Man- 
dibel fast ganz gelb, ebenso ein Fleck unterhalb der Anten- 
nenbasis gelb; Mesonotum mehr glänzend, sparsam punktirt; 
Ventralsegment 5. — 6. tief eingedrückt, 6. tief ausgerandet.. 
Beine schwarzbraun, Beine I rotgelb. — • L. 12 mm. Br. 47-3 
mm. (Koprbreite). 

c/$ von Espirito Santo (Brasil) durch Fnihstorfer er- 
halten. 

Psaenythia gerslaeckeri n. sp. cT?. 

ö'?- Nigra, ut Ps. nigriventris, sed thorace abdomineque 
flavomaculatis; labro mandibulisque flavis; alis fulvescentibus.. 



37 

Ps. gerstaeckeri steht morphologisch der nigriventris sehr 
nahe, dock lassen die hellen Zeichnungen des Thorax und 
Abdomen, sowie die gelblichen Flügeln die Art leicht er- 
kennen. 

$. Schwarz, wie nigriventris, aber im Gesicht auch La- 
brum, Mandibel, je ein Fleck unterhalb der Antennenbasis 
und hinter den Augen gelb, Antennenglied 1. — 3. rot; Pro- 
notum oben gelblich, Scutellum meist rotbraun, Metanotum 
grob gerunzelt, gelblich, Abdomen fein punktirt, Segment 1. 
— 5. jederseits mit grossem, gelbem Fleck, auf 5 diese fast 
zusammenfliessend. Beine I und 11 meist rotbraun, Scopa 
schwarz; Flügel gelblich gebräunt, Adern und Tegulae gelb- 
braun. — L. 13 mm. Br. 4 mm. 

c/ wie $, aber Thorax bis auf das gelbgefleckte Prono- 
tum schwarz, Mesonotum sparsam punktirt, glänzend. Dem 
nigriventris o sehr ähnlich, aber Abdomen auf Segment 1. 
— 5, jederseits mit grossem, gelbem Fleck. Flügel gelblich. 
— L. 12 mm. Br. 3, Kopfbr. 4^-^ mm. 

d"? von Jundiahy (Schroüky leg.) am 28. Oktober 1897. 

Wohl als eine Lokalvarietät (Subspecies) von nigriventris 
aufzufassen! 

Psaenythia flavomaculata n. sp, $. 

$. Nigra, griseo-hirta, facie flava, thorace flavomaculato; 
abdominis segmentis 1. — 5. flavofasciatis, pedibus fuscis, scopa 
fusca, alis apice fumatis. 

$. Schwarz, sparsam greis behaart, Kopf und Thorax 
fein runzlig punktirt, Gesicht reichlich gelbgezeichnet: Cly- 
peus jederseits gelb, Nebengesicht und ein länglicher Fleck 
unterhalb der Antennenbasis, sowie ein solcher hinter den 
Augen gelb. Am Thorax ist das Pronotum fast ganz, Calli 
humerales, ein grösserer Fleck daneben, ein rundlicher Fleck 
jederseits auf dem Scutellum und eine Querlinie auf dem 
Metanotum gelb. Area gerunzelt. Abdomen fein runzlig-punk- 
tirt, Segment 1. — 5. mit breiter, gelber Binde auf der Basal- 
hälfte, Endhälfte schwarzbraun, ganz matt, Analfranse schwarz- 
braun. Ventralsegmente ziemlich lang behaart. Beine schwarz, 
schwarzbraun, Coxa und Trochanter auffallend dicht behaart, 
Scopa schwarzbraun, auf Metatarsus greis, Calcar rotbraun, 
an der Tibie fast so lang wie 1. Tarsenglied, alle 4 gezähnelt. 
Flügel gelblich getrübt, mit dunklem Endrande, Adern gelb- 
braun, Tegulae braun, vorne gelb gefleckt. L. 11 mm. 
Br. 3 mm. 

2 $ von Argentinien (Cordoba, Hieronymus leg.) und 
Paraguay {Staudinger.) 



38 

Psaenythia unizonata Holmberg. 
1903. Ps. unizonata Holmberg, in: An. Mus. Buenos Aires 

ser. 3. vol. II p. 455. ?. 

„?. Nigra, fere opaca, tenuiter denseque punctata; ca- 
pite post oculos, antennis. pedibusque rufescenti-piceis ; faciei 
macula utrinque, vitta brevi post oculorum segmentum supe- 
rum, mesonoti margine postico in medio interrupte, scutelli 
puncto utrinque, postscutello, abdominis segmenti tertii fascia 
media flavo-auraniiacis; alis fuscescentibus, venulis testaceis^ 
carpo ferrugineo. — L. 10 mm. 

Argentina: Buenos Aires, im Januar; Rosario, 20. Jan. 

Psaenythia interrupta n. sp. </$. 

$. Nigra, breviter flavido-hirta, facie flava, antennis rufis, 
thorace flavomaculato; abdomine subtiliter ruguloso-punc- 
tato, opaco, segmentis 1. — 5. flavofasciatis, fasciis plerumque 
interruptis; pedibus rufis, scopa fulvis; cT segmentis 1. — 6. 
flavo-fasciatis, 7. nigro-setoso, 8. fulvo. 

?. Mit 7 Abdominalsegmenten; schwarz, stellenweise 
kurz, gelbbraun behaart, Kopf und Thorax punktirt, Clypeus 
einzeln und grob punktirt, Gesicht gelbweiss; d. h. Neben- 
gesicht, Clypeusbasis, je ein runder Fleck unterhalb der 
Antenne, Mandibel rot geringelt, Labrum gerunzelt, concav 
mit roter Basis. Antenne rot; am Thorax gelbweiss: Pro- 
notum jederseits, Calli humeral. und ein Fleck auf den Meso- 
pleuren und auf dem Scutellum jederseits, Area fast matt, 
auch Scutellum und Metanotum grober punktirt. Abdomen 
fein runzlig-punktirt, matt, Segmente 1. — 5. mit gelber Binde 
auf der Scheibe, auf 5 ganz, 1 u. 4 etwas, 2. — 3 weit unter- 
brochen, 6. gross und vorragend, braun behaart; Ventral- 
segmente braun, mit glatten Rändern. Beine rot, gelbbraun 
beborstet, Scopa dünn gelbbraun. Flügel gelblich getrübt» 
Adern rotgelb, Tegulae rotgelb, vorne gelbgefleckt. — L. 8 
— 8V2 mm., Br. 2V2 mm. 

d^ wie $, aber Kopf viel breiter als lang, Clypeus ganz 
gelbweiss, Segment 1. — 6. gelb bandirt, 2 — 4 weit unterbro- 
chen, 1, u. 5 — 6 weniger, 7. schwarzbraun beborstet, 8. 
schmal, ausgerandet und rotgelb. Bauch eingedrückt. — L. 
8— 8'/2 mm. Br. 2V2 mm. 

cf$. von Temuco im December und von Rancagua im 
Januar; P. Herbst leg. 

Vielleicht die montane Form von Ps. herbsti? 

Chile. 

Psaenythia herbsti n. sp. cT?. 

$. Nigra breviter cinereo-hirta, ut Ps. interrupta, sed 
antennis nigris; segmentis 1. — 4. utrinque flavido-maculatis. 



39 

5. flavido-fasciato, fascia medio interrupta, 6. — 7. nigris, nigro- 
hirtis; femore I nigro; (^ ut $, sed capite maxima, facie 
alba, segmentis 1. — 6. flavosignatis, 7. — 8. nigris. 

$. Schwarz, kaum grau behaart, wie Ps. interrupta, 
aber Antenne schwarz, unten braun; Mesonotum runzlig- 
punktirt, Area etwas glänzend; Segment l. — 4. jederseits 
mit gelbweisssem dreieckigem Fleck, 5. mit unterbrochener 
Binde, 6. — 7. schwarz, schwarz behaart; Bauch schwarz, 
Beine rot, Femur I schwarz. Flügel hyalin, mit getrübtem 
Endrand, Adern graubraun, Tegulae gelblichweiss, mit gel- 
bem Fleck. — L. 8 mm. Br. 2^2 mm. 

o" wie $, aber Kopf fast so breit wie der Thorax, Cly- 
peus und Gesicht fast weiss, Clypeus mit 2 schwarzen, run- 
den Flecken; Mesonotum mit einzelnen Punkten, Area glatt, 
glänzend; Segment 7. — 8. schwarz, schwarz behaart; Ven- 
tralsegment 6 ausgehöhlt, seitlich mit scharfen Wülsten. — 
L. 8 mm. Br. 2^'^ mm., Kopfbr. 3^2 mm- 

cT? von Concepcion im December— Januar durch Herrn 
P. Herbst erhalten. 

Vielleicht die Talform von interrupta? 

Chile. 

Psaenythia sabulosa Reed. 
1894. Liphanthus sabulosus Reed, in: Anales de la Univer- 

sidad, Entomolojia chilena, Los Fossores o avispas ca- 

vadoras, p. 49 — 50. 

„cT. Corto, grueso, negrusco: con las mandibulas en 
la base, la faz entera, las antenas por encima, la mitad api- 
cal de las patas i una faja ancha en el dorso de los dos 
primeros segmentos del abdomen, de un amarillo de azufre; 
alas hialinas. L. 6 mm, ala 4V2 mm, ancho del abdomen 
= 2 mm. 

Esta interesante especie es bastante comun en las Zo- 
rras, cerca de Valparaiso, donde hace nido en la arena gruisa de 
los cerros, pero es mui äjil i es dificil cazarla. Con mucho tra- 
bajo he cazado una docena de machospero ninguna hembra." 

Ich verdanke ein </ dieser auffallenden Art Herrn 
Pablo Herbst in Concepcion, der es von Las Zorras (Val- 
paraiso) erhielt — Chile; darnach folgende Beschreibung: 

(/. Schwarz, kaum weisslich behaart, Kopf und Thorax 
undeutlich nunktirt, meist glatt, Kopf breiter als der Thorax, 
Gesicht bis zu den Ocellen ganz gelb, Mandibel gelb, sichel- 
förmig, Clypeus schmal, seitlich fast linear, mitten schwach 
ausgerandet, mit braunem Rand, 2-zähnig, zwischen den 
Zähnen, das viereckige gelbliche Labrum sitzend; Antenne 
gelblich, zugespitzt, lang, bis zum Scutellum reichend. Tho- 



40 

rax schwarz, nur Calli humerales gelb; Mesonotum mit ein- 
gedrückten Längslinien, Area gerunzelt. Segment 1 — 2 mit 
breiter, gelber Miitelbinde, die nur vorne und hinten schma- 
len braunen Rand frei last, 7. klein, ausgehöhlt, braun. 
Bauch kahl. Beine gelb mit mehr weniger brauner Basis 
der Segmente. Tarsenglied 1. linear, schmaler als Tibie III. 
Flügel hyalin, Adern braun, Tegulae gelb. — L. 6 mm. 
Br. 2 mm. 

Psaenylhia rubripes n. sp. cf. 

Durch die roten Beine bei Ps. philanthoides stehend, 
nach der Kopfbildung aber bei Ps. laticeps. 

cT. Schwarz, kaum weisslich behaart, Kopf dicht punk- 
tirt, Clypeus 4 mal so breit wie lang, ganz weiss, ebenso 
das in eine Ausrandung des Clypeus sitzende Labrum, die 
Mandibelbasis, Nebengesicht ganz weiss und ein kleiner 
Fleck unterhalb der Antennen, Antenne rot, oben kaum 
dunkler; Mesonotum und Scutellum zerstreut punktirt, stark 
glänzend; Pronotum jederseits mit weisser Linie, sonst der 
übrige Thorax schwarz; Abdomen braunschwarz, dicht punk- 
tirt, matt, Segment 1. — 6. jederseits mit weissem Fleck, 7. 
parallel, 4-eckig weit vorragend; Beine rot, weiss beborstet; 
Flügel bräunlich getrübt, mit dunklem Endrand, Adern braun, 
Tegulae rotgelb. L. 7 — 8 mm. Br. 2 mm. 

<^ von Tucuman, 2000 mtr. {Sieinbach leg.). 

Psaenythia pictipennis n. sp. $. 

Durch die schwarzgezeichneten Flügel kenntlich. 

$. Schwarz, der Ps. picta ähnlich, aber nur ein gel- 
ber (viereckiger) Fleck jederseits in der Mitte des inneren 
Augenrandes, Scutellum jederseits mit gelbem Fleck, Meta- 
notum ganz gelb; Segment 1 mit breiter, gelber Binde, 2. 
ganz schwarz, 3 — 4. wieder gelb bandirt; Beine ganz schwarz; 
Flügel hyalin, am Vorderrand von der Cubitalzelle bis zum 
Ende mit breitem, schwarzbraunem Band. — L. 7 — 8 mm. 
Br. 2 mm. 

? von Salta (N. -Argentina), Steinbach leg. 

25. Psaenythia philanthoides Gerst. 

cT? zahlreich vom 3. December bis 17. April beiMendoza. 

26. Psaenythia picta Gerst. (= clypeata Schrottk.) 
cT? massenhaft vom 4. December bis 1. März. 

In der gelbem Zeichnung veränderlich, indem Segment 
1. — 2. mit und ohne gelbe Flecken vorkommen, beim cT 
variirt der Kopf, es giebt gross- und kleinköpfige Formen, 
mit entsprechendem Clypeus, der mehr oder weniger gelb 
gezeichnet ist. 



41 

Var. albocincta n. v., ebenso wie die Stamform, 
aber alle Zeichnungen weiss. — Tucuman (2000 mtr.) 

27. Psaenylhia laliceps n. sp. cT. 

Der hs. picta in Form und Zeichnung sehr ähnlich, aber 
Clypeus breit ausgezogen und jederseits lappig aufgebogen. 

r{. — Schwarz, sparsam weisslich behaart, gelb gezeich- 
net, Clypeus gelb mit dunklem Vorderrand, sehr verbreitert, 
unter den Augen lappenartig vorspringend, diese Lappen 
nach oben umgebogen; Labrum schwarz, ausgerandet, Neben- 
gesicht mit gelbem 4-eckigem Fleck, ein Fleck unter den Anten - 
nen rundlich; Pronotum jederseits mit gelber Linie, Scutellum 
mit 2 gelben Flecken, Metanotum ganz gelb, Abdomen schwarz- 
braun, fein punktirt. fast matt, Segment 1 — 2 fleckenlos, 3— 
4 (oft auch 5) mit gelber Binde, die mitten eingeschnürt und 
auch unterbrochen sein kann. Beine schwarzbraun, Kniee 
gelb; Flügel gelblich, mit dunklerem Endrand, Adern gelb- 
braun, Tegulae braun. — L. 7 — 8 mm. Br. 2 mm (Kopf 3 mm). 

r/ von Mendoza vom 20. November bis 31. Januar. 

28. Psaenythia bifasciata n. sp. ?. 

$. Schwarz, mehr gelbweiss behaart als die übrigen 
Arten, innere Augenränder (Orbitae) nach der Stirn zu con- 
vergirend, Mandibelbasis gelb, innere und äussere Augen- 
ränder bis hoch hinauf gelb, auch Stirnschildchen gelb, Cly- 
peus ganz schwarz, zerstreut punktirt glänzend, Antenne 
braun, unten fast gelb. Thorax fein und dicht punktirt, 
wenig glänzend, Hinterrand des Scutellum und Metanotum 
gelbrandig. Abdomen schwarz, fein punktirt, fast matt, Seg- 
ment 4 mit schmaler, gelber Binde auf der Scheibe, 5 fast 
ganz gelb, daher breit bandirt, 6 dicht schwarz gefranst; 
Bauch rotbraun; Beine schwarzbraun, Tibie I und 11 mit 
gelber resp. brauner Vorderseite, Scopa braun. Flügel hyalin, 
Adern braun, Tegulae gelbblich. — L. 8—9 mm. Br. 2^1^ mm. 

'+ zahlreich vom 15. November bis 20. December auf 
blühendem Cactus; (Mendoza). 

Psaenythia bizonata n. sp. rr$. 

?. Nigra, vix albo-hirta, capite thoraceque ruguloso- 
punctatis, facie bimaculata, pronoto metanotoque flavo-line- 
atis; abdominis segmentis 3.-4. late flavofasciatis, pedibus 
nigris; alis lutescentibus; rT ut ?, clypeo flavo, segmentis 
3. — 5. flavofasciatis. 

?. Schwarz, kaum weisslich behaart, Kopf und Thorax 
runzlig punktirt, stellenweisse glänzend, Gesicht schwarz 
bis auf zwei viereckige gelbe Flecken unterhalb der Anten- 
nenbasis, Antenne schwarz, 2. Geisseiglied etwas länger als 
3 -|- 4. Pronotum jederseits gelbliniirt, Scutellum jederseits 



42 

mit schwach angedeutetem, blassem Fleck, Metanotum mit 
gelber Querlinie, Area fein gerunzelt, Mittelsegment sonst 
seitlich weiss behaart. Abdomen fein und dicht runzlig punk- 
tirt, Segmentränder noch feiner, ganz matt, Segment 3.- -4. 
mit breiter gelber Binde auf der Scheibe, Analfranse braun. 
Ventralsegmente mit blassen Rändern, weisslich gefranst. 
Beine schwarz, Kniee I und II oft mit gelbem Fleck, Flügel 
gelblich, mit dunklem Endrand, Adern gelblich, Tegulae pech- 
braun. — L. 7—8 mm. Br. 2— 2V4 mm. 

cT wie $, aber Kopf und Thorax glänzend, Kopf (= 3 
mm) breiter als der Thorax (2 mm), Clypeus gelb bis auf 
den Vorderrand, Segment 3. — 5, breit gelb bandirt, Ventral- 
segment 6. eingedrückt, ausgerandet. — L.7 mm. 

Var. $. Gesicht unterhalb der Antennenbasis mit 

je Doppelfleck, also mit 4 gelben Flecken. 

var. frontalis n. var 
Var. $. Scutellum und Abdomen ohne gelbe Flecken. 

var. nigra n. var. 

r?*? von Argentina (Salta, 2500 mtr., Steinbach leg.) im 
März. 

Parapsaenythia n. subg. 

Wie Psaenyihia, aber ohne gelbe Zeichnungen, mit sehr 
grober und tiefer Skulptur, wie bei europ. Nomia-Arten, 
Clypeus normal, fast so lang wie breit, vorgewölbt; Sanimel- 
apparat, Mundteile und Flügelgeäder wie bei Psaenythia, 
auch die Bildung der Calcaria an den Beinen. 

Parapsaenythia argentina n. sp. cT?. 

$. Nigra, grosse ruguloso-punctata, pronoto flavido-to- 
mentoso, segmentis 2. — 5. basin fere fulvo-tomentosis, scopa 
alba; alis lutescentibus, apice fuscis; (/ - elongata, tarsis 
flavis. 

5. Schwarz, stellenweise gelbfilzig behaart, sehr grob 
skulpturirt, Kopf und Thorax runzlig-punktirt, 2. Geissel- 
glied kürzer als 3+4. Pronotum dicht rotgelb befilzt, Scu- 
tellum und Metanotum besonders grob runzlig punktirt, Mittel- 
segment samt Area feiner gerunzelt. Abdomen grob punktirt, 
Segmentränder breit, glatt und glänzend, 2. — 5. auf der Ba- 
sis mehr weniger dicht gelblich befilzt, Analfranse gelbbraun ; 
Bauch unregelmässig fein punktirt, lang aber sparsam be- 
haart, Segmentränder häutig. Beine schwarz, weisslich be- 
haart, Tarsen innen gelblich, Scopa weiss, Calcar der Beine 
II und III lang gekämmt, Tibie III sehr lang und dünn,. 
Metatarsus ebenso, aussen in Spitze verlängert. Flügel gelb- 



43 

lieh, mit dunklerem Rande, Adern gelbbraun, Tegulae braun. 
— L. 7 — 7^/2 mm. Br. 2 mm. 

cT — ebenso, aber viel schmaler, Clypeus vorragend, 
fast so lang wie breit, mit gelbem Fleck, Labrum concav, 
glatt, glänzend, vorne schwach ausgebuchtet, Antenne knotig, 
2. Geisselglied so lang wie 3, Endglied zusammengedrückt, 
tief ausgehöhlt. Bauch concav, Segment 5. — 6. besonders 
tief ausgehöhlt, Beine schwarz, alle Kniee, Tibien I und alle 
Tarsen gelblich. -- L. 7 mm. Br. 1^2 mnri. 

J2 von Argentina im März (Salta 1200 mtr., Tucuman 
2000 mtr.), von Brasil : Jundiahy im December, Campinas 
im März. 

29. Xylocopa brasilianorum L. 

^' vom 25. Oktober bis 26. December beobachtet, $ 
am 25. Oktober. Von Mexico bis Buenos Airis häufigste Art. 

30. Xylocopa splendidula Lep. 

cT nicht selten vom 22. Oktober bis 29. December 
gesammelt; specifische Art für Argentina und S. -Brasil. 

Xylocopa colona Lep. 

1 $ vom 12. Oktober. La Plata (Jensen- Haarup), häu- 
figer im S. O. von Brasilien. 

31. Ceratina volitans Schrottky (sp?) 

r("? vom 4. November bis 5. Februar einzeln bei Mendoza. 

Die Art wurde vom Autor folgendermassen (Z. f. syst. 
Hym. V. 7 1907 p. 473) beschrieben: 

$. Kopf dunkelgrün oder erzgrün mit schwach rötlichem 
Schimmer, oben dickt und massig grob punktirt, auf der 
Unterseite einige feine Punkte längs des hinteren Augen- 
randes, der Rest glatt, Labrum, Mandibel glänzend dunkelbraun; 
Clypeus mit kleinem gelbem, unregelmässig gestaltetem Fleck 
in der Mitte des Vorderrandes, nur bei wenigen Stücken ist 
dieser Fleck deutlich dreieckig und verhaltnissmässig gross, 
innere Augenränder mit einem gelbem nach unten zu sich 
verjüngenden Längstrich fast in ihrer ganzen Ausdehnung; 
Fühlergeissel oben dunkel, unten gelbbraun ; auf der Unter- 
seite des Kopfes in dem Winkel zwischen dem hinteren 
Augenrande und der Ansatzstelle der Mandibel ein dunkel 
orangefarbener, oft wenig deutlicher Fleck. Prothorax oben 
und an den Seiten fein netzartig gerunzelt, die Turberkel 
gelb, Mesonotum vorn lebhaft grün bis erzgrün, dicht punk- 
tirt, die 5 Längseindrücke deutlich; Mesopleuren erzgrün, 
dicht und grob punktirt, nach hinten zu etwas feiner, 
Scutellum goldig erzfarben, fein und dicht punktirt, mit Aus- 



44 

nähme 2er kahler, schwarzer unpunktirter vorn zusammen- 
fliessender Flecke jederseits der Mittellinie; Metanotum 
(Postscutellum aut.) sehr fein runzlig punktirt, Mittelsegment 
erzgrün oder seltener blaugrün, Basalteil fein gerunzelt. Rest 
matt, sehr fein und undeutlich punktirt. Beine braun, Schen- 
kel fast schwarz, Tarsen mehr rostfarben, gelblich behaart, 
Aussenseite der Tibien I mit gelbem Längsstriche; Tegulae 
braun, Flügel bräunlich mit dunkelbraunen Adern. Abdomen 
erzgrün, Segment 1 nach vorn abgerundet, glatt und glän- 
zend, in der Mitte mit wenigen zerstreuten Punkten, die 
folgenden Segmente mit glattem, schwarzem, mehr oder we- 
niger sichtbarem Basalteile, 2. — 3. fein und dicht punktirt, 
in der Mitte ein schmales, glattes, schwarzes Querfeld, 4 
sehr dicht, an den Seiten sogar runzlig punktirt, 5. — 6. ziem- 
lich grob gerunzelt, 6 an den Seiten gekielt, in der Mitte 
mit einem longitudinalen rinnenartigen Eindruck, Apex in 
einer pötzlichen kurzen Spitze endend, Ventralsegmente grün, 
dicht und fein punktirt, Analsegment fast glatt. — L. 6^3 
mm. Br. 2, Abd. 2 mm. 

cT — dem $ ähnlich, jedoch nimmt der gelbe Fleck 
auf dem Clypeus dessen ganzen Vorderrand ein und er- 
streckt sich zungenförmig bis an die Basis derselben. La- 
brum und Mandibel gelb; Abdomen-Segm. 6 grob gerunzelt, 
wie das 5., 7 etwas feiner gerunzelt, mit gekielten Seiten, 
Apex in einer kurzen plötzlich abgesetzten Spitze endend. 
— L. 6 mm. 

Villa Encarnacion (Paraguay). 

32. Tetralonia crassipes Friese. (/$. 

Zahlreich im Januar bis Februar bei Mendoza, Chacras 
de Coria, Tucuman. 

33. Tetralonia flavitarsis var. bicincta Friese, d"?- 
Zahlreiche Exemplare vom 23. November bis Januar 

bei Mendoza, darunter tadellos frische und reine $ mit rot- 
behaarten Thorax etc. 

Diese Form dürfte mit dem von Holmberg (1884) auf- 
gestellten Genus und Species Svastra bombylans zusammen- 
fallen! — 

34. Tetralonia fervens Sm. 

d"? einzeln am 17. Januar, 24. Februar und 2. April 
Ijei Chacras de Coria und Mendoza. 

Hierher dürfte auch das Genus und Species Ecplectica 
Cucurbitae von Holmberg gehören (1884). 

35. Tetralonia zebra n. sp. 

d^$ nicht selten vom 2. November bis 13. December 



45 

bei Chacras de Coria, Cordilleren bei Mendoza und Tucu- 
man auf Acacia. 

Durch die einfach schwarze und rein weisse Behaarung 
auffallende Art. 

2. Schwarz, ziemlich dicht schwarz behaart, Kopf kaum 
punktirt, glänzend, Clypeus grob runzlig punktirt, Mandibel- 
ende rotgelb, Antenne schwarz, unten rotbraun; Thorax fein 
und zerstreut punktirt, besonders oben glänzend, Gesicht 
und Ränder des Mesonotum wie Scutellum weiss behaart, 
ebenso die Seiten des Mesonotum. Abdomen fein punktirt, 
mit fast glatten Endrändern, Segment 1 fast ganz und lang 
weiss behaart, 2. — -3. mit weiss befilzter Basis, dieser Filz 
jederseits auf dem 2. zu einem rundlichem Haarfleck ver- 
dichtet, 4. — 5. jederseits mit weisser Filzbinde am Rande, 
6. schwarz mit quergerunzelter Analplatte; Ventralsegmente 
schwarz befranst. Beine schwarzbraun, schwarz behaart, Scopa 
ganz schwarz, Tarsen I rotbraun behaart, Flügel getrübt, mit dun- 
klem Endrand, Adern undTegulae braun. — L.13mm.Br.4'/3mm. 

cT vvie $, aber Clypeus ganz gelb, Antenne von Kör- 
perlänge, Geisselglied 2 der Antenne kaum länger als 1., 3. 
sehr lang, aber kürzer als 4.; Ventralsegment 6 mit Mittel- 
furche, jederseits von dem Rande parallel ein starker Wulst. 
Beine einfach, alle Tarsen, Tibien I und II hinten, Tibie 
III vorne lang weisslich behaart. — L. 12 mm. Br. A^j^ mm. 
Var. $ : ganz schwarz behaart, nur Büschel auf dem 

Scutellum und Basis von Segment 2 — 3 weisslich. 

var. saltensis n. var. 

Von Salta (N. -Argentina). 

36. Tetralonia bipunclata n. sp. 

d"? — selten, von 26. März bis 13. April bei Mendoza. 

$. Schwarz, dicht gelbbraun behaart, Clypeus runzlig 
punktirt, fast längsrunzlig, glänzend, Mittellinie etwas erha- 
ben. Mandibel rot geringelt, Antenne schwarz, unten rot- 
gelb, Kopf kaum punktirt, Mesonotum fein punktirt, glänzend; 
Abdomen undeutlich punktirt, Segment 1. lang gelbbraun be- 
haart, 2. — 6. kurz schwarz behaart, 4. jederseits mit grossem 
4-eckigem weissen Filzfleck; Ventralsegment schwarz befranst; 
Beine braun behaart, das 1. Tarsenglied an allen Beinen aber 
schwarz behaart, Scopa aussen gelbbraun, innen schwarz. Flügel 
getrübt, Adern braun,Tegulaegelbbraun. — L. 1 2 mm.Br. 4 V2 nim. 

o' wie 2, aber Labrum dreieckig und weisslich, Man- 
dibel und Vorderseite des Antennenschaftes, Antenne errei- 
chen das 1. Segment, unten rotgelb, 2. Geisselglied = V» 
vom 3, Segment 1 lang gelbbraun behaart, Segment 4 und 



46 

5 jederseits mit weissem Filzfleck; Beine schwarz. Tarsen 
rot, sonst gelbbraun behaart. — 12 — 14 mm. Br. 4 mm. 

37. Tetralonia corvina n. sp. 

cT? — vom 12. bis 31. November einzeln bei Pedregal, 
Mendoza und Tucuman. 

$. Ganz schwarz, schwarz behaart, cT mit schwarz be- 
haartem Abdomen, 

$. Schwarz, überall schwarz behaart, Clypeus schwach 
runzlig punkiirt, glänzend; Antenne ganz schwarz, Geissei- 
glied 3 kürzer als 4, Mesonotum zerstreut und fein punk- 
tirt, mit glatter, glänzender Scheibe. Abdomen fein punktirt, 
Segmente mit schwarz befilzter Basis und schwach behaarter 
Endhälfte, Analplatte dreieckig, rotbraun, quergerunzelt; Ven- 
tralsegmente mit rotgelber Scheibe schwarz befranst; Beine 
schwarzbraun, schwarz behaart, Tarsen I und II innen rot- 
braun behaart. Flügel hyalin, Endrand kaum getrübt, Adern 
schwarz, an der Basis der Flügel rotbraun, Tegulae gelb- 
braun. — L. 12 mm. Br. 4V2 mrn. 

cT wie ?, Kopf und Thorax gelbbraun behaart, aber 
Mandibel, Labrum und Clypeus gelb, Antenne kürzer als der 
Körper, unten rotgelb, 2. Geisseiglied etwas länger als 3, 
3 = 4; Abdomen schwarz behaart, aber Segment 1. sparsam 
gelbbraun behaart, 2. — 3. jederseits mit schwach angedeute- 
tem, hellem Bindenfleck, der im frischen Zustande aber kräf- 
tiger entwickelt sein mag; Ventralsegment lang und dicht 
braun gefranst; Beine gelbbraun behaart, alle Tarsen rot. — 
L. 10—11 mm. Br. 4^1^ mm. 

Tetralonia rufiventris n. sp. 

2 — fällt durch das rote Abdomen und die schwarz- 
behaarten Beine auf. 

$. Schwarz, Kopf schwarz behaart, Clypeus sparsam 
grob runzlig punktirt, die Runzeln wieder äusserst fein quer- 
gerunzelt, fast matt, Mandibel mit rotgelbem Ende, Antenne 
unten braun; Thorax oben gelbbraun, unten schwarz behaart; 
Mesonotum sparsam punktirt, glänzend; Abdomen rot, spar- 
sam punktirt, Segment 1 lang gelbbraun behaart, 5. — 6. 
schwarzbraun behaart; Ventralsegment mit schwarzer Scheibe, 
lang schwarz gefranst; Beine schwarzbraun, Scopa ganz 
schwarz; Flügel getrübt, Adern schwarz, Tegulae gelbbraun. 
— L. 12 mm. Br. 4V2 mm. 

Mendoza und Tucuman im März (Burmeister). 

^^ar. $ — ebenso, aber Kopf weisslich behaart, be- 
sonders unten lang weiss. 

Var. boliviensis n. var. 

2 $ von Bolivia und Salta. 



47 

38. Tetralonia luteipes n. sp. cf. 

Vielleicht das cT zu T. rufiventris, aber Beine rot, Kopf 
und Beine weisslich behaart; 1 rf von Mendoza im Januar. 

cs\ Schwarz, gelbbraun (abgeblichen) behaart, Clypeus, 
Labrum und Mandibelbasis gelb, Antenne schwarzbraun, unten 
rotgelb, erreicht das 2. Segment, Geisseiglied 2 = ^.^ vom 
3; Mesonotum auf der Scheibe fast glatt und glänzend, Seg- 
ment 1. — 3. rot gefärbt, 1. lang gelbblich behaart, 4. — 6. 
schwarz, mit einzelnen schwarzen Borsten besetzt, 7. rot- 
braun, schwarz behaart; Ventralsegment 1. — 3. rot, 4.-6. 
schwarz behaart, Tarsen mit schwarzbraunen Borsten; Flügel 
hyalin, Adern rotgelb, Tegulae gelblich. — L. 10 mm. Br. 
3^2 rnm. 

Tetralonia duckei n. sp. d"?. 

Der T. rufiventris verwandt, aber Beine rotgelb, braun- 
gelb behaart. 

?. Schwarz, gelbbraun behaart, Clypeus eingedrückt, 
dicht runzlig punktirt, Endrand breit gelb, Mandibelbasis und 
das lang behaarte Labrum rot, Antenne unten rot, Mesonotum 
dicht runzlig punktirt, lang gelbbraun behaart; Abdomen rot, 
Segment I — 2 oft mit dunkleren Partieen, 1. lang gelbbraun 
behaart, 2. — 4. kaum auffallend behaart, 5. — 6. rotgelb be- 
borstet, Analplatte dreieckig, schwarz und matt; Bauch rot, 
mit blassgelben Segmenträndern, davor hell gefranst; Beine 
rot, gelbbraun behaart, Scopa fast rot, Calcar schwarzbraun; 
Flügel gebräunt, Adern rotbraun, Tegulae gelbbraun. — L. 
13 — 15 mm. Br. 5 mm. 

cT wie $, aber Labrum auch gelb, Antenne erreicht das 
3. Segment, unten rotgelb, Clypeus auch eingedrückt, Seg- 
ment 4 — 7 gelblich behaart; Bauch einfarbig rotgelb; Beine 
rot und bewehrt, Tarsenglied 1. der Beine II und III ver- 
kürzt, verdickt und nach unten erweitert, Calcar schwarz, 
sehr breit. — L. 13 mm. Br. 47» rnm. 

d"$ verdanke \ch Adolf Ducke in Para (Nr. 376— 377). 
desie bei Obidos am30.Juli 1902 fing, $ von Jundiahy, 15. Mai. 

Tetralonia palliventris n. sp. $. 

Der T. duckei verwandt, aber Abdomen viel bleicher 
rotgelb gefärbt und Flügel gelblich hyalin, Adern und Te- 
gulae gelbbraun, Clypeus sparsam grob punktirt und darüber 
sehr fein gerunzelt, sonst gewölbt mit fast glatter Mittellinie, 
Bauch ganz gelblich, Segmente weiss gefranst. — L. 12 mm. 
Br. 4V2 rnm- 

I $ von Minas Geraes (O. Brasil). 

Tetralonia semirufa n. sp. ?. 

An dem zur Hälfte rotgefärbten Abdomen zu erkennen. 



48 

$. Schwarz, gelbbraun behaart, Clypeus längsrunzelig, 
glänzend, jederseits mit gelbgefärbter Vorderecke, Mandibel- 
ende rotgelb, Antenne schwarzbraun, 2. Geisseiglied kürzer 
als 3 -|- 4; Mesonotum kahl, punktirt, nach hinten spar- 
samer punktirt, mit glatten, glänzenden Zwischenräumen, 
Scutellum kahl, fein und einzeln punktirt, stark glänzend; 
Vorderrand des Thorax mit schwarzen Haaren; Mittelseg- 
ment einzeln und grob punktirt, Area mit glatter polirter 
Hinterhälfte; Abdomen dickt punktirt, glänzend, Segment 1 
mit gelbbraun behaarter Basalhälfte, 2. mit weissfilziger Ba- 
sis und schwarzbraunem Endrand, 3.-5 braun bis braunrot 
gefärbt, 4. — 5. goldgelb befilzt, 6. rot befilzt. Bauch braun 
mit hellen Segmenträndern, die rot befranst sind, 5. gold- 
gelb befranst. Beine schwarz, braun behaart, mit gelben 
Haarflecken, Scopa schwarzbraun bis schwarz, Calcar schwarz, 
gross, dick, lang mit umgebogenem Ende. Flügel gebräunt, 
Adern und Tegulae schwarz. — L. 12 — 13 mm. Br. 4V2 nim. 

$ von Para (N. -Brasil). 

Tetralonia herbsti Friese. 

Fem. Nigra, dense fulvo-hirsuta; clypeo ante apicem 
flavo-fasciato; abdomine fulvo-tomentoso, segmentis fasciatis, 
scopa flavida; Mas. clypeo labroque flavis. 

Tetralonia herbsti fällt durch die überall gelbbraune Be- 
haarung auf; sie ähnelt der Eucera cinerea von Südeuropa 
sehr. 

Weibchen. Schwarz, gelbbraun und dicht behaart; Kopf 
dicht punktirt; Labrum und Clypeus grober, fast gerunzelt; 
Clypeus vor dem Endrand mit gelber Querbinde; Mandibel- 
basis gelb; Antennen schwarzbraun, unten rotgelb, Geissei- 
glied 2 länger als 3 -j- 4. Mesonotum und Scutellum grob 
punktirt, auf der Scheibe sparsamer. Abdomen dicht gelb- 
filzig behaart, auf den Segmenträndern dichter, die daher 
bandirt erscheinen, Segment 6 rotgelb behaart. Ventralseg- 
mente gefranst, mit häutigen Rändern. Beine schwarz, Tar- 
sen nach dem Ende zu rotgelb, gelblich behaart, Scopa gelb- 
lich, auf dem Metatarsus innen rotgelb, Calcar gelb. Flügel 
gelblich getrübt, Adern und Tegulae schwarzbraun. — L. 10 
mm. Br. 4 mm. 

Männchen wie das Weibchen, Clypeus und Labrum 
ganz gelb, Antenne etwas kürzer als der Körper, mit Aus- 
nahme des Schaftes unten gelb, 2. Geisselglied sehr kurz, nur 
V4 so lang als das 3. Tarsen alle rotgelb. — L. 10 mm. Br. 4 mm. 

Herrn P. Herbst verdanke ich zahlreiche Männchen und 
Weibchen, die im December bei Concepcion gefangen wur- 
den. Nester in festem Lehmboden an Bergabhängen. 



49 

39. Tetralonia jenseni n. sp. ö"$- 

Der T. herbsti von Chile täuschend ähnlich, aber etwas 
kleiner und im 

$ mit ganz dicht und gleichmässig gelb befilztem Abdo- 
men und roten Beinen bei 9 — 10 mm. L. und 4 mm. Br., im 

c/ ist das Abdomen ebenso dicht gelb befilzt, so dass die 
Segmentbinden nicht hervortreten; die Antennen sind kürzer, 
erreichen das Abdomen noch gerade, also um ca. 2 Glieder- 
längen kürzer als bei herbsti, Beine rot. — L. 8—9 mm. 
Br. 4 mm. 

cf? mehrfach von Mendoza vom 26. November bis 14. 
Februar, auch bei Tucuman. 

40. Tetralonia nigriceps Friese. 

$. Nigra, dense fulvo-hirsuta ut T. herbsti, sed multo 
minor; facie nigra; abdomine longiore; scopa flavida; ö^ an- 
tennis brevissimis; abdomine fulvo-tomentoso. 

$. Schwarz, dicht behaart, wie T. herbsti, aber viel 
kleiner; Gesicht und Mandibelbasis schwarz; Clypeus grob 
punktirt, fast matt; Mesonotum grob punktirt, stark glänzend. 
Abdomen länglicher, mit undeutlicher Skulptur, sparsamer 
befilzt, Scopa gelblich. — L. 8V2 mm- ^^- 3 mm. 

o^ ebenfalls wie herbsti, aber Antennen viel kürzer, nur 
bis zum 1. Segment reichend, 2. Geisselglied länger, V2 so 
lang als das 3. Abdomen dicht gelbbraun befilzt, ohne Bin- 
den; Tarsen und Tibienenden rotgelb. — L. 8 mm. Br. 3 mm. 

1 $ 6 c/ von Concepcion durch P. Herbst erhalten, der 
sie im Februar auf Mentha fing. Zahlreiche cT und ? von 
Mendoza im Januar 1907, ein ? flog noch 1. März. 

Tetralonia nigroaenea Sm. </. (1854). 

(^ ? Ecplectica tintinans Holmberg 1884). 

$. Schwarz, grösstenteils schwarzbraun behaart, Gesicht 
schwarz, durch die doppelten, weisslichen Filzbinden der Seg- 
mente 2.-4. auffallend, Scopa rötlichgelb, Metatarsusende 
schwarzbraun. — L. 10 — 11 mm. Br. 4 mm. 

cT wie $, Mandibelbasis, Labrum und Clypeus gelb, 
Antenne fast von Kopflänge, unten rotgelb, 2. Geisseiglied 
kürzer als breit, 3. sechsmal so lang wie breit, letztes Ven- 
tralsegment mit eingedrückter Scheibe; Beine braun, Tarsen 
rot. — L. 9 — 10 mm, Br. 3^., mm. 

Salta im März, (Steinbach leg.), auch von Sao Paulo, 
Parana erhalten. 

41. Tetralonia flaviventris n. sp. $. 

$. Wie T. jenseni (herbsti), aber Clypeus ganz schwarz, 
Mandibel mit roter Basis, Gesicht dicht runzlig punktirt, matt; 
Beine schwarz, nur Tarsen rot. — L. 9 — 10 mm. Br. 372 nim. 

(Pag. 48-64 printed 2«. -4. oi.) 4 



50 

Nur einige $ von Mendoza vom 15. Februar bis 7. April 
(etwas abgeflogen), aber durch die obigen Merkmale leicht 
von den täuschend ähnlichen T. jenseni — herbsti zu unter- 
scheiden. 

42. Tetralonia tetrazona n. sp. c/?. 

Der E. clypeata Er. (Europa) ähnlich, aber Binden gelb- 
braun und nicht unterbrochen. 

$. Schwarz, gelbbraun behaart, Scheibe des Mesonotum 
schwarzbraun behaart, Kopf schwarz, runzlig punktirt, matt, 
Antenne unten oft braun; Mesonotum sparsam punktirt, glän- 
zend; Abdomen punktirt, dicht schwarzbraunfilzig, mit ein- 
zelnen vorstehenden Haaren, Segment 1. jederseits mit gelb- 
lichem Bindenfleck, 2. — 5. mit gelber Randbinde, 6. gelb- 
lich behaart, mit schwarzer, matter Analplatte; Ventralseg- 
ment mit häutigen Rändern, hellgefranst, Beine schwarz, 
gelbbraun behaart, Scopa gelblich, sehr stark und dicht aus 
fein gefiederten Haaren (wie bei Exomalopsis), Tarsen unten 
rotbraun behaart. Flügel hyalin, mit getrübtem Rande, Adern 
schwarzbraun, Tegulae schwarz. — L. l^i^ — 8 mm. Br. 3 mm. 

cT wie $, Gesicht gelb: Mandibelbasis, Labrum und Cly- 
peus gelb, Antenne erreichen das Abdomen, 2. Geisseiglied 
Va vom 3. Segment 1 — 5 mit breiten, gelben feinden, die auf 
1 schmaler und oft unterbrochen ist; Bauch braun, letztes 
Segment eingedrückt. — L. 8 — 9 mm. Br. 3 mm. 

Salta, Tucuman und Mendoza vom 22. Januar bis 7. 
April. 

Tetralonia niveata n. sp. cT?. 

Kleinste Eucera-Vorm, schneeweiss behaart. 

$. Schwarz, weiss behaart, Kopf und Thorax spiegel- 
glatt, stark glänzend, Mandibel rotgelb, gerunzelt, Labrum 
blassgelb mit dunklerer Scheibe, Clypeus gewölbt, etwas 
vorstehend, mit feinem, rotem Endrande, Thorax sparsam, 
aber sehr lang behaart, alle Teile glatt. Abdomen glatt, glän- 
zend, Segment 1 nur an der Basis behaart, sonst kahl, 2. 
— 4. mehr oder weniger weissfilzig, mit einzelnen lang ab- 
stehenden Haaren, 5. — 6. mehr gelblich behaart, Bauch 
braun, Segmente weiss gefranst. Beine schwarzbraun, Tarsen 
rotgelb, weiss behaart, Scopa weiss, kolossal wie bei Exoma- 
lopsis entwickelt, aus sehr fein gefiederten Haaren bestehend, 
Stachel gross und kräftig. Flügel wasserhell, stark irisirend, 
Adern und Tegulae gelblich. — L. 5 — 6 mm. Br. 2 mm. 

cT wie $, aber Mandibel und Clypeusrand schön gelb, 
Labrum weiss, Antenne kurz, erreicht das 1. Segment, gelb,, 
oben braun, 2, Geisselglied = 1, und Vs vom 3., Abdomen 
dünn weissfilzig, mit langen weissen abstehenden Haaren, 



51 

Bauch braun, Beine schwarzbraun, Tarsen rotgelb, Calcar 
weiss, Tarsenglied 1 der Beine II und 111 erweitert. — L. 

5 mm. Br. \^l^ mm. 

(/$ von Salta im März, (Steinbach leg.). 

Ptilothrix plumala Sm. 

cT? von Salta im März, Steinbach leg. Im Mus. Berlin 
befindet sich eine sehr instructive Nestkolonie dieser Biene 
in einem aus einer Lehmwand herausgemeisselten Block 
mit 7 — 8 Fluglöchern aus S. Bernardino in Paraguay, Fie- 
brig leg. Als Schmarotzer traf man dort: Leiopodus lacerti- 
nus und eine Mutilla; ferner flogen dabei Dipedia gigas ? und 
einige Tachytes. Näheres darüber später. 

Bestimmungstabelle 
der Arten des Bienengenus Ancyloscelis Ltr.J 

1 a. Körper vorhersehend schwarz behaart 2 
b. Körper gelb oder gelbgrau behaart 3 

2 a. Abdomen rein schwarz behaart, L. 14 mm. nigcrnma Friese, 
b. Abdominalsegment 2 — ^3 weisslich gefranst, 3. — 4. seitlich rotgelb 

gefranst. Ventralsej^ment 3.-5. rotgelb behaart, L. 12 mm. 

tricolor Friese. 

3 a. Gesicht ganz schwaiz geTärbt, Männchen, Weibchen 4 
b. Gesicht mehr oder weniger gelb gezeichnet 6 

4 a. Grosses Tier, 8—10 mm. 5 
b. Kleines Tier, 5—6 mm., Segment 5. — 6. rötlich behaart, Männ- 
chen Ventralsegment 7 gekielt mit Haarbüschel. minuta n. sp. 

5*a. Beine schwarz, L. 8— 8'/o mm. nignceps Friese. 

*b. Beine rot, L. Q'/a— 10 mm. rtifij)es Friese. 

6 a. Körpergrösse 7',., mm. clypearis Friese, 
b. Körpergrösse 10—11 mm. 7 

7 a. Metatarsus Männchen unbewehrt facialis Friese, 
b. Metatarsus Männchen gezahnt tunnalis Vach. 

43. Ancyloscelis nigerrima Friese. 

cT^ bei Mendoza am 2.— 13. November, auch bei Tucu- 
man und Salta nicht selten; grösste, dunkelbehaarte Art. 

44. Ancyloscelis tricolor Friese. 

cT? einzeln bei Mendoza und Salta im November und 
Januar. 

45. Ancyloscelis rufipes Friese. 

cT? einzeln bei Mendoza (Chacras de Coria) im Januar 
und Februar. 

46. Ancyloscelis nigriceps Friese. 

cT? nicht selten bei Mendoza im November und Januar; 
kleinere Art. 



52 

47. Ancyloscelis clypearis Friese. 

cT? häufige Art bei Mendoza im November, bei Salta 
im März; kleinere Art wie nigriceps, aber Clypeus gelb. 

48. Ancyloscelis facialis Friese. 

2 bei Mendoza einzeln im Januar, wie rufipes. 

Ancyloscelis minuta n. sp. d"?. 

Eine winzig kleine T. nigriceps, aber Antenne kürzer 
als der Kopf, Segment 5 die Endhälfte und das ganze 6. 
Segment rot behaart, Scopa weisslich; Flügel hyalin. — L. 
6 mm. Br. 2 mm. 

cT. Kopf schwarz, aber lang goldgelb behaart, Segment 
1. — 6. mit deutlich hervortretenden Binden, Ventralsegment 
6. gekielt mit gelben Haarbüschel. — L. 5—6 mm. Br. P/a 
— 2 mm. 

Salta im März (Steinbach leg.). 

Die Arten des Bienengenus Ancyloscelis sind sehr schwer 
zu sichten, es sind besonders die gelbbraun behaarten, oben 
und 1906 von mir beschrieben: 

A. nigriceps 
A. rufipes 
A. clypearis 
A. facialis 
A. niinuia. 

Diese schwanken nicht nur in der Grösse, sondern auch 
in der Behaarung und in der roten Beinfarbe; sie entbehren 
auch der morphologischen Merkmale, die doch sonst unsere 
hochentwickelten Bienen meist auszeichnen. Es werden also 
hier die biologischen Merkmale einsetzen müssen, die zuerst 
durch die Flugzeiten und Oertlichkeiten gesichtet werden 
können, um im Blumenbesuch und Nestbau weitere Stützen 
zu finden. 

Dipedia Friese. 

Flügelgeäder wie Ancyloscelis, aber Scopa gross, dicht 
und lang, besonders auf dem Meiatarsus ebenso gross wie 
auf der Tibie; Mundteile länger, Kopf fast quadratisch (bei 
Ancyloscelis breiter als lang. 

Steht zwischen Ancyloscelis und Exomalopsis. 

Die Bienengattung Dipedia wurde unter dem Namtn 
Ancyloscelis F.Sm. im Jahre 1896 von Dalla Torre im Cata- 
logus Hymenopt. v. 10 p. 222 (armatus Sm.) mit verschie- 
denen anderen Gattungen zum Sammelgenus Eucera verei- 
nigt, offenbar um eine bessere Uebersicht zu gewinnen, 
Dipedia gehört aber nach meinen jetzigen Untersuchungen 



53 

neben Ancyloscelis Ltr. (Diadasia) in eine besondere Gruppe, 
die zwischen Eucera und Podalirius ihre Stellung im System 
einnimmt. 

Von Eucera s. str. unterscheiden sich beide durch die 
3 Cubitalzellen, von Teiralonia Spin, im ganzen Habitus, 
im cf durch die kurzen Antennen und die verdickten und 
bewehrten Beine III, im $ durch den langen, schlaff anlie- 
genden Sammelapparat (Scopa), dessen einzelne Härchen 
reich gefiedert und aufgelockert sind. Beide Genera stehen 
Anthophora näher als Eucera. 

Dipedia (Süd-America) hat nur kleine mehr lang ge- 
streckte, schwach behaarte Arten mit gewölbtem, vorragen- 
dem Clypeus, während Ancyloscelis breitere Anthophora 
ähnliche Arten mit kurzem Clypeus, meist lang und dicht 
behaarte Formen aufweist. 

Ueber das Verbreitungsgebiet der Gatt. Dipedia lässt 
sich z. Zt. nichts näheres ermitteln, da nur wenige Arten 
in einzelnen Exemplaren bekannt wurden. Diese gehören der 
neotropischen Region an und zwar Mexico, Ecuador, Para, 
Sao Paulo und Argentina. 

?. 

1 a. Körper klein, L. 6 — 7 mm, Segmente weisslich bandirt. 2. 
b. Körper grösser, L. 11 mm, Segmentbinden ockergelb: Para, Sao 

Paulo. fPfJoi Friese. 

2 a. Körper überall dicht punktirt, matt, Antenne rot, L. 7 mm ; Mexico, 

Para. armata Sm. 

b. Körper glänzend, fein und spars«m punktirt, Antenne schwarzbraun, 

unten rötlich, L. 6 mm; Ecuador. ecnadoria Friese. 

d^ 

1 a. Körper sparsam und greis behaart, Segmente mit hellen Fransen. 2 
b. Körper anliegend und fuchsrot behaart, Segmentbinden wenig auf- 
fallend. Clypeusendhälfte, Labrum und Scapus rotgelb: Para. 

ducket Friese. 

2 a. Körper klein, L. 6 — 7 mm, Segmentbinden greis. 3 
b. Körper gross, L. 11 mm, Segmentbinden ockergelb; Para. 

gigas Friese. 

3 a. Körper dicht punktirt, matt, Femur 111 und Tibie II! kolossal ver- 

dickt, Metatarsus gebogen, spitz auslaufend, an der Basis mit brei- 
tem, gekrümmtem, zugespitztem Zahn; Mexico, Para. 

nrmo1(t Sm. 
b. Körper überall glänzend, sparsam und fein punktirt, Beine III wenig 
verdickt, Metatarsus in der Mitte mit kleinem Zahn; Ecuador. 

ecuadoria Friese. 

49. Dipedia armata F. Sm. 

$ wie (/, aber viel breiter; Antenne rot, Gesicht ganz 
schwarz, nur Mandibelbasis weiss; Thorax weisslich behaart. 



54 

Segment 1 — 4 mit weissen Filzbinden, die mitten nach vorne 
gebogen sind und den Endrand frei lassen, 5 und 6 grössten- 
teils schwarz beborstet. Ventralsegmente mit braunen End- 
rändern, lang weisslich gefranst. Beine schwarz, Tarsen rot, 
gelbgreis behaart, Scopa stark entwickelt, innen weisslich, 
aussen schwarz, Calcar gross, schwarz. — L. 7 mm. Br. 
23/4 mm. 

Das ö^ ist durch die Verlängerung der Tarsen III leicht 
kenntlich, Klauenglied sehr lang, Metatarsus gebogen, spitz 
auslaufend, an der Basis mit breitem, gekrümmtem, zuge- 
spitztem Zahn. — L. 6'/2 mm. Br. 2 mm. 

Zahlreiche ö"? verdanke ich A. Ducke von Para; ferner 
erhielt ich die Art von Sr. Durango in Mexico; zahlreich 
von Mendoza, (Pedregal 26. November — 17. December.) 

Dipedia ecuadoria Friese. 

$. Niger, griseo-hirtus, ut D. armata, sed corpore punc- 
tato nitido; labri disco albido; antennis fuscis, subtus luteis; 
segmentis 1. et 2. utrinque, 3. — 5. albido-fasciatis, 6. fusco- 
tomentoso; femore III apice dentato, scopa fuliginosa, intus 
albida. - Long. 6 mm, lat. 2 mm. 

cT ut femina, sed labro clypeique apice albidis; tarsis 
flavis; pedibus III incrassatis, metatarsis III medio dentatis. 
— Long. 6 mm, lat. P/4 mm. 

Dem D. armata sehr ähnlich, aber Körper überall glän- 
zend, fein und sparsam punktirt. — $. Schwarz, greis behaart, 
Kopf und Thorax sparsam punktirt, überall stark glänzend; 
Clypeus und Labrum grober punktirt, L,abrumscheibe weiss- 
gelb; Antenne schwarzbraun, unten rotgelb, 3. Glied so lang 
wie das 4. Abdomen undeutlich punktirt, Segment 1 und 2 
jederseits gelblich bandirt, 3—4 mit ganzen Filzbinden am 
Rande, 5 in der Mitte mit einzelnen schwarzbraunen Borsten, 
6 mit rotgelber Analplatte, seitlich schwarzbraun beborstet. 
Ventralsegment fein gerunzelt, glänzend, lang weisslich be- 
haart. Beine schwarz, innen rötlich behaart, Femur III am 
Ende mit grossem Zahn, Scopa kräftig, innen weisslich, aussen 
braun, Tarsen und Calcar rötlich. Flügel hyalin, Adern und 
Tegulae braun. — </ wie das $, aber ausser Labrum auch 
der Clypeus-Endrand weissgelb, Antennenglied 3 nur V2 so 
lang wie 4. Haarbinden auf Segment 1 — 3 mitten unterbro- 
chen, auf 4 — 6 aber ganz, 7 mit gelblicher Spitze. Beine 
schwarz, Tarsen gelb, weisslich behaart, Femur und Tibie 
III verdickt, aber viel weniger als bei armata; Metatarsus 
in der Mitte mit kleinem Zahn. 

7 (^ und 2 $ von Guayaquil im Juni und September 
durch G. v. Buchwald erhalten (Ecuador). 



55 

Dipedia duckei Friese. 

ö'. Niger, aureo-sericeus; clypei margine, labro, mandi- 
bulis antennarumque scapo antice flavis; segmento ventrali 
6. bipartito; pedibus fuliginosis; pro parte luteis, posticis 
incrassatis; tibia III intus dentata, metatarso armato. — Long. 
TVs mm, lat. 2\'., mm. 

Schwarz, goldgelb behaart; Kopf und Thorax matt, fein 
runzlig punktirt; Clypeus so stark wie bei armata vorra- 
gend; gelb gefärbt sind: Clypeusendhälfte, das vorn abge- 
stutzte Labrum, Mandibel und Antennenschaft vorne, Antenne 
rotbraun, unten heller, 8. Glied so lang wie 4. Thorax ziem- 
lich dicht goldgelb behaart, Area des Mittelsegment matt, 
dicht körnig gerunzelt. Abdomen dicht und anliegend be- 
haart, Segmentränder kaum bindenartig hervortretend. Ven- 
tralsegmente sparsam behaart, mit gelben Rändern, 6 tief 
2-teilig. Beine braun, gelb behaart, Femur oben rotgelb, 
Tibia meist mit rotgelbem Ende, Tarsen gelb, Femur III 
stark verdickt, Tibia III ebenfalls, innen 2-kantig, die äussere 
Kante mit kleinem Zahn im letzten Drittel, Calcar sehr kurz, 
Metatarsus sehr verjüngt, in Dorn verlängert, in der Mitte 
mit zahnartigem Absatz. Flügel getrübt, mit dunklerem Rande, 
Adern braun, Tegulae rotgelb. 

Einige o' bei Macapa (Para-Brasil) am 30. Mai von A. 
Ducke beobachtet, o' von Buenos Aires, Januar 1901. 
Dipedia Qigas Friese. 

Wie D. armata aber doppelt so gross, Clypeus weit 
abstehend, Segmentbinden ockergelb. 

$. Niger, griseo-hirtus, ut D. armata, sed multo major; 
clypeo tumido, porrecto; segmentis 2. — 4. aurantiaco-fasciato, 
femore III apice dentato, scopa fusca, subtus albida. — cT 
facie flava, segmentis 2. — 6. fasciatis; pedibus III incrassatis 
armatisque. 

$. Schwarz, kurz greis behaart; Kopf und Thorax dicht 
runzlig punktirt; Clypeus aufgeblasen, fast halbkugelig vor- 
ragend ; Labrum rundlich mit rot behaarter Spitze; Gesicht 
samt Mandibel rein schwarz; Antenne schwarz, Glied 3 so 
lang wie 4 und 5; Mundteile sehr verlängert, fast von Kör- 
perlänge. Mesonotum fast matt, mit 3 eingedrückten Längs- 
linien; hintere Thoraxwand und Segment 1 etwas länger be- 
haart, 2 — 4 mit breiter, ockergelber Filzbinde, die auf 2 mitten 
unterbrochen, 5 und 6 schwarz behaart, 5 jederseits mit ocker- 
gelbem Fleck. Bauch ganz matt, lang weisslich behaart, die 
einzelnen Haare an der Basis goldig glänzend. Beine schwarz, 
Femur III am Ende und unten mit Zahn, Scopa innen weiss, 



56 

aussen schwarzbraun. Flügel getrübt mit dunklem Endrand, 
Adern schwarzbraun, Tegulae polirt. — L. 1 1 mm. Br. 3 mm. 

cT wie das 5, aber Clypeus-Endrand breit gelb, Labrum 
und Mandibelscheibe gelb, jederseits der Mundöffnung an der 
Mandibelbasis mit grossemZahn; Antenne schwarzbraun, Glied 
3 wenig länger als 4, Segment 5 und 6 ebenfalls mit ocker- 
gelben Filzbinden, 7 fast so behaart. Beine schwarz, Tarsen 
rot, verlängert, Femur III stark verdickt und wie bei D. 
armata gebildet, Tibien III ebenfalls sehr verdickt, innen 
mit 2 scharfen Kanten, die gegen das Ende zahnartig vor- 
treten, Calcar kurz und dick, Metatarsus gebogen, dornartig 
verlängert, sonst dreikantig, innen im letzen Drittel mit Zahn 
und tief rund ausgeschnitten, Klauenglied sehr verlängert. 
Flügel gelblich getrübt. — L. 11 mm. Br. 3 mm. 

cT? von Para (am Rio Aragallo) durch A. Ducke er- 
halten, $ auch von Jundiahy im December. 

50. Anlhophora saltensis Holmberg. 

cT? einzeln von Chacras de Coria bei Mendoza vom 
6. December bis 3. April; auch von Tucuman und Salta im 
März, Steinbach leg., ferner bei Buenos Aires im December 
1907 von Dr. A. Frank leg., also eine weit verbreitete Art. 

51. Exomalopsis jenseni n. sp. $. 

Der E. aureosericea Fr. in der Grösse und Form, der 
E. tomeniosa Fr. im Haarkleid sehr ähnlich. 

$. Schwarz, grau behaart, Kopf und Thorax fast glatt 
und glänzend, stellenweise, so z. B. Clypeus, Rand des 
Mesonotum zerstreut punktirt, Gesicht weiss behaart, An- 
tenne schwarz, unten braun, 2. Geisselglied = 1 74 vom 3, 
Metanotum weisslich bebüschelt, Area spiegelglatt; Abdomen 
fast glatt, Segment 1 nur an der Basis behaart, sonst kahl, 
glänzend, 2. — 4. dicht goldgelb befilzt, 5. — 6. schwarzgrau be- 
haart, Ventralsegment lang gelblich gefranst; Beine schwarz, 
weisslich behaart, Scopa goldgelb, sehr stark, auf Metatarsus 
Endhälfie graubraun. Flügel getrübt, mit dunklem Endrand, 
Adern braun, Tegulae schwarz. — L. 8 — 9 mm, Br. Thorax 
3 mm, Abdomen 4 mm. 

Bei Mendoza vom 14. Januar bis 3. März. 

52. Exomalopsis sp.? — Ein kleines cT von Mendoza 
am 13. Februar. 

Exomalopsis caerulea Friese. 

$. Caerulea, nigrohirta ut E. chalybaea, sed minor; 
thoracis disco albido-hirto; segmento 2. utrinque albido-fim- 
briato; cT facie albido-hirta. 

$. Blau, schwarz behaart, wie chalybaea, aber Kopf 
schwarz behaart; Clypeus abgestutzt, schwach längsrunzelig; 



57 

Mesonotum und Scutellum fast glatt, glänzend mit einzelnen 
Punkten, lang gelbweiss behaart. Abdomen fast spiegelglatt, 
Segmente seitlich lang schwarz behaart, 2 jederseits am End- 
rande lang weiss gefranst, Analfeld kahl. Bauch lang schwarz 
behaart. Beine schwarz, ganz schwarz behaart, Calcar schwarz. 
Flügel getrübt. — L. 9 — 10 mm. Br. 3\'., mm. 

cT wie $, aber Clypeus und Labrum lang weiss behaart, 
auch der Scheitel mit einzelnen hellen Haaren, Geisseiglied 

3 auffallend kurz, nur Vj so lang als das 3. Segment 1 jeder- 
seits am Endrande mit einzelnen hellen Haaren. Beine wie 
beim $, auch der Metatarsus sehr lang behaart. — L. S'/a — 

9 mm. Br. 37^ mm. 

Herrn P. Herbst verdanke ich 9 Exemplare von Con- 
cepcion, wo sie im December bis Februar gesammelt wur- 
den; 1 j von Chubut (S. -Argentina). 

Exonialopsis longicornis Friese. 

cT. Nigra, fusco-hirta, ut E. chalybaea, sed clypeo flavo, 
albido-piloso; antennis castaneis, logissimis, crenulatis; abdo- 
mine chalybaeo, segmentis 1., 2. et 4. utrinque albido-fim- 
briatis, pedibus fuscis. 

Schwarz, schwarzbraun behaart, wie E. chalybaea (? als 
cT dazu), aber Clypeus gelb und samt Labrum weiss behaart, 
Antenne braun, so lang wie Kopf und Thorax zusammen, 
gekerbt erscheinend, da die einzelnen Glieder gebogen, 2. 
Geisselglied ca. '/g so lang als das 3. Thorax kurz schwarz 
behaart, schwach punktirt. Abdomen fein skulpturirt, Segment 
1, 2 und 4 jederseits auffallend weisslich gefranst. Bauch braun 
behaart; Beine braun, schwarzbraun behaart, Tibien III innen 
weisslich behaart. Flügel wie bei chalybaea getrübt. — L. 

10 mm. Br. 4 mm. 

o von Cordoba (Argentina) durch S^^mjce/ma/m gesammelt. 

Exomalopsis herbst! Friese. 

$. Nigra, nigro-hirta; capitesupra et thoracis disco albido- 
hirtis; abdomine glabro, medio nudo, segmentis 1. — 5. utrin- 
que albido-fimbriatis; pedibus fuscis, fusco-hirtis, tibiis extus 
albido-hirtus, scopa albida, calcaribus albidis. 

Schwarz, meist schwarz behaart; Stirn, Scheitel und 
Thoraxscheibe dünn weisslich behaart; Kopf fein skulptu- 
rirt, aber glänzend; Clypeus abgestuzt, stärker punktirt; 
Antennen braun, 2. Geisseiglied länger als die beiden sehr 
kurzen 3 und 4 zusammen. Thorax fein punktirt. Abdomen 
seitlich und am Ende schwarz behaart, mit glatter, glänzender 
Scheibe; 1. — 3. Segment jederseits sehr breit weiss gefranst, 

4 mit weisser Haarbinde; 5 jederseits weisslich behaart; 
Bauch schwarzbraun, Segmente lang schwarz beborstet. Beine 



58 

schwarzbraun, schwarzbraun behaart. Tibien und Tarsen aus- 
sen weisslich behaart, Scopa weisshch; Calcar breit, weiss 
mit braunem Ende. Flügel schwach getrübt, Adern braun, 
Tegulae schwarz. — L. 8V2 mm. Br. 3 mm. 

Von P. Herbst am 17. December 1904 bei Concepcion 
beobachtet. 

Schrottkya n. subg. (von Tetrapedia). 

Schrotikya n. subg. von Tetrapedia; genau wie dieses, 
aber nur mit 2 Cubitalzellen, von denen die 2. beide Dis- 
coidalqueradern aufnimmt, die 1. Discoidalquerader mündet 
hinter der Cubitalquerader 1, 2. vor der Cubitalquerader 2. 
Abdomen mit gelben Chitinflecken oder Zeichungen. — 
L. 5 mm. 

Brasil, Paraguay, Argentina. 

53. Schrottkya goeldiana Friese ?. 

1899. Tetrapedia goeldiana Friese, cJ" in: Ann. Hofmuseum 

Wien, V. 14 p. 295. 

2 wie cT, aber auch Gesicht gelb, aber Pronotum und 
Calli humeral. gelb, Antennenschaft (?) gelb, Abdomen sehr 
glänzend, Segment 1 jederseits mit gelbem Bindenfleck, 2. 
mit grossem, gelbem Bindenfleck an der Basis jederseits, 3 
und 4 mit gelber Basalbinde, 5. mit hell gefranstem End- 
rand, Analsegment gelb behaart, mit schwarzer Analplatte. 
Bauch braun, mit hellen, häutigen Segmenträndern, die lang 
weiss gefranst sind. Beine schwarzbraun, aber Femurende, 
die Tibien und Tarsen gelb, Scopa gelblich, Penicillus röt- 
lich. — L. 5 mm. Br. 2 mm. 

2 $ von Buenos Aires (SchifFsarzt Dr. Ad. Frank leg.); 
cf von Villa Encarnacion (Paraguay), Schrottky leg. 

54. Centris muralis Burm. 

cf in einigen Exemplaren vom 5. Oktober bis 24. No- 
vember bei Mendoza; weitere Exemplare erhielt ich von 
Mendoza und zwar die Varietät des cT mit schwarz behaarten 
Beinen III, die im November gefangen wurden. 

Var. cT, Abdominalsegment 3. — 6. wie beim $ schwarz- 
braun befilzt, Beine III schwarzbraun behaart. 

var. melanopus n. var. 

55. Centris nigerrima Spin. 

2 cT von Mendoza, wo sie am 13. November gefangen 
wurden. Diese Art ist in Chile zu Hause und dort häufig genug. 

56. Centris nigriventris Burm. 

cT? in einigen Exemplaren von Pedregal und Mendoza; 
bisher nur von Argentina bekannt. 



59 

57. Centris tricolor Friese. 

cT^ vom 2. November bis 27. November bei Chacras 
de Coria. 

58. Centris brethesi Schrottky. 

cT? einzeln vom 2. November bis 29. Januar bei Mendoza. 

59. Centris nigripes Friese. 

cT? vom 3. December bis 9. Januar einzeln gefangen. 

Das bisher unbekannte ? gleicht ebenfalls dem lanipes 
F., doch sind die Beine II und III ganz schwarz behaart. 
Also wohl nur Varietät zu lanipes. 

Corbicuia n. gen. 

Im System zwischen Anthophora und Apis einzuschalten. 

Der Bienengattung Anthophora sehr ähnlich, walzen- 
förmig und drohnenartig, Kopf breiter als der Thorax, Flügel 
erreichen das Ende des Abdomen; Radialzelle ohne Anhang, 
das Ende liegt weit vom Flügelrande entfernt und ist ge- 
rundet, 3 Cubitalzellen, die 2. etwas kleiner, 1. und 3 fast 
gleich gross; 3. Cubitalquerader sehr stark nach aussen ge- 
winkelt, wie bei keiner andern Bienengattung, beide Discoidal- 
queradern fast interstitiell auf 2. und 3. Cubitalquerader. 

Mundteile nicht sehr lang, von Kopflänge, aber hochent- 
wickelt, Maxillen sehr breit und häutig, Maxillarpalpen 6-glie- 
derig, die 3 Endglieder zusammen wenig länger als das 3.(1, 2 
und 3 unter sich fast gleich lang); Glossa doppelt so lang 
wie die Maxille, Labialtaster 2-gestaltig, 4-gliedrig Glied 3 und 
4 winzig klein, 4. kugelig, doppelt so klein wie 3., vor dem 
Ende am 2. seitlich befestigt, 2. ca. doppelt so lang wie 1. 

Paraglossen so lang und dünn wie bei Tetralonia, Max- 
illenlänge erreichend. Augen gross, vorstehend, beim cT droh- 
nenartig, Ocellen gross, im flachen Bogen stehend, Mandibel 
einfach, schwach gebogen, ohne Zähne. 

Sammelapparat ? kräftig und sehr autfallend: Tibie III 
hat nur auf der Basalhälfte aussen eine normale Beinbürste» 
Endhälfte ist dagegen ausgehöhlt und glatt, von den längeren 
Scopahaaren oft überragt und verdickt, nach hinten ist die 
Tibie abgeschrägt und trägt hier 20 — 25 steife parallele, rot 
gefärbte Borsten, die man vielleicht als Wachszange, Wachs- 
borsten (?) (Setae ceriferae) ansprechen darf, wenn ich auch 
die Wachsplatten, welche damit herabgenommen werden 
sollen an meinen Tieren nicht nachweissen kaun. Diese 
müssten dann seitwärts am Abdomen ausgeschwitzt worden!! 
— Metatarsus aussen eigenartig geschweift, hier mit einzel- 
nen roten Borsten besetzt, sonst ist die Metatarsusfläche nur 



60 

dünn beborstet, dagegen sind die Ränder überall dicht mit 
Borsten besetzt. 

cf — einfach, Augen grösser, Antenne so lang wie der 
Thorax, jedwede Bewehrungen und Auszeichnungen fehlen. 
— L. 11 — 12 mm. Br. SVg— 472 mm. 

Nur eine Art aus Argentina. 

60. Corbicula apiformis n. sp. c/?- 

Eine der Apis mellifica nicht unähnliche, dicht braun 
befilzte Art. 

?. Schwarz, dicht braunfilzig behaart, Kopf und Thorax 
punktirt, glänzend, Gesicht mehr weisslich behaart, Clypeus 
fast gerunzelt, vorgezogen, mitten ausgeschnitten, jederseits 
davon ausgeschweift mit scharfen Ecken, Antenne schwarz, von 
Kopflänge, 2. Geisselglied so lang wie 3 -|- 4, die einzelnen 
Glieder schräg abgesetzt, I2-gliederig. Thorax oben dunkel- 
braun behaart, unten fast weiss, Abdomen ziemlich dicht 
punktirt, Segment 1 — 3 am dunkelsten, 4 — 5 heller behaart, 
Endrand von 5 und das 6. schwarzbraun behaart. Bauch 
dicht bürstenartig behaart, schwarzbraun, mitten rotbraun, 
mit zahlreichen Pollenkörnern behaftet, so dass sie wohl als 
Bauchbürste fungirt! — Beine rot, mit schwarzbrauner Basis, 
1. Tarsenglied aller Beine sehr kräftig und dicht behaart, 
Tibien und Tarsen weisslich behaart, Scopareste mehr gelb- 
lich, Calcar normal. Flügel hyalin, Adern und Tegulae braun. 
Grösse recht schwankend. — L. 10 — 12mm.Br.3V2- 4mm. 

cT wie ?, oben grau behaart, Clypeus ebenso gebildet, 
Antenne erreichen fast das Thoraxende, 2. Geisselglied 
kürzer als 3, 3. = 4. Abdominalsegmente mit hellen Rändern, 
deshalb bei abgeflogenen Exemplaren gebändert erscheinend, 
Segment 6.-7. schwarzbraun behaart, Ventralseite schwarz- 
braun behaart. Beine kräftig, dick, schwarzbraun, Tibie III 
und alle Tarsen rot, ohne Bewehrungen. — L. 10 — IOV2 rnm. 
Br. 3^/3 mm. 

Mendoza vom 10. — 29. November 1906, Tucuman, Salta 
im iMärz. 



B. Gastrilegidae, Bauchsammler. 

61. Lithurgus laticeps Friese. 

Von der Grösse des L. dubius, aber ganz schwarz 
behaart. 

$. Niger, sparsim nigro-hirtus; capite et thorace punc- 
tatis; capite maximo; fronte transversim tumida; labro brevi; 
mandibulis 3-dentatis; abdomine disperse punctato; scopa 



61 

nigra; cT fronte inermi; segmento 7. spinuloso; pedibus elon- 
gatis, femoribus incrassatis, tibiis et metatarsis incurvatis. 

$. Schwarz, sehr spärHch schwarz behaart; Kopf und 
Thorax punktirt, stellenweise runzlig punktirt; Kopf sehr 
gross, breiter als der Thorax; Stirn mit mächtigem Quer- 
wulst, der jederseits als stumpfer Dorn endigt; Clypeus quer, 
4 mal so breit als lang, jederseits der Basis mit tiefer Grube, 
mit geradem, aufgebogenem, stark beborstetem Endrand, dem 
das lange, tiefgefurchte, löffelartige Labrum sich anfügt; Man- 
dibel kolossal, von Kopflänge, stumpf 3-zähnig; Antenne 
schwarzbraun; 2. Geisseiglied so lang wie 3 -}- 4. Thorax 
fast kleiner als der Kopf, Area matt, ausserhalb der Punkte 
sehr lein gerunzelt. Abdomen ziemlich fein und zerstreut 
punktirt, nur dem Ende zu behaart, ganz schwarz; Scopa 
kräftig, rein schwarz. Beine schwarz, schwarz beborstet, 
Calcar sehr lang, schwarzbraun. Flügel gebräunt, Adern und 
Tegulae schwarz. — L. 16 — 17 mm. Br. Q^Lj, mm. 

cT wie $, aber Kopf normal; Thorax oben länger und 
schwarzbraun behaart; Abdomen meist kahl, Segmentränder 
bräunlich, 7 dornartig vorragend; Ventralsegmente lang schwarz 
beborstet. Beine kräftig, sehr verlängert, Femur III stark 
verdickt, kantig, Tibien III und Metatarsus stark gebogen, 
Tibien III innen in langen Dorn endend, Calcar mit um- 
gebogenem Ende. — L. 14 — 15 mm. Br. 5 — 6 mm. 

ö"? von Tucuman, 2000 mtr. ; Steinbach leg. N. -Argen- 
tina; ein $ von Mendoza, am 4. November. 

62. Lilhurgus albiceps n. sp. cT. 

Dem L. laticeps ähnlich, aber viel kleiner, Gesicht lang 
schneeweiss behaart, das Mesonotum dicht punktirt, mit einem 
Kranz weisser Haare ringsherum umgeben, Area etwas 
glänzend, kaum abstechend gegen die Umgebung, Segment 
2 — 3 mit feinen, weissen Cilienbinden, auf Segment 4 ist 
diese rudimentär angedeutet, 6 lang schwarz behaart, 7 breit, 
verjüngt, mit spitzem Enddorn, Bauch schwarz behaart. Beine 
schwarz, schwarz behaart, III verdickt und gekrümmt, Femur 
unten mit Endzahn, Metatarsus gebogen, viel dünner als Tibie. 
Flügel gebräunt, Adern schwarzbraun, Tegulae schwarz. — 
L. 12 mm. Br. 4 mm. 

Ein d" am 15. November von Mendoza. 

63. Lilhurgus rufiventris n. sp. cT. 

Durch die rote Behaarung von Segment 6 — 7 und des 
Bauches auffallend. 

cT. Schwarz, sparsam weiss behaart, Kopf und Thorax 
runzlig punktirt, Stirnschildchen an der Basis mit 2 kleinen 
Dornen; Mesonotum höckerig gerunzelt, Area lang weiss be- 



62 

haart; Abdomen zerstreut punktirt, Segment 1 — 4 mit weissen 
Fransenbinden, 5. mit gelblicher Binde, 6 — 7 lang rot be- 
haart, Endspitze vom 7. breit; Bauch dicht und grob punk- 
tirt, Segment 3— 6 lang abstehend rot behaart. Beine schwarz, 
schwarz behaart, Femur III verdickt, Endzahn gross, dick 
und stumpf, Tibie innen lang schwarz befranst, etwas ver- 
dickt, keulenförmig, Metatarsus von Tibienlänge sehr lang 
und dünn, kaum ^4 der Tibienbreite erreichend; Flügel ge- 
bräunt, Adern schwarzbraun, Tegulae schwarz. — L. 11 — 12 
mm. Br. 3 — 4 mm. 

Rio Grande do Sul ein kleines cT von L. 9 mm,, Men- 
doza am 13. November. 

64. Lithurgus pygmaea n. sp. ?. 

Kleinste Art, wie L. tibialis Mor. (Europa). 

$. Schwarz, weisslich behaart, Kopf und Thorax dicht 
runzlig punktirt, matt, Stirnhöcker breit, gerade abgestutzt, 
Clypeus mit geradem Endrand, jederseits in einen vorste- 
henden Dorn endend, Segment 1 — 5 mit breiter, weisslicher 
Fransenbinde, 6 braun behaart; Ventralsegmente grob punk- 
tirt, mit häutigen, weissgefransten Endrändern, die durch die 
dünne, schwarze Scopa hindurchschimmern, Segment 6 ohne 
Scopabehaarung. Beine schwarz, grau behaart, Tibien III 
aussen sehr stark höckerig gerunzelt, Metatarsus länger als 
Tibie, sehr lang schwarz behaart. Flügel bräunlich, Adern 
und Tegulae braun. — L. 7 mm. Br. 1-74 mm. 

1 § von Mendoza (Burmeister). 

Lithurgus pianifrons n. sp. cT. 

An dem flachen, glatten und glänzenden Stirnschildchen 
zu erkennen. 

d". Schwarz, weisslich behaart, Kopf grob punktirt, Cly- 
peus besonders an der Basis, daher das glatte und grosse 
Stirnschildchen besonders hervortretend, Antenne unten rot- 
gelb; Mesonotum höckerig gerunzelt, braun behaart; Abdo- 
men zerstreut und fein punktirt, Segment 1 lang weisslich 
behaart, 2. — 5. lang weiss gefranst, 6. — 7. schwarzbraun be- 
haart. Enddorn schaufeiförmig; Bauch grober punktirt, Seg- 
mentränder häutig, sonst lang grau behaart, 6, braun behaart; 
Beine dünn, nur Femur III etwas verdickt, Metatarsus III 
parallel, dünn, kürzer als die Tibie. Flügel getrübt, Adern 
und Tegulae braun. — L. 9 mm. Br. 2^1^. 

Ein cf von Jacubaya (Mexico), das sicher zur neotropi- 
schen Fauna gehört und infolge seiner anzunehmenden grös- 
seren Verbreitung und Aehnlichkeit zu obigen Formen hier 
.mit angeführt sein mag. 



63 

Bestimmungstabelle 
der Arten der Bienengattung Megachile. 

$. 

1 a. Körper ganz schwarz behaart 2 
b. Körper mehr oder weniger weiss oder grau behaart 5 

2 a. Körper cylindrisch 3 
b. Körper breit, Abdomen zugespitzt 4 

3 a. Scopa schwarz qßindrica. 
b. Scopa rot, Clypeus jederseits mit Höcker biyibhoHa. 

4 a. Scopa rot argenlina. 
b. Scopa schwarz jörgenseni 

5 a. Clypeus mit Hörn bewehrt 6 
b. Clypeus ohne auffallende Bewehrung 7 

6 a. Clypeus jederseits in einen pyramidenförmigen Höcker auslaufend 

7-]iivoceros. 
h. Clypeus mitten in einen Zapfen verlängert, der am Ende gespalten 
ist. armiger a. 

7 a. Abdomen mit gelben Haarflecken oder Binden, oft ganz gelbfilzig 8 
b. Abdomen mit schmalen, weissen oder grauen Haarbinden 9 

8 a. Segmentbinden mitten meist unterbrochen, Clypeus abgestutzt, mitten 

breit gewulstet, Scopa variabel, weisslich, Hinterhälfte meist schwarz 

anthiäioides. 
b Segmentbinden ganz, Clypeus schwach gerundet, crenulirt, Scopa 
weisslich, Seitenränder und hinten schwarz gomphrenae. 

9 a. Scopa gelblich 10 
b. Scopa schwarz oder rot oder rotgelb 1 1 

10 a. Mesonotum gerunzelt, Segmentbinden gelbbraun, L. 9 mm. 

similliina. 
b. Mesonotum punktirt. Binden weiss, L. 1 1 mm. leucografa, 

11 a. [Scopa rotgelb bis rot 12 
b. Scopa schwarz, Clypeus gerundet, Segment 1 — 3 weiss gefranst 

iricincta. 

12 a. Thorax einfarbig, gelbgrau behaart, Beine IM breit 13 
b. Thorax auch schwarz behaart, Beine III schmal 14 

13 a. Geisseiglied 2 d. Antenne so lang wie 3, Abdomen zerstreut punk- 

tirt hieronymi 

b. Geisselglied 2 kürzer als 3, Abdomen dicht punktirt, Clypeus- und 

Scutellumscheibe glatt steinbachi. 

14 a. Abdomen mit ganzen Binden 15 
b. Abdomen seitlich mit Bindenflecken jeuKeni. 

15 a. Analsegment schwarz behaart, L. 11 mm. bKrmeisteri. 
b. Analsegment grau befilzt, L. 10 mm. ctenophora. 

1 a. Abdomen mit hellen Haaren 2 
b. Thorax und Abdomen nur schwarz behaart argentina. 

2 a. Abdomen mit gelben Haarbinden oder Flecken, die an Anthidium- 

zeichnungen erinnern 3 

b. Abdomen ohne solche Zeichnungen 4 

3 a. Tarsen 1 verbreitert, nach hinten lang weiss gefranst 

gomphrenae. 
b. Tarsen I einfach, ohne besondere Behaarung anthidioides. 



64 



4 a. 

b. 

5 a. 
b. 



6 a. 

b. 

7 a. 
b. 

8 a. 

b. 

9 a. 
b. 

10 a. 
b. 

11 a. 
b. 

12 a. 
b. 



Tarsen I stark verbreitert, weiss oder rot gefärbt, oft nach hinten 
weiss befranst 5 

Tarsen einfach, nicht verbreitert 9 

Tarsen I weiss, einfach verbreitert, weissgefranst 6 

Tarsenglied 1 der Beine I rotgelb, oben und unten nach vorne 
lappig verbreitert, oberer Lappen fingerartig verlängert 

rhinoceyos. 
Segment 6 fünf- bis sechszackig 7 

Segment 6 tief ausgerandet 8 

Antennenendglied verbreitert, 8 mm. denophora. 

Antennenendglied einfach, nur abgeplattet, 10 mm. M. jenseni 
Antenne verlängert, 2. Geisseiglied kürzer als 3 Endglied ver- 
breitert steinhachi. 
Antenne einfach, 2. Geisseiglied = 3 hieronymi. 
Beine schwarz 10 
Alle Beine ganz rot Inieipes. 
Segment 6 ausgerandet 11 
Segment 6 mit zackigem Endrand simillima. 
Beine schwarz 12 
Beine I innen rotgelb, Segment 1—4 mit weisslichen Fransen, 
13 mm. Mmzona. 
Segment 1—3 weiss gefranst — 12 mm. trkhida. 
Segment 1—4 weiss gefranst — 10 mm. burmeisteri. 



65. MegaChile anthidioides Rad. d"?- 

Eine recht variable Art, die in Argentina durch die 
Parallelform M. gomphrenae abgelöst wird; ich versuche nach 
dem mir vorliegenden, umfangreichen Material eine Sichtung: 

?. Schwarz, schwarzbraun behaart, Clypeus abgestutzt, 
mitten breit gewulstet, Geisseiglied 2 länger als 3, Segmente 
2 — 5. mit breiten, gelben Fransenbinden, die mitten meist 
alle unterbrochen sind (aber auch auf 3 — 5 ganz sein kön- 
nen), Scopa mitten weisslich, mit Tendenz schwarz zu wer- 
den (3 $ von Barbacena mit fast ganz schwarzer Scopa.) 

ö". Beine I einfach, ohne besondere Bildung und Be- 
haarung, Segment 6 schwächer ausgerandet, Ecken stumpf. 

Brasil (S. Paulo, Jundiahy, Campinas, Barbacena, Blu- 
menau) Paraguay (Villa Rica); bei Mendoza vom 7. Novem- 
ber bis 10. Januar, auffallendste Art. 

66. Megachile gomphrenae Holmberg 0"$. 

$. Schwarz, schwarzbraun bis gelbbraun behaart, Cly- 
peus schwach gerundet und crenulirt, Geisseiglied 2 so 
lang wie 3, Segmentbinden 2. — 5. sehr breit und selten mit- 
ten unterbrochen, Scopa meist weisslich, nur am äussersten 
Seitenrande und Ende schwarz werdend. 

cT mit etwas verbreiterten Vordertarsen, die nach hinten 
lang weiss befranst sind (am Basalteil von Glied 1 sind die 
Fransen oft schwarz), Segment 6 tief halbkreisförmig aus- 
gerandet, mit spitzen Ecken. 



65 

Var. (/?: Abdomen rot. 

var. riifula n. var. 
(Blumenau). 

Var. d": Beine ganz rotgelb, Segment 4—6 dicht 
gelbfilzig. 

var. ferrugineipes n. var. 
(Jundiahy). 

Var. c^ : Thorax gelbbraun behaart. 

var. collaris. 
(Mendoza). 

Var. (/$: $ mit ausgerandetem Clypeus, der mitten 
einen Höcker zeigt, (^ mit kleinen gelbhaarigen Seiten- 
flecken auf 3. — 5. 

var. saltensis. 
Salta (N.-Argentina). 
Brasil (Blumenau, Jundiahy, Campinas, Barbacena (c/)), 
Argentina (Mendoza, Tucuman, Salta). 

67. Megachile simillima Sm? 

c<'5 im December und Januar bei Mendoza. 

c^ noch unbeschrieben, mit einfachen Beinen I, die rot- 
gelb sind, Tarsen wohl weisslich, aber nicht auffallend ver- 
breitert ohne Bewimperung, aber Coxa I mit Zapfen be- 
wehrt, Analsegment mit gezähneltem Rande. — L. T'/« mm. 
Br. 2^2 mm. 

68. Megachile jenseni Friese 

cT? zahlreich vom 5. November bis 24. Januar auf Hoff- 
manseggia falcaria, Cav. 

J noch unbekannt: dem $ etwas ähnlich, aber Gesicht 
lang gelb behaart, seidenglänzend, Segment 1 — 2. weisslich, 
3—6 schwarzbraun, 3. — 6 mit mehr oder weniger deutlichen, 
weissen Endfransen, die zu fertigen Binden auswachsen kön- 
nen, 6. verjüngt mit scharf gezähneltem oder gezacktem End- 
rand. Beine I rotgelb bis auf die schwarze Aussenseite der 
Tibien, Coxa mit Zapfen bewehrt, Tarsen verbreitert, weiss- 
lich, mit langen weissen Borsten, die nach hinten kammartig 
vorragen und rotgelbe Spitzen haben, Beine II und III schwarz, 
dunkel behaart. — 10 — 1 1 mm. Br. 4 mm. 

69. Megachile ar'gentina Friese. 

cf$ ganz schwarze Art mit roter Scopa, vom 12, No- 
vember bis Decbr., mehrfach gefangen, auch die var. versi- 
color. Zellen in der Erde aus geschnittenen Blättern angelegt. 
— (/ bischer unbekannt. 

(f wie i schwarz behaart, Gesicht lang und schneeweiss 
behaart, Antenne mit etwas verbreitertem Endglied, Segment 
6 verjüngt, mitten halbkreisförmig ausgerandet, jederseits der 

'Pa.-. '-; -8o prinied i«— ; 08.) 



66 

Ausrandung mit 3 kleinen Zähnchen, Ventralsegmente schwarz 
gefranst; Beine I einfach, innen rotgelb, schwarzbraun be- 
haart, Femur nach hinten weisslich behaart, Coxa I schwach 
bewehrt, Zapfen durch die schwarze Behaarung ganz ver- 
dickt. — L. 1 1 V'ä mm. Br. 4^2 rnm. 
cT von Mendoza. 

70. Megachiie cylindrica Friese. 

§. Kleinere, schwarze Art mit schwarzer Scopa, einzeln 
von Salta und Mendoza vom 24. Oktober bis 13. December, 
c^ noch unbekannt. 

71. Megachiie jörgenseni n. sp. ?. 

Der M. argentina täuschend ähnlich, aber Scopa schwarz, 
Clypeus vorne fast gerundet, mitten mit kleinem Höcker. 

5. Schwarz, ganz schwarz behaart, Kopf dicht runzlig 
punktirt, mit ganz matten Zwischenräumen, Scopa rein schwarz. 
Beine III viel schmaler als bei argentina, Metatarsus schmaler 
als die Tibie III. — L. 1 1 — 12 mm. Br. 4— 4Vo mm. 

Einige $ von Mendoza, vom 24. Oktober bis 15. Januar 
gefangen. 

72. Megachiie bigibbosa n. sp. $. 

Wie M. cylindrica, aber Scopa rot, Clypeus auch abge- 
stutzt, gerade, aber jederseits mit einem dreieckigem, aufwärts 
gebogenem Zahn oder Höcker, am Labrum rot gefranst. In ; 
der Skulptur vollkommen mit cylindrica übereinstimmend, 
auch mit gleicher Antennen- und Beinbildung, vielleicht nur 
eine Lokalvarietät (subspecies). — L. 12 mm. Br. 3V3 rnm. 

$ von Tucuman. 

73 Megachiie tricincta n. sp. c/*?- 

Eine isolirt stehende Species mit Chalicodoma-Habitus. 

$. Schwarz, grösstenteils schwarz behaart, Kopf fein 
runzlig punktirt, Clypeus mit gerundetem Endrand und glatter 
Mittellinie, Mandibel deutlich 4-zähnig, Antenne unten braun, 
2. Geisseiglied länger als 3; Mesonotum und Scutellum mit 
einen Kranz weisser Haare, Area äusserst fein skulpturirt, 
matt, Abdomen punktirt, etwas glänzend, Segment 1 fast ganz 
weiss behaart, 2 — 3 mit weiss behaartem Endrand, 4 — 6 seit- 
lich schwarz behaart, Scopa rein sch^yarz; Beine schwarz, 
Tarsen braun behaart. Metatarsus von Tibienbreite, mittel- 
stark. Flügel hyalin, Adern und Tegulae schwarzbraun. — 
L. 13 mm. Br. 4V2 rnm. 

cT wie ?, aber Gesicht lang und dicht schneeweiss be- 
haart, 2. Geisselglied kürzer als 3, Thorax oben und seit- 
wärts fast ganz grauweiss behaart, Segment 6 verjüngt, tief 
halbkreisförmig ausgerandet, fast 2-lappig, 7 stumpf, verborgen, 



67 

Bauch kahl. Beine I einfach, auch Coxa unbewehrt, nur 
Hinterseite von Femur weiss behaart. — L. 13 mm. Br. 4'/, mm. 
(/$ von Mendoza, im November. 

74. Megachile tetrazona n. sp. rf. 

cT. Der M. tricincta ähnlich, aber 2. Geisselglied nur ^2 
so lang wie das 3., Mesonotum vorne und hinten grau be- 
haart, Segment 1 — 4 mit grau behaarter Endhälfte, Segment 
6 vertical, ausgehöhlt, flacher ausgerandet, Lappen mit un- 
ebenen Rändern. Ventralsegmente braun gefranst. Beine I 
deformirt, innen rotgelb, Tarsen etwas verbreitert, nach hinten 
weiss bebartet, Glied 1 rotgelb, Coxa bewehrt; Beine II und 
III sehr verkürzt und verdickt, innen bürstenartig be- 
haart, Tarsen verkürzt und verbreitert, lang behaart. Flügel 
gebräunt, Adern braun, Tegulae schwarz. — L. 14 mm. Br. 
5. mm. 

cT von Argentina (Burmeister). 

Kann ö" zu M. jörgenseni sein? 

75. Megachile leucografa n. sp. $. 

Der M. simillima verwandt, aber grösser, Mesonotum 
punktirt, Segmentbinden weiss. 

$. Schwarz, oben sparsam grau, unten schwarz behaart, 
Kopf runzlig punktirt, besonders auf dem Clypeus grobhöcke- 
rig gerunzelt, Clypeus mit verjüngtem Endrand, mitten schwach 
ausgerandet, Mandibel 4-zähnig, 2. Geisseiglied = 3. Meso- 
notum dicht punktirt, Segment 1 — 5 mit weissen Haarbinden, 
Scopa gelblich, auf Segment 6 schwarz. Beine braun behaart, 
Beine III viel breiter als bei simillima. Flügel getrübt, Adern 
braun, Tegulae schwarzbraun. — IOV2 — ^ 1 V-2 rnrn- Br. 3^2 mm. 

$ von Mendoza, vom 16. November bis 28. Januar ge- 
fangen; selten. 

Das dazu gehörige rT dürfte der M. jenseni ähnlich sein, 
vielleicht auch darunter vermengt sein. 

Die Art ist der europäischen M. leucomalla Gerst. 
ähnlich. 

76. Megachile hieronymi Friese. 

cT? häufig bei Mendoza, vom 10. December bis 10. April 
gefangen. Beim ^T sind Coxa I bewehrt. 

77. Megachile steinbachi Friese. 

Nur cT zahlreich von Mendoza im November, December 
und Januar. Während mir zur Zeit von Salta zahlreiche ? 
und nur 2 abgeflogene cT vorlagen, liegen mir heute nur cT 
und zwar ganz tadellose vor, so dass ich meine damalige 
Beschreibung des r/" noch erweitere, sie lautet: Antenne 
verlängert, 2. Geisselglied kürzer als 3, Endglied verbreitert, 
Mandibel unten mit rot bebüschelter Basis; Segment 6 ver- 



68 

jungt, jederseits derAusrandung mitunter gekerbt. Bauch meist 
schwarz behaart; Beine I verdickt, nur Tarsen weiss, hinten 
rötlichweiss beborstet, Coxa bewehrt, Beine sonst dunkel be- 
haart, Tarsenglied 1 der Beine II und III verbreitert und ein- 
seitig lang weiss behaart. — L. 12 mm. Br. SS^ mm- 

78. Megachile rhinoceros n. sp. cT? (= verticalis Friese i. 1.) 
Mehrfach im December und Januar bei Mendoza. 

c/ noch unbeschrieben: 

(^ wie $ sparsam weisslich behaart, Gesicht lang gelbweiss,. 
Antenne einfach, cylindrisch, Segment 6 gross, senkrecht ste- 
hend (vertical), ausgehöhlt, mitten und jederseits gekielt, End- 
rand gezackt, 7. auf der Ventralseite liegend, nur als Höcker 
vorragend. Beine grösstenteils rot, Beine I bewehrt, Tibien 
verkürzt und verdickt, Tarsenglied oben und unten einseitig 
lappig verbreitert, so dass zwischen den beiden Lappen ein 
hohler Raum entsteht, oberer Lappen fingerartig verlängert, 
2 — 3 Glied ähnlich gebildet, aber viel geringer entwickelt, 
Tarsenglied 1 — 3 nach hinten lang rotborstig bewehrt, Coxa 
I bewehrt. - L. 12—14 mm. Br. 3— 3V2 mm. ($ 12—15 mm. 
Br. 31/2—4 mm.) 

Auch von Burmeister bei Mendoza gesammelt. 

Megachile etenophora Holmberg sp. ? 

cf$ von Tucuman durch Burmeister gesammelt. Der 
Meg. jenseni Friese nahestehend, aber die weissen Segment- 
binden nicht unterbrochen. 

79. Megachile burmeisteri n. sp. 

c/$ einzeln von Mendoza (Barmeister), $ von Buenos 
Aires, $ Pedregal im December und Januar. 

Der M. jenseni nahestehend, $ mit ganzen, weissen Seg- 
mentbinden, Metatarsus breiter, von Tibienbreite, cT mit ein- 
fachen Vordertarsen, Analsegment ausgerandet. 

$. Schwarz, grösstenteils grau behaart, Clypeus mit ge- 
wulstetem, höckerigem Endrand, glänzend; Mesonotum wohl 
auch punktirt, aber infolge sehr feiner Runzelung matt, Seg- 
ment 1 grau behaart, 1 — 5 mit feinen weissen Haarbinden, 6. 
oft greisfilzig, Scopa ganz rot und langborstig. Beine schwarz- 
braun, Metatarsus viel breiter als bei M. jenseni und von 
Tibienbreite. — L. 1 1 mm. Br. 4 mm. 

cT wie ?, aber Antenne länger, erreichen das Thorax- 
ende, Endglied nicht verbreitert; Thorax weisslich behaart,. 
Segment 1 — 4 mit weissen Haarbinden, 5. — 6. schwarz, 6. 
verjüngt, halbkreisförmig ausgerandet; Ventralseiteganz schwarz; 
Beine I einfach, nur Coxa bewehrt, Tarsen braun, weisslich be- 
haart, L. 10 — 11 mm. Br. 3V.> mm. 



69 

Megachile armigera n. sp. 5. 

Der M. rhinoceros äusserlich ähnlich, aber Clypeus kurz 
und mitten in einen langen, am Ende 2-teiligen und nach 
unten ausgezogenen Griffel endend. 

5. Schwarz, weisslich behaart, Kopf und Thorax dicht 
runzlig punktirt, matt, Kopf lang behaart, gross, dick, fast 
breiter als der Thorax, Area des Mittelsegment sehr fein 
und matt skulpturirt, Segment 1 — 5 mit breiten, gelbbraunen 
Filzbinden am Rande, 6. gelbfilzig behaart, verjüngt; Scopa 
gelblichweiss, Beine schwarz, schlank, weisslich behaart, Me- 
tatarsus von Tibienlänge, aber schmaler als diese. Flügel 
hyalin, mit dunklerem Rande, Adern und Tegulae schwarz- 
braun. — L. 14Vo mm. Br. 4 mm. 

Paraguay (Villa Rica), Burgdorf leg. 

80. Megachile luteipes n. sp. cT. 

Wie M. steinbachi, aber alle Beine rot, Beine I einfach. 

cT. Schwarz, weisslich behaart, Antenne einfach, nur 
Endglied etwas abgeplattet, 2. Geisselglied etwas kürzer als 
3; Segment I. — 5 mit weisser Haarbinde, 6. schwarz, ver- 
jüngt, mit halbkreisförmiger Ausrandung, Ventralsegment 4 
mitten am Rande beulig erhaben, ausgerandet. Beine rot, 
schwach weisslich behaart, Beine I einfach, nur Coxa be- 
wehrt. — L. 11 — ^12 mm. Br, 3V3 rnm. 

cf von Mendoza im November. 

Bestimmungstabelle 
für die Arten des Genus Anthidium. 

1 a. Körper cylindrisch, 4 — 5 mal so lang wie breit 2 
b. Körper breit, abgeflacht, 2—3 mal so lang wie breit 9 

2 a. Beine meist schwarz gefärbt 3 
b. Beine meist rot geTdrbt oder rotgelb 4 

3 a. Thorax ganz schwarz, Männchen Analsegment dreiteilig, L. 10 mm. 

nii/resceus Friese, 
b. Thorax gelb gefleckt, besonders Scutellum, Männchen Analsegment 
mitten mit Zahn, L. 10—11 mm. jörc/enseni Friese. 

4 a. Segment 1 — 2 weiss oder gelb gezeichnet 6 
b. Segment 1 — 2 einfarbig rot 5 

5 a. Analsegment Männchen einfach ausgebuchtet, L. 8 mm. 

incrnie Friese, Männchen, 
b. Analsegment Männchen dreiteilig, L. 9 — 10 mm. 

scmgxinenm Friese, Männchen, Weibchen, 

6 a. Grössere Tiere, L. 8 — 10 mm. Br. 3 mm. 7 
b. Kleinere Tiere, L. ti— 8 mm. Br. 2 mm. 8 

7 a. Hinterrand des Kopfes breit gelbrot, Männchen Analsegment rot. 

je))xeui Friese, 
b. Hinterrand des Kopfes höchstens mit kleinen, roten Flecken, Männ- 
chen Analsegment gelb. sangnineum Friese. 



70 

8 a. Mesonotumscheibe mit 2 rötlichen Längsstreifen, Männchen Anal- 

segment dreiteilig, L. 6 -7 mm. bicoloratum Sm. 

b. Mesonotum nur am Seitenrande mit gelbem oder rötlichem Streifen^ 
Männchen Analsegment 2-spitzig, mit eckigem Ausschnitt, ganz gelb^ 
L. 5—6 mm. yregarium Schrottky. 

9 a. Beine rot 10 
b. Beine gelb, L. 12—14 mm. ffacomacidatum Friese. 

10 a. Abdomen mit 4—7 gelben Bindenflecken 11 

b. Abdomen mit 18—22 gelben, rundlichen Flecken, L. 10—11 mm. 

20-pundaUi.ni Friese. 

c. Abdomen mit 10 — 11 gelben Bindenflecken, L. 11 — 12 mm. 

ruhripes Friese. 

11 a. Mesonotum rot oder gelb gefleckt, L. 8—9 mm. saltense Friese, 
b. Mesonotum schwarz, L. 8—9 mm. bidentaüim Friese. 

81. Anlhidium flavomaculatum n. sp. cf?- 
Dem A. florentinum (Europa) ähnlich. 

$. Schwarz, viel gelb gezeichnet, weissgelb behaart, Kopf 
und Thorax runzlig punktirt, Mandibelscheibe, Clypeus und 
Nebengesicht gelb, Mandibel 6-zähnig; Antenne schwarzbraun» 
Schaft rotgelb, Glied 1 — 3 braun, hinterer Kopfrand gelb; 
Mesonotumecken gelb, Scutellum und ein Fleck daneben 
gelb; Abdomen sparsam punktirt, mit glatten Stellen, glän- 
zend, Segment 1 — 5 mit breiter gelber Binde, die mitten fein 
unterbrochen sind, 6. mit 2 runden, gelben Flecken, zuge- 
spitzt, jederseits mit Zähnchen, Scopa braun mit weisser 
Basis; Beine gelb mit brauner Basis; Flügel getrübt, Basis 
gelblich, Adern braun, Randader rotgelb, Tegulae gelb, mit 
braunem Fleck. — L. 11 — 12 mm. Br. 4 mm. 

cT wie $, aber Scutellum fast schwarz, Segment 6 jeder- 
seits mit grossem, gebogenem Zahn, 7 dreidornig, mittlerer 
Dorn fein und spitz; Ventralsegment lang und dicht braun 
gefranst; Beine mit schwarzbraunen Flecken. — L. 13 — 
14 mm. Br. 5 mm. 

Mendoza am 2. — 30. November, Tucuman. 

82. Anthidium rubripes n. sp. cT?. 

Durch die roten Beine und die 10 gelben Bindenflecke 
auffallende Art. 

?. Schwarz, gelbbraun bis braun behaart, Kopf und 
Thorax sehr fein runzlig punktirt, ganz schwarz, Antenne 
rot, Clypeus schwach ausgerandet mit glatt gewulstetem End- 
rand, Mandibel 5-zähnig; Abdomen lang schwarz und abste- 
hend behaart, zerstreut punktirt, glänzend, Segment 1 — 5 
jederseits mit grossem, gelbem Bindenfleck, 6. schwarz, jeder- 
seits gezahnt, sonst dicht gerunzelt, Scopa schwarz. Beine 
rot mit schwarzer Basis, rotgelb behaart, Flügel gelblich ge- 
trübt, Adern und Tegulae rotgelb. — L. 11 — 12 mm. Br. 4 mm. 

cf wie $, gelbbraun behaart, Gesicht gelb: MandibeU 



71 

Clypeus und Nebengesicht, Antenne mit dunklem Ende, Seg- 
ment 6 jederseits mit grossem, gebogenem Zahn, vor dem 
Endrand gewulstet, 7 dreigriffelig; Bauch braun, Segment 3 
und 4 gewulstet. — L. 11 — 12 mm. Br. 4 mm. 

Mendoza am 2. — 28. November, Salta im März und 
Tucuman. 

83. Anthidium viginti-punctalum n. sp. ö'?- 

Isolirt stehende Art, die 20 gelben Punkte des Abdomen 
lassen keine Verwechselung zu. 

$. Schwarz, weiss behaart, Kopf und Thorax fein runzlig 
punktirt, Clypeus jederseits und Nebengesicht mit grossem, 
gelbem Fleck, Clypeusrand gewulstet, gerade, jederseits mit 
2 kleinen Höckern, Mandibel gelb, Spitze rot, mit 5 langen 
Zähnen, Antenne rotgelb, mit braunem Ende, hinterer Kopf- 
rand rotgelb; Mesonotum jederseits vor den Tegulae mit 
gelber Linie, die Mittellinie eingedrückt, Scutellum mit 4 
gelben Flecken; Abdomen unregelmässig punktirt, etwas 
glänzend, Segment 1—4 mit je 4, viereckigen gelben Flecken, 
5. mit 2, 6. ganz schwarz, jederseits gezahnt, mitten vor- 
gezogen und gerade abgestutzt, Scopa weiss. Beine rot; 
Flügel gelblich gebräunt, Adern schwarzbraun, Tegulae rot. 

— L. 9 mm. Br. 4 mm. 

cT wie $, aber Segment 1 — 5 mit je 4 gelben Flecken, 
doch können auf Segment 1 die beiden mittleren fehlen und 
auf Segment 6 zwei hinzukommen, Mandibel und Fühler- 
schaft vorne gelb, Segment 6 gekielt, Kiel als Dorn zwischen 
den Lappen vorragend. Bauch lang weiss behaart. — L. 10 

— 1 1 mm. Br. 4 mm. 

Mendoza im November. 

Anthidium bidentatum n. sp. </. 

cf wie A. saltense c^, aber Segment 7 tief und drei- 
eckig ausgeschnitten, 2-zähnig. Schwarz, lang weisslich be- 
haart, Gesicht gelb: Nebengesicht, Clypeus und Stirnschild- 
chen, Antenne rot, Fleck hinter den Augen gelb; Thorax 
schwarz, dicht runzlig punktirt, matt, Segment 1 — 3 jeder- 
seits mit grossem, gelbem Fleck am Rande, 4 mit Binde, 
5. — 6. schwarz, 7. rotgelb, gross 2-zähnig; Bauch kahl, Beine 
rot, weissgelb behaart; Flügel getrübt, Adern, die Basis und 
Tegulae rotgelb. — L. 8 — 9 mm. Br. 3 mm. 

1 J von Banos de Cauquenes, 1900 {Herbst leg.) Chile. 

Anthidium saltense n. sp. cTJ. 

Eine isolirt stehende Species mit breiten, weissgelben 
Binden. Scopa schwarz, o^ mit rund ausgeschnittenem Anal- 
segment. 

$. Schwarz, schwarz behaart, Kopf und Thorax fein 



72 

runzlig punktirt, Gesicht schwarz, Mandibel ganzrandig, 
nur an der Spitze mit Zahn, Clypeus vorgezogen, dann ab- 
gestutzt, Antenne rot; Mesonotum mit breit rotgelb gebän- 
derten Vorderecken, Scutelium schwarz, lang schwarz be- 
haart; Abdomen kaum punktirt, die niedergedrückten End- 
ränder dicht und fein runzlig punktirt, Segment 1 — 4 mit 
breiter, gelbweisser Binde auf der Scheibe der Segmente, 
2. mitten unterbrochen, 5. — 6. schwarz, schwarz behaart, 
Scopa schwarz. Beine rot, rotgelb beborstet. Flügel gebräunt, 
mit rotgelber Basis, Adern und Tegulae rotgelb. — L. 9 mm. 
ßr. 3^2 mm. 

cf (nicht absolut sicher, ob hierher!) wie ?, aber weiss- 
lich behaart, Gesicht gelb, (Clypeus und Nebengesicht), An- 
tenne rot, dem Ende zu braun; Mesonotum jederseits vorne 
gelb gerändert; Abdomen grob punktirt, Segment 1 schwarz, 
2. — 4. breit weissgelb bandirt, auf 3 Binde mitten unterbro- 
chen, 5.-7. schwarz, 7 gerundet, tief rund ausgeschnitten, 
beide Lappen rot gerändert; Bauch ausgehöhlt, Segment 4 
— 6 mit weisshäutigen Rändern. — L. T-U^ mm. Br. 3 mm. 

? von Salta 2500 mtr. im März, Steinbach leg. 

cT von Rancagua (Chile) im December, Herbst leg. 
(Nr. 415). 

84. Anlhidium inerme n. sp. d". 

Dem A. sangiiineum nahestehend, aber ohne gelbe 
Seitenflecken am Abdomen, Analsegment gerundet, mitten 
gebuchtet. 

cT. Schwarz, runzlig punktirt, Gesicht gelb und zwar: 
Mandibel, Clypeus, Stirnschildchen und Nebengesicht; An- 
tenne braun, Glied 1 — 3 rot, hinterer Kopfrand rot; Meso- 
notum vorne jederseits und an den Seiten gefleckt, Scutel- 
ium mit 4 Flecken, Segment 1. — 2. rot, 3. jederseits am 
Rande rot, 3. — 5. jederseits der Mitte mit grossem, gelbem 
Fleck, 6. ganz schwarz, 7. schwarz mit gelbem Ende, das 
gerundet und gebuchtet ist; Bauch rot, ausgehöhlt, Segmente 
mit langen, weissen Fransen. Beine rot, Flügel gebräunt, 
Stigma gelb, Adern schwarzbraun, Tegulae rot. — L. 8 mm. 
Br. 3 mm. 

Mendoza am 27. November und 9. Januar. 

Vielleicht eine Stelis-Art, was nach dem Bekanntwerden 
des $ zu entscheiden ist! 

85. Anthidium argentinum n. sp. ö^$. 

rthnlich dem A. sanguineum, aber Segment 1. — 2. nicht 
rot gefärbt, $ mit gelbgeflecktem Gesicht, Segment 1. mit gelber 
Binde, cT mit nur ausgebuchtetem Analsegment. 

?. Schwarz, schwach weisslich behaart, Gesicht rotgelb 



73 

gefleckt und zwar: der gekielte Clypeus jederseits, innere 
Orbita breii, Stirnschildchen, Fleck unter dem vorderen Ocell 
und der ganze hintere Kopfrand; Mesonotum mit 4 rotgelben 
Längslinien, die mittleren gebogen und vorne mit den äusse- 
ren zusammenfliessend, Scutellum rot; Abdomen sparsam 
punktirt, glänzend, Segment 1 mit gelber Binde auf der 
Scheibe, die mitten unterbrochen ist, 2. jederseits mit kleinem, 
gelbem Seitenfleck, 3. mit 4 gelben Flecken, 4.-5. mit je 2 
Flecken jederseits der Mitte, 6. schwarz und gekielt, mitten 
ausgebuchtet und an der Seite gezahnt, (auch 4 und 5 ge- 
zahnt, aber undeutlich), Scopa gelbweiss, letztes Ventralseg- 
ment jederseits in Dorn auslaufend. Beine rot; Flügel ge- 
bräunt, besonders am Vorderrande, Adern braun, Tegulae 
rot. — L. 7 — 8 mm. Br. 2^io mm. 

Var. $: Clypeus fast ganz rotgelb, Segment 2 mit 4 

gelben Flecken. 

Var. clypeata n. var. 

von Parana (alto). 

cT wie $, aber Gesicht ganz schwarz, Thorax mit 2 
roten Längslinien, 7. Segment gerundet, mitten gebuchtet, 
Bauch ausgehöhlt, Segment 3 — 4 lang weisslich gefranst. — 
L. 7 — 8 mm. Br. 2' o mm. 

Tucuman und Mendoza im November. 

86. Anthidium jörgenseni n. sp. cT?- 

Dem A. nigrescens sehr ähnlich, aber grösser, im $ mit 
dreizapfigem letztem Ventralsegment, im r^ mit schwarzem 
Clypeus und anders gefärbtem und geformtem Analsegment. 

5. Schwarz, kaum weiss behaart, schmal, cylindrisch, 
Kopf und Thorax dicht runzelig punktirt, matt, Clypeus und 
Stirnschildchen ohne Kiel, Endrand des Clypeus und innere 
Orbita gelb; Antenne braun, Schaft und Oberseite schwarz; 
Mesonotum mit 4 gelben Längsstreifen und gelbem Vorder- 
rand, Scutellum mit 4 gelben Flecken; Abdomen sparsam 
und ungleich punktirt, glänzend, Segment 1. — 3. jederseits 
der Mitte und am Rande mit kleinem, gelbem Fleck, 4.-5. 
nur jederseits der Mitte gelb gefleckt, 6 breit gerundet, sehr 
grob gerunzelt, mit starkem, erhabenem Kiel, Scopa weiss, 
6. Ventralsegment schwarz, kahl, mit 3 spitzen Zapfen be- 
wehrt. Beine schwarz, Tibien I und II rotgelb gefleckt; Flügel 
blauschwarz, Adern und Tegulae braun. — L. 10 — II mm. 
Br. 3 mm. 

/ wie $, aber im Gesicht der Clypeus schwarz, gelb 
sind nur die innere Orbita, der hinterer Kopfrand rot, Seg- 
ment 6 ganz schwarz, 7 fast ganz gelb, mit schwarzem, ge- 
wulstetem Endrand, gekielt, Kiel als Dorn vorragend, jeder- 



74 

seits davon ein breiter Lappen, Ventralsegment 2 mit Quer- 
wulst, der jederseits in kleinen Dorn auslauft, Tarsen 1 und 
II nach hinten mit langen, weisslichen Fransen. — L. 1 1 mm, 
Br. 3 mm. 

Mendoza, Pedregal und Tucuman vom 12. November 
bis 30. December. 

87. Anthidium sanguineum n. sp. cT?. 

Dem A.jenseni nahestehend, aber kleiner und schmaler, 
cT mit weissgelb gefärbtem, 3-zackigem Analsegment. 

$. Schwarz, kaum weiss behaart, Kopf und Thorax grob 
runzlig-punktirt, Kopf ganz schwarz, Clypeus gewölbt, abge- 
stutzt, mit crenulirtem Endrand (bei A. jenseni uneben, fast 
geschweift, mit aufgewulstetem Endrand), Mandibel mit deut- 
lichen, spitzen Zähnen (4), Antenne braun, 1. — 4. Glied rot. 
Mesonotum jederseits vorne mit kleinem, gelbem Fleck, Scu- 
tellum blutrot; Abdomen grob punktirt, Segment 1. — 2. blutrot, 
1. mit mehr oder wenig deutlich gelben Fleckchen, 3.^ — 5. jeder- 
seits der Mitte mitgrossem, gelbem Fleck, die Seiten gewölbt vor- 
ragend, daher Abdomen eingeschnürt erscheinend, Seitenecken 
von 4. — 6. winklig vorstehend, 6. schwarz, gekielt, Scopa 
gelblichweiss, auf 6. bräunlich. Beine rot, gelblich behaart. 
Flügel braun schattirt, besonders am Vorderrand, Adern 
braun, Tegulae rot. — L. 9 — OVa mm. Br. 2V3 mm. 

cT wie $, aber Gesicht weissgelb und zwar: Clypeus, 
ein Fleck darüber, Nebengesicht, Mandibelbasis, Schaft vorne 
und Fleck hinter den Augen rot, Segment 1. — 2. mit je 4 
kleinen, weissgelben Flecken, 3. — 5. mit je 2 grossen Flecken 
in der Mitte und kleinerem am Seitenrande, 6. mit 4 winzig 
kleinen Flecken, 7. mit gelber Endhälfte, 3-zackig, die äusse- 
ren Zacken am breitesten; Bauch rot, ausgehöhlt, 2. Seg- 
ment jederseits mit kleinem Dorn; Beine I und II an den 
Tarsen nach hinten lang weiss gefranst. — L. 9 — 9^2 mm. 
Br. 2V2 mm. 

cf$ von Mendoza und Tucuman in November und 
December. 

88. Anthidium bicoloratum Sm. cT. 

d" wie ?, aber Gesicht gelb, Mandibel, Clypeus, Neben- 
gesicht bis über die Fühlerwurzel, Segment 1. — 5. mit je 4 
kleinen, weisslichen Flecken, 6. mit 2 solchen, 7. gekielt, 
dreiteilig, Endhälfte gelb; Bauch ausgehöhlt, 2. Segment jeder- 
seits mit kleinem Dorn. Beine rot, mit schwarzer Basis, Hinter- 
coxen gelb gefleckt. — L. 6V2 — 7 mm. Br. 3 mm. 

Mendoza, Tucuman, Salta im December. 



75 



C. Parasitäre Apiden. 

89. Nomada pampicola Holmberg. Nur 1 einzelnes $ 
am 31. December gefangen. 

90. Coelioxys jenseni Friese. cT? vom 24. December bis 
14. Januar beobachtet, Mendoza. 

91. Coelioxys bonaerensis Holmberg, d"? vom 6. Decem- 
ber bis 21. Januar bei Mendoza. 

92. Coelioxys correntina Holmberg, d"? am 20. Januar 
bei Mendoza. 

93. Coelioxys triangulifera Friese, d" am 3. Jannar. 

94. Coelioxys coloboptiche Holmberg, cf ? mehrfach vom 
6. November bis 3. April bei Mendoza und Parana (Bur- 
meister). 

95. Coelioxys missionum Holmberg. $ am 3. November 
bei Mendoza, Congonh (Burmeister). 

96. Coelioxys alacris Holmberg. ? d"? vom Tucuman, 
Mendoza, Paraguay. 

97. Coelioxys inconspicua Holmberg, d"? mehrfach bei 
Mendoza, vom 6. November bis 15. Januar; Buenos Aires 
am 15. December (Frank). 

98. Coelioxys tenax Holmberg. </$ von Salta im März 
und Mendoza (Burmeister). 

99. Coelioxys corduvensis Holmberg. $ vom 27. Oktober 
bis 16. Norember bei Mendoza. 

100. Coelioxys mendozina Holmberg. $ vom 5. Novem- 
ber bis 16. December bei Mendoza. 

101. Coelioxys chacoensis Holmberg, rf vom 25. Oktober 
bis 13. November auf Hoffmanseggia bei Mendoza; wohl 
das d" zu corduvensis oder mendozina, die wohl nur als 
Varietäten einer Species anzusehen sind. 

Coelioxys simillima Sm.? 1 d^ von S, -Brasil. 

102. Coelioxys bifida n. sp. $. 

An dem in 2 Zapfen verlängerten 5. Ventralsegment zu 
erkennen. 

$, Schwarz, Kopf und Thorax sparsam punktirt, meist 
glatt und glänzend, Gesicht gelbfilzig, Clypeus in 2 spitze 
und behaarte Zähnchen verlängert, Antenne lang, erreichen 
fast das Scutellumende; Scutellum mit 3 glatten, gleichlangen 
Zähnen; Segment 1 rot, 1—5 mit gelblichen schuppenartigen 
Fransen am Rande, 6. gekielt, schwach verlängert; Bauch 
rot, nur 5. Segment schwarzbraun, 5. jederseits in einen 
langen, parallelen Griffel verlängert, der am Ende einen 
Kranz von langen, schwarzen Borsten trägt, Borsten errei- 
chen das Ende des verlängerten 6. Segment, das doppelt 



76 

so lang als die Verlängerung des 6. Dorsalsegment vorsteht, 
6. parallel, am Ende ausgeschnitten*), seitlich befranst. Beine 
rot, Tibie und Tarsen III schwarzbraun. Flügel fleckig ge- 
bräunt, Adern schwarzbraun, Tegulae rotgelb.-- L. 10 — 11 
mm. Br. 3^2 rnm. 

Mendoza (Burmeister). 

Coeiioxys cariniventris n. sp. $. 

Durch die schwarze Oberseite des Abdomen und den 
der ganzen Länge nach gekielten Bauch auffallend. 

?. Schwarz, Kopf und Thorax zerstreut aber ungleich 
punktirt, meist glatt, Gesicht kahl, vorgewölbt, Stirn und 
Clypeus beulig aufgetrieben, Clypeus fast gerunzelt mit glat- 
tem Mittelfeld, Mandibel rot; Scutellum fast glatt, mitten ge- 
lappt, seitlich breit gezähnt. Abdomen zerstreut punktirt, 
Segment 1 — 5 gelblich gefranst, unregelmässig und ungleich 
punktirt, 6 breit eiförmig, gekielt, kahl; Bauch rot, Seg- 
mente lang gefranst, alle gekielt, 6 breit schaufeiförmig (wie 
bei C. afra Lep.**), aber zugespitzt, jederseits ein winzig 
kleines Zähnchen, Beine rot. Flügel gebräunt, Adern schvarz- 
braun, Tegulae rot. — L. 10 mm. Br. 3 mm. 

2 ? von Villa Rica (Paraguay); Burgdorf leg. 

Coeiioxys simillima Sm. rT (?) 

rf. Schwarz, Segment 1 rot, 2 nur seitlich, Gesicht lang 
dicht gelblich seidenartig behaart; Mesonotum einzeln und 
grob punktirt, Zwischenräume glatt und glänzend, Scutellum 
ebenso, jederseits mit kleinem, kurzem Zahn; Segment 1 
gefranst, 2 jederseits am Rande, 3. — 5. jederseits am Ende 
und an der Basis mit gelbbraunem Filzfleck, 6. lang ge- 
streckt, 6-zähnig, tief gefurcht, die beiden oberen Zähne 
stumpf, aber weit gestrennt, die beiden unteren lang, sehr 
spitz, parallel, die Seitendorne lang und haarscharf. Bauch 
rot, Segment 4 einfach, 5 mit schwachem Mitteleindruck 
(Furche). — L. 10 mm. 

Brasil. 

Coeiioxys beroni Schrottk. $. 

cT wie ?, Segment 2 seitlich deutlich rot, 6 zugespitzt, 
mit gekielter Endhälfte, schwach abstehend behaart, Ventral- 
segment 6 schmaler, zugespitzt, fast griffeiförmig verlaufend, 
doppelt so lang wie der obere freie Teil, jederseits lang 
und dicht schwarz braun gefranst, Endspitze aber fein vor- 
ragend. Flügel hyalin, mit getrübtem Endrand, Tegulae rot. 
— L. 1272 mm. Br. 3V4 mm. 



*) Vergl. Bienen Europa's von Friese vol. 1 p. 82 fig. von C. poly- 
centris Foerst. von Europa. 
**) Vergl. Friese, Bienen Europa's vol. I. p. 67; fig. 



77 

(/: L. 13^/2 mm. Br. 4 mm, Ventralsegment 4 mit 2 End- 
dornen, dazwischen leicht gefurcht, 5 eingedrückt, matt (nach 
der Type vom Autor!) 

$ im December bei Jundiahy (cf vom S. Paulo) Piri- 
tuba am 25. December.) 

S. -Brasil. 

Coelioxys fulvipes n. sp. cf2- 

Der C. cariniventris ähnlich, aber Bauch schwarz, un- 
gekielt, Thorax mit sehr groben, eingedrückten Punkten. 

$. Schwarz, Gesicht dünn gelblich behaart, fein gerun- 
zelt, Kopf oben und Thorax mit grossen, eingedrückten Punk- 
ten; Mesonotum vorne mit gelblichen Schuppenhaaren, Scu- 
tellum 2-zähnig, gekielt, Abdomen sparsam und fein punk- 
tirt, Segment 1 — 5 mit feinen gelblichen Schuppenbinden, 6 
unbehaart, breit eiförmig, schwach gekielt, Endhälfte fein 
gerunzelt; Bauch schwarz, deutlich und sparsamer punktirt, 
Segment 2—4 mit breiter, weisslicher Haarbinde, 5 stumpf 
zugespitzt, 6. breit, schaufelig, wenig länger als das obere 
(vergl. C. afra Lep.*), mit kleinem Endspitz, jederseits da- 
von ein wenig eingeschnürt. Beine hell gelbbraun. Flügel 
gebräunt, Adern braun, Tegulae gelbrot. — L. 10 — II mm. 
Br. 3 mm. 

(^ wie $, aber Segment 3 — 6 auch auf der Basis mit 
gelblichem Schuppenbindenfleck, 6. sechszähnig, die beiden 
oberen Zähne stumpf und durch tiefe Furche getrennt, aber 
seitlich mit den unteren Zahnen verwachsen, so dass hier 
kaum ein Höcker als oberer Vorsprung freibleibt, untere 
Zähne etwas länger, aber nicht spitz, Seitenzähne griffel- 
artig, lang abstehend, auch 5. ebenso bewehrt mit Griffel; 
Ventralsegment 2—4 lang gelbbraun breit gefranst, 4 — 5 
mitten eingedrückt, in Furche mit 2 Endhöckern endend, 
auf 4. dicht gerunzelt, matt, 5. glatt und glänzend. — L. 1 1 
mm. Br. 3'/.2 mm- 

</$ von Campinas (S. Paulo, Brasil), (Hempel leg.) 

103. Coelioxys rugulosa n. sp. 0"$. 

Eine der C. litoralis nahestehende Art, die an dem 
höckerig gerunzeltem, ganz mattem Thorax zu erkennen ist. 

5:. Schwarz, Segment 1 — 2 rot, Kopf und Thorax dicht 
und grob höckerig gerunzelt, matt, mit feinen, gelblichen 
Schuppenhaaren besetzt, Gesicht lang und dicht gelblich be- 
haart, Scutellum 2-zähnig, der Kiel mitten als Höcker vor- 
ragend; Abdomen zerstreut punktirt, mit grossen, glatten 
Zwischenräumen, Endrand von Segment 1 — 2 schwarz, 1 — 5 



*) Friese, Bienen Europa's vol. p. H7, fig. 



78 

mit weisslichen Fransenbinden, 6. mit abstehend behaarter 
Endhälfte, stark geicieh, Kiel als Dorn frei vorragend, etwas 
kürzer als Sternit 6; Ventral 1 — 3 rot, 3 — 4 weisslich ge- 
franst, 5 einfach gerundet, 6 wenig länger als Tergit 6, aber 
breiter, schaufeiförmig, jederseits schwarzbraun gefranst, End- 
zapfen nicht vorstehend; Beine rotbraun, Tibien III und 
Tarsen III schwarz; Flügel gebräunt, Adern schwarzbraun; 
Tegulae rot. — L. 10 — 11 '/g mm. Br. 3 mm. 

d" ebenso, Segment 1—3 rot 6. sechszähnig, oben tief 
gefurcht, obere Zähne stumpf, weit verwachsen, untere fast 
parallel, spitz; seitliche als abstehende Zapfen auftretend; 
Ventralsegment 4 mit schwacher Endfurche, kurz 2-höcke- 
rigem Rande. Beine rot, Femur III und Tarsen III ange- 
dunkelt schwarzbraun. — L. 9 — 10 mm. 

Argentina. 

Bestimmungstabelle 
der Arten der Bienengattung Coelioxysr) 

1 a. Abdomen oben in der Mitte an der Basis rot 2 
b. Abdomen oben schwarz, öfters jederseits am Rande rötlich 37 

2 a. Mesonotum mehr oder weniger rot 3 
b. Mesonotum ganz schwarz 5 

3 a. Scutelium glänzend, glatt 4 
b. Scutelium dicht punktirt, gekielt, Segment 1 rot, 2—4 seitlich rot. 

ceirisiopleiira Holmberg. 

4 a. Tergit 6 (= obere Analplatte) mit gerundetem Ende, so breit wie 

Sternit 6 (= untere Analplatte), Segment 1 — 3 rot, L. 12 mm. 

bonaervns^s Holmberg, 
b. Tergit 6 abgestutzt, schmaler als Sternit 6, Segment 1 rot, 2 — 3 
rotgefleckt, L. 9 mm. subi rojAcalis Holmberg. 

5 a. Nur Weibchen 6 
b. Nur Männchen 25 

?. 

6 a. Tergit 6 abgestutzt oder mit 2-zähnigem Ende 7 
b. Tergit 6 spitz oder zugespitzt 11 

7 a. Tergit 6 abgestutzt, einfach 8 
b. Tergit 6 mit 2 stumpfen Zähnchen, Sternit 6 spitz, etwas länger 

als Tergit 6, L. 12'/o mm. ahnormis Holmberg. 

8 a. Tergit 6 eiförmig 9 

b. Tergit 6 abgestutzt, am Rande kurz und dicht behaart, Sternit 6 
schmaler, dicht behaart, mitten in eine kleine Spitze hervorragend, 
L. 14'/ 2 mm. colobopliche Holmberg. 

c. Tergit 6 breit gewölbt, halbkugelig, in einen breiten Zapfen aus- 
gezogen, Sternit 5 in 2 lange Griffel verlängert, die am Ende mit 
einem Kranz schwarzer Borsten besetzt sind, so lang wie Tergit 
6; Mesonotum und 3-zähniges Scutelium fein punktirt, glänzend, 
L. 1 1 mm. bifida Friese. 



*) Auf Grundlage der von Prof. E. L. Hohnberg in: Ann. Mus. Buenos 
Aires v. 9 p. 437, 1903 entworfenen Tabelle. 



9 


a. 




b. 


10 


a. 




b. 


11 


a. 




b. 


12 


a. 




b. 


13 


a. 




b. 


14 


a. 




b. 


15 


a. 




b. 



79 

Sternit 6 gleich breit, an der Spitze jederseits schräg gerandet 10 
Sternit 6 dreizähnig, mittlerer Zahn am längsten und spitz, die 
seitlichen klein und nur durch innere Ausrandung spitz, Sternit 5 
dreieckig, Segment 1 rot, L. 12 mm. jevseni Friese. 

Scutellum glänzend, grösstenteils glatt, Segment 1 an der Basis rot, 
2—3 jederseits. L. 12 mm. lipichi Holmberg. 

Scutellum dicht punktirt, Segment 1—2 rot, 3—4 nur jederseits. 
L. 9—10 mm. lativalva Holmberg. 

Tergit 6 nicht ciliirt (oben ohne lange Haare) 12 

Teigit 6 ciliirt (mit Fransen oben) 20 

Sternit 6 weit vor dem Ende ausgerandet, (= eingeschnürt, infolge 
eines kleinen dreieckigen Ausschnittes) 13 

Sternit 6 mit dreizähnigem Ende, L. 12V2 mm. 

yampeava Holmberg. 
Sternit 5 spitzig, kurz 14 

Sternit 5 mit breitem Ende, das gerundet und abgestutzt ist, von 
Tergit 6 die Spitze erreichend, L. 9 mm. correvhva Holmberg. 

Segmente weiss gefranst 15 

Abdomen schwarz, schwarz behaart, ohne Binden, L. 1 1 mm. 

amcyltmoi Holmberg. 
Scutellum stark punktirt 16 

Scutellum nur an der Basis grob punktirt, dem Ende zu glatt, 
L. 9 mm. ansircdix Holmberg. 

c. Scutellum überall glatt, glänzend, Bauch rot, der ganzen Länge 
nach mit kräftigem, erhabenem Kiel, L. 11 mm. 

corinivtniyis Friese. 

16 a. Segment 1 rötlich 17 
b. Segment 1—2 oder auch die übrigen mehr oder weniger rötlich 19 

17 a. Bauch schwarz, Beine schwarz, rotscheckig 18 
b. Bauch z. Teil rot, Beine ganz rot, L. 8 mm. tucumaua Holmberg. 

18 a. Beine meist rot, Sternit 6 weit vor dem Ende ein wenig ausge- 

randet (eingeschnürt), L. 11 mm. rnrdnvensis Holmberg, 

b. Beine meist schwarz, Sternit 6 schlanker, ohne seitliche Einschnü- 
rung, L. 10 mm. nienditzbia Holmberg. 

19 a. Segment 2 nur an der Basis rötlich, L. 10 mm. 

tiicoxspicnn Holmberg, 
b. Segment 2 grösstenteils rötlich, oft schwarz gefleckt, zuweilen auch 
das 3., L. 1 1 mm. teiiox Holmberg. 

20 a. Sternit 6 allmählig zugespitzt, rötlich gefranst 

??(bei HolnOiety fehlt Angabe der Art!) 

b. Sternit 6 seitlich dicht gefranst 21 

21 a. Sternit 6 mit durch Fransen verborgenem Ende, L. 12 mm. 22 
b. Sternit 6 mit freiem Ende 23 

22 a. Mesonotum und Scutellum höckerig gerunzelt, matt, L. 10—11 mm. 

rnf/iiliisn Friese. 

b. Mesonotum und Scutellum sparsam, aber grob punktirt, glänzend, 
L. 12 mm. lilurnlin Holmberg. 

c. Ende als freier Zapfen vorragend, Segment 1 rot oder rotbraun. 

hcnini Schrottk. 

23 a. Ende als freier Zapfen vorragend 24 
b. Ende nicht vorragend, aber kahl, unbefranst, Segment 1—3 mehr 

oder weniger rot. ulacris Holmberg. 

24 a. Segment 1 rot, L. 12 mm. lernui Schrott, 
b. Segment 1—3 rot. L. 14 mm. missionum Holmberg. 



80 



25 a. Sternit 4 (Ventralsegment) tief gefurcht 2& 
b. Sternit 4 mitten nicht gefurcht, nicht plattgedrückt 27 

(vergl. ausgenommen chacornsis!) 

26 a. Sternit 5 auch plattgedrückt, glänzend, honiggelb, L. 10'-/-2 mm. 

pampeana Holmberg, 
b. Sternit 5. gefurcht, ausgerandet, mitten rot gefärbt, L. 12 mm. 

jenseni Friese. 

27 a. Tergit 6 vierzähnig (ohne die beiden Seitendorne der Basis), die 

2 oberen Zähne stumpf, die 2 unteren spitz 28 

b. Tergit 6 ohne die 2 oberen Zähne, die nicht getrennt nur als breite 
abgestutzte Platte vorragen, Mesonotum gelb bandirt, Segment 1 — 3 
rot, L. 1 1 mm. insolifa Holmberg. 

? = corretitina Holmberg, Männchen. 

28 a. Sternit 4 mit schuppenförmigem, dreieckig gerundetem, ungezahntem 

Fortsatz 29 

b. Sternit 4 mit 2 kleinen, dornartigen, getrennten oder verwachsenen 
Fortsätzen 30 

c. Sternit 4 mit 2 starken, parallel verlaufenden Dornen, Segment 1 
— 3 rot, L. 12 mm. frknn/iiUfera Friese. 

d. Sternit 4 ohne Spur von Fortsatz, Bauch rot, Segment 1 rot, L. 
10 mm. simillinia Sm.? 

29. a. Tergit 6: die beiden oberen Enddorne mehr als die unteren ge- 
trennt — divergirend, Sternit 5 mit weissbehaartem Ende, L. 10 mm. 

alacris Holmberg, 
b. Tergit: die 4 Enddorne gleich weit getrennt, Sternit 5 gelbbraun 
behaart, L. 1 1 mm. litoralis Holmberg. 

30 a. Scutellum glänzend, obgleich mehr oder weniger punktirt, mit 

grossen, glatten Zwischenräumen 31 

b. Scutellum dicht punktirt 32 

31 a. Scutellum sparsam punktirt, Tergit 6: obere Enddorne unter sich 

weniger weit als die unteren getrennt, Segment 1 rot, sonst Seg- 
mente schwarz, L. 9'/., mm. cnydurenfiis Holmberg, 
b. Scutellum fast unpunktirt, Segment 1—2 rot, L. 10 mm. 

teiiax Holmberg. 

32 a. Grosse Formen, obere Kiele des Tergit 6 fern der Basis zusam- 

menfliessend, Sternit 4 mit 2-zähnigem Fortsatz 33 

b. Kleinere Formen, 8'/.,— 10 mm., obere Kiele des Tergit 6 stumpf, 

nahe der Basis zusammenfliessend 34 

33 a. Scutellum 2-zähnig, Segment I —2 rot, Sternit 5 mit eingedrückter, 

glatter, glänzender Scheibe, L. 13'/., mm. colohopüche Holmberg. 

b. Scutellum 3-zähnig, Segment 1 rot, Sternit 5 gleichmässig punktirt, 

matt, L. 12 mm. beroni Schrottk. 

3+ a. Sternit 4 einfach, breit . 35 

(— Männchen von mendozhia oder cordurensisl) 
b. Sternit 4 fast gefurcht (?), plattgedrückt, am Ende fast 2-zähnig (?) 
L. 9''/4 mm. chacoi-nsis Holmberg. 

35 a. Tergit 6 mit divergirenden, unteren Zähnen 36 
b. Tergit 6 mit fast parallel verlaufenden unteren Zähnen, die oberen 

dive'rgirend, L. 10 mm. vitnperabilia Holmberg. 

36 a. Segment 2 rötlich, 3 an der Basis, L. 8'/.., mm. 

lawJahilis Holmberg, 
b. Segment 2 an der Basis halbkreisförmig rötlich, 3 selten ein wenig. 
L. 9'' mm. inconsjncna Holmberg. 



81 

37 a. Scutellum glatt, glänzend 38 
b. Scutellum dicht punktirt 39 

38 a. Tergit 6 mit 7 Zähnen bewehrt, 5 davon spitz, L. 11 mm. (Männ- 

chen 9 mm.) pirata Holmberg, 

b. Tergit 6 mit 6 Zähnen, 4 davon spitz, Segment 1 jederseits rost- 
rot gefärbt rufopida Holmberg. 

39 a. Mesonotum schwarz 40 
b. Männchen Mesonotum rot, hinten mitten schwarz, Segment 1 

jederseits und Bauch rot; L. 8 mm. qnaerens Holmberg. 

40 a. Sternit 5 abgestutzt und hier etwas ausgerandet, L. lO'/a mm. 

anqmtivnlva Holmberg, 
b. Sternit 5 mit winkeligem Ende, L. 9'/2 — 12 mm. 

remissa Holmberg. 

Bestimmungstabelle 
d. Arten d. Bienengattung Epeolus. 

?. 

1 a. Körper ganz schwarz, auch schwarz behaart, höchstens auf den 

Segmenten ganz kleine weisse Punkte 2 

b. Körper schwarz mit rot, hell behaart, Beine oft rot 4 

c. Körper braunschwarz, ohne Binden, Thorax braun, Flügelende milch- 
weiss, soiist braun, L. 8—8'/.. mm. claripennis. 

2 a. Thorax ganz schwarz behaart 3 
b. Thorax mitunter mit weissen Haarflecken, Segmente mit kleinen, 

weissen Filzflecken. viperinns. 

3 a. Nur Segment 2 mit kleinem, weissem Punkt jederseits, L. 11 mm. 

bipunctatns. 
b. Abdomen ganz schwarz, L. 8 mm. a/errimus. 

4 a. Beine schwarz 5 
b. Beine rot bis rotbraun 8 

5 a. Segment 1 — 4 mit unregelmässigen, weissen Filzflecken, Thorax 

greisfilzig, L. 7 — 8 mm. 6 

b. Segment 1—3 mit schmaler, gelber Filzbinde, Thorax schwarz, 
L. 10 mm. jörgenfteni. 

c. Segment 1 — 2 mit breiter, gelber Filzbinde, Thorax mit gelben 
Fiizbinden, L. 10 mm. crassicornin. 

6 a. Thorax ganz dicht weissfilzig, Segment 1 — 2 mit breiter, weiss- 

licher Filzbinde, die seitlich zusammenfliessen. friseriatus. 

h. Thorax nur mit weissen Filzflecken, Segment 1 — 2 mit weissen 
Filzflecken 7 

7 a. Segment 6 schmaler als 5, verjüngt, ausgebuchtet. li(cfi(Of<iis. 

b. Segment 6 so breit wie 5, breit halbkreisförmig, Ventralsegment 

6 ebenso, das Dorsalsegment umfassend. laüvalvia. 

8 a. Scutellum rot 9 
b. Scutellum schwarz 1 1 

9 a. Abdomen schwarz 10 
b. Abdomen auf Segment 1—2 rot. rnfiventris. 

10 a. Abdomen mit einer gelben Filzbinde (Segm. 1), L. 7 mm. 

nnifaffc'mtus. 

b. Abdomen mit 2 weissen Filzbinden (Segm. 1—2), L. 9 mm. 

üprcinHHU. 

c. Abdomen mit 4 — 5 gelben Binden, L. 11 mm. unidlis. 

(Pag. 8i— 9b pr med lö— 7 08.) 6 



82 

1 1 a. Beine ganz rot 12 

b. Femur schwarz 13 

c. Tibien II und III schwarz, L. 9 mm. Inchwaldi. 

12 a. Antennen lang, das Abdomen erreichend, Segment 5 jederseits mit 

Filzflecken, L. 9 mm. spedosns. 

b. Antenne kurz, nur Scutellum erreichend, Segment 5 greisfilzig, 

L. 6 mm. hurmeisteri. 

13 a. Abdomen mit 6 Fiizbinden, auf Segment 1 und 2 doppelte Binden, 

Antenne ganz rot, L. 12 mm. gigafi. 

b. Abdomen mit 4 Filzbinden (Segment 1 — 4), Antenne oben schwarz- 
braun, L. 9 — 10 mm. flnyi- 

Antennenschaft kolossal halbkugelig verdickt 2 

Antennenschaft normal 4 

Antenne schwarz, Abdomen mit 2 Filzbinden 3 

Antenne rot, Abdomen mit 6 gelben Fiizbinden gigas. 

Körper schwarzfilzig, Segment 1—2 mit je 2 weissen Filzbinden- 
flecken, hipunciains. 
Körper braunfilzig, Segment 1—2 mit gelbraunen Filzbinden. 

crmsicornis 
Beine schwarz 5 

Beine rot 8 

Thorax schwarz, dunkel befilzt 6 

Thorax weiss oder gelbfiizig 7 

Abdomen schwarz, höchstens Segment 4 — 6 jederseits mit kleinem 
weissem Filzfleck. aterrimus. 

Abdomen braun, Segment 1—4 (6) mit gelben Binden, jörgenseni. 
Ventralsegment 3)—Q mit einzelnen, schwarzen Haaren. Inctnosns. 
Ventralsegment 3—5 mit langen, gelbbraunen Borstenreihen, Bor- 
stenende aufwärts gerichtet. iriseriatus. 
Ventralsegment 3 — 6 dicht schwarz borstig und büschelig, Borsten- 
haare gerade. lativalvis. 
Scutellum schwarz 9 
Scutellum rot 11 
Antenne schwarz 10 
Antenne rot, L. 10 mm. gayi- 
Segment 1 mit einfacher Binde, L. 6 mm. hurmeisteri. 
Segment 1 mit seitlichem Doppelfleck, L. 9 mm. bnrhcaläi. 
Abdomen schwarz 12 
Segment 1 — 2 rot, 1 — 5 mit gelber Filzbinde. rnfiventris. 
Thorax ganz rot, Segment 1 — 2 mit gelber Filzbinde, Ventralseg- 
ment 4 — 5 braunborstig, L. 6 mm. boliviensis. 

b. Thorax schwarz, nur Scutellum rot, Segment 1 mit gelber Filz- 
binde, Flügel gebräunt, Ventralsegment mit rotgelben Borstenreihen, 
L. 7 mm. unifasciatus. 

13 a. Segment 1 — 2 mit weissen Filzbinden, Flügel klar, Ventralsegmente 
mit schwarzen Borstenreihen, L. 9 mm. speciosus. 

b. Segment 1 — 6 mit breiter gelber Filzbinde, Flügel gelblich getrübt 
mit rotgelben Borstenreihen, L. 1 1 mm. nobilis. 

Epeolus triseriatus n. sp. cT?. 

Dem E. luctuosus Spin. (Chile) täuschend ähnlich, auch 
im $ in der charakteristischen Bildung der Segmente 5 und 
6 übereinstimmend, aber etwas grösser, Thorax ganz weiss- 



1 


a. 




b. 


2 


a. 




b. 


3 


a. 




b. 


4 


a. 




b. 


5 


a. 




b. 


6 


a. 




b. 


7 


a. 




b. 




c. 


8 


a. 




b. 


9 


a. 




b. 


10 


a. 




b. 


11 


a. 




b. 


12 


a. 



83 

filzig, Segment 1. — 2, mit breiter, weisser Filzbinde, die seit- 
lich zusammenfliessen, auch 3. — 5. reichlicher weissbefilzt, 
so dass die dunklen Stellen sehr zurücktreten; im rj" alle 
Segmente mit weissen Filzflecken, Ventralsegment 3. — 5. mit 
langen Borstenreihhen, deren Ende aufwärts gebogen ist. — 
L. 9 — 10 mm. Br. 3V2 mm. 

Tucuman und Concepcion im December(Chile); Herbst leg. 

Epeolus lativalvis n sp. d"$. 

Genau wie E. luciuosus Spin. (Chile), aber im $ nicht 
schmaler als 5, breit, halbkreisförmig und ganz schwarz, 
Bauch schwarz, Ventralsegment 6 noch breiter als das Dor- 
salsegment und dasselbe überall mit seinem Rande umfassend; 
im cf Beine ganz schwarz, Segment 5 — 7 ganz schwarz, 
Bauch schwarz, Ventralsegmente 3.-6. dicht und lang schwarz- 
borstig, so dass ein grosser schwarzer Haarbüschel entsteht, 
der eine Bauchscopa ähnelt, die einzelnen Borsten sind nicht 
gebogen oder gar geknöpft. — L. 8 mm. Br. 3 mm. 

Tucuman, Concepcion im December, (Chile); Herbst leg. 

Das Männchen (d") von E. lativalvis habe ich hierher 
gezogen, es ist aber nicht ausgeschlossen, dass es event. auch 
zu einer andern Art gehört. 

104. Epeolus bipunctatus n. sp. d"?. 

Isolirt stehende, grosse, ganz schwarze Species. 

$. Schwarz, grössenteils anliegend schwarz befilzt, An- 
tenne schwarz, 2. Geisselglied fast so lang wie 3, Scapus 
gross, gedreht, Scutellum beulig, jederseits mit schwarzem 
Dorn; Abdomen ganz schwarz, schwarzfilzig, Segment 1 jeder- 
seits am Rande mit kleinem weissem Punkt, Segment 6 braun, 
kahl, jederseits gerieft, Bauch einfarbig schwarz, Beine schwarz; 
Flügel fast blauschwarz, Adern und Tegulae schwarz. — L. 1 1 
— 12 mm. Br. 4 mm. 

cf ebenso, aber Gesicht silberweiss anliegend befilzt, 
ebenso das Collare und die Calli humeral., Antenne unten 
rotgelb, Endglied abgestutzt, Scapus kolossal verbreitert und 
verdickt, halbkugelig und grau behaart, unten ausgehöhlt; 
Segment 1 breit weiss bandirt am Rande, 3. jederseits mit 
weissem Filzfleck, 3 mit ebensolch Rudiment; Flügel etwas 
heller. — L. 10—11. Br. 4 mm. 

cT? von Mendoza vom 16. November bis S.Januar, Salta 
im März. 

105. Epeolus crassicornis n. sp. o'?. 

Dem Ep. bipunctatus in der Form gleich, aber grau 
befilzt, Segment 1—2 mit hellen Filzbinden, d" Antennen 
wie bei bipunctatus gebildet. 

$. Schwarz, sehr kurz graubraun befilzt, Kopf und Tho- 



84 

rax dicht gerunzelt, matt, Antenne schwarz, Glied 3 rot, 3. =■ 
4., jederseits der Stirn bis zum Augenrand mit grosser, runder 
Grube, zwischen den Gruben mit mächtigem, erhabenem 
Kiel, der zwischen den Antennen nach vorne verläuft; Prono- 
tum, Calli humeral., eine Pleurenbinde, am Vorderrand 2 
kleine Flecken und der ganze Hinterrand des Mesonotum, 
Scutellum und Metanotum gelb befilzt, Basis der Area grob 
gerunzelt; Abdomen matt, Segment 1. jederseits am Hinter- 
rand mit breitem, gelbem Bindenfleck, 2. mit breiter, gelber 
Filzbinde, 5 zugespitzt, breit abgestutzt, 6. winzig klein, ver- 
borgen, Bauch hellgrau befilzt. Beine schwarz, Calcar rot; 
Flügel getrübt, mit schwarzbraunem Vorderrand, Adern schwarz, 
Tegulae braun. — L. 10 mm. Br. 3^2 mm- 

cT wie $, aber Antennenschaft kolossal halbkugelig ver- 
breitert, unten ausgehöhlt, wie das Gesicht weisslich befilzt, 
Segment 1 — 2 breit gelb bandirt, 3. — 6. mit blassen Rändern, 
Ventralsegment 3 — 5 mit gelben Borstenreihen, Borstenende 
nach unten gebogen. — L. II mm. Br. 3^'.^ mm. 

Parana (Burmeister), Salta im März (Steinbach) Men- 
doza und Tucuman im December. 

106. Epeolus jörgenseni n. sp. cr$- 

Äusserlich dem E. crassicornis nahestehend, aber Tho- 
rax ohne helle Filzbinde, im cf mit einfachem Antennen- 
schaft. 

$. Schwarz, kaum schwarzbraun befilzt, Kopf und Tho- 
rax dicht gerunzelt, matt, Antenne schwarz, Glied 3 rot, 
Stirn mit mächtig erhabenen Kiel; Thorax einfarbig; Abdo- 
men fein gerunzelt, schwach glänzend, Segment 1 — 3 (4?) 
mit schmaler gelber Filzbinde, 5. verjüngt, breit abgestutzt, 
mit schwach rotfilzigem letztem Drittel, Bauch punktirt, matt; 
Beine schwarz, Calcar rot, Tarsenglied 1 unten rot beborstet; 
Flügel gelblich mit dunklem Rand, Adern an der Basis rot- 
gelb, sonst schwarz, Tegulae schwarz. — L. 10 — 12 mm. 
Br. 3 — 3'/2 mm. 

cT ebenso, aber Gesicht weissfilzig, Antenne einfach, 
Segment 1 — 3 mit gelblicher Binde, 4. — 6 mehr greis befilzt. 
— L. 10 mm. Br. 37-2 mm. 

Brasil, Salta, Tucuman, Mendoza im November und 
December. 

107. Epeolus speciosus n. sp. cT?. 

Grosse Art mit roten Beinen wie Scutellum und 2 
weissen Binden. 

?. Schwarz, stellenweise schwarz befilzt, Kopf und Tho- 
rax fein runzlig punktirt, matt, Clypeus daneben mit ein- 
zelnen groben Punkten, Stirn stark gekielt, Labrum am 



85 

Rande schwach 2-höckerig, Antennenglied 1 — 3 und die Basis 
von 4 rot, Pronotum, 2 kleine Flecken am Vorderrande des 
Mesonotum und 2 kleine Flecken jederseits am Scutellum 
weissfilzig, Scutellum 2-beulig samt Dorn daneben rot. Ab- 
domen sehr fein skulpturirt matt, Segment 1 mit breiter, 
vorn ausgeschnittener Binde am Rande, 2 mit einfacher, 
weisser Binde, 3 — 4 schwarz, 5 jederseits mit weissem Filz- 
fleck, abgestutzt, 6 gerundet, Ventralsegment einfach nur 5 
mit gerundetem, abwärts gebogenem Endrande. Beine rot, 
Flügel fast gebräunt, schattirt, Adern braun, an der Flügel- 
basis rötlich wie die Tegulae. — L. 9 mm. Br. 2V2 mm. 

cT wie $, Gesicht silberweiss befilzt, Kiel noch grösser 
mit kahlem Kamm. Dorn des Scutellum schwarz, 3—6 schwach 
greisfilzig, Ventralsegment 3—5 mit schwarzen Borstenreihen. 
— L. 9—10 mm. Br. 3'!^ mm 

Mendoza im April auf Grindelia. 

Epeolus nobilis n. sp. d"?. 

Grosse Art, Beine und Scutellum rot, Körper braungelb 
befilzt und bandirt. 

5. Schwarz, braungelb befilzt, Kopf und Thorax sehr 
grobrunzlig punktirt, Clypeus und Stirn fein gerunzelt, 
Clypeusendhälfte, Labrum und Mandibelbasis rotgelb, An- 
tennenglied 1 — 3 und Basis von 4 rot; Pronotum mit gelb- 
brauner Filzbinde, Scutellum rot, Dorn daneben schwarz, 
Area sehr fein skulpturirt, matt; Abdomen sehr fein punk- 
tirt, Segment 1 — 2 mit breitem, ausgebuchtetem Seitenfleck 
von gelbbraunem Filz, am Endrande fast als Binde auftretend, 
3 — 4 mit breiter gelber Filzbinde, 5 mit rotem Endrande, 
braun befilzt; Bauch rotbraun, Segment 4 gelb gefranst. 
Beine rotgelb; Flügel gelblich gebräunt, bläulich schimmernd, 
Adern und Tegulae rotgelb. — L. 12 mm. Br. 4 mm. 

</ genau wie ?, aber Gesicht lang rotgelb behaart, Seg- 
ment 2 nur mit breiter gelber Filzbinde, 3. — 6 ebenso, 7. 
rot, als lange ausgehöhlte Platte vorragend; Ventralsegment 
2 gefranst, 3. — 6. mit rotgelber Borstenreihe, Borsten ge- 
krümmt, Ende aufwärts gebogen. — L. 1 1 mm. Br. 4 mm. 

c/"? aus einer alten Collection von ßwrmm/^'r (Argentina). 

Epeolus rufiventris n. sp. cT?- 

Mittlere Art mit rotem Abdomen, roten Beinen und 
Scutellum. 

5. Schwarz, gelblich befilzt, Kopf und Thorax fast höcke- 
rig gerunzelt, auf dem Mesonotum noch grober, Mandibel, 
Labrum, Clypeus und Antennenglied 1 — 3 rot, zwischen 
den Antennen mit abgestutztem, breitem Höcker, Pronotum 
rot, gelb bandirt, ebenso Mittellinie des Mesonotum, Scutellum 



86 

rot, mit langem, rotem Seitendorn, Pleuren rötlich, gelbfilzig, 
Area mattschwarz; Abdomen punktirt, 1 — 2 rot, Basis von 
1 gelbfilzig, Filzbinde vor dem Endrand von 1 — 4 gelblich» 
5. jederseits weissgefilzt, Scheibe braunfilzig; Bauch rot, weiss 
befilzt, Segment 5 breit abgestutzt, braunfilzig; Beine rot; 
Flügel gelblich getrübt, Endrand braun, Adern braun, Te- 
gulae rot. — L. 8V2 — 9 mm. Br. 3 mm. 

cT wie $, aber Hinterrand des Mesonotum und Meta- 
notum gelblich befilzt, Segment 4 — 6 mit weisser Filzbinde, 
7. schwarz, Analplatte mit erhabenem Rande; Bauch weiss- 
filzig, Segment 3 — 5 mit weissen nach abwärts gekrümmten 
Borstenreihen. — L, 8 mm. Br. 3 mm. 

Tucuman, Salta im December, Steinbach leg. 

108. Epeolus unifascialus n. sp. cT?- 

Kleinere Art, die durch die einzige Binde auf Segment 
1 bei rotem Scutellum und Pronotum auff^ällt. 

5 Schwarz, sparsam weisslich befilzt, Kopf und Thorax 
höckerig gerunzelt, Gesicht runzelig punktirt, Mandibelbasis 
und Labrum rotbraun, Antennenglied 1 — 3 rot, Stirn scharf 
gekielt, Pronotum, Calli humeral. Pleuren und Seiten des 
Mesonotum und das Scutellum rot, Seitendorne sehr gross, 
spitz, grob höckerig gerunzelt und rot, Area sehr fein skulp- 
turirt, matt; Abdomen sehr fein gerunzelt, Segment 1 mit 
breiten, gelben Filzbinden vor dem Endrande, 2 — 4 mit häu- 
tigem Endrand, 5 breit gerundet; Bauch greisfilzig, Segment 
2 — 4 gelbhäutig; Beine schwarzbraun; Flügel schattig ge- 
bräunt, Adern schwarzbraun, Tegulae rot. L. 7^2 mrn. Br. 
2V2 mm. 

cf wie $, aber Antennen fast ganz rot, Abdomen braun- 
filzig, und Segment 1 gelbbandirt, Ventralsegment 3 — 5 ausge- 
randet, mitten mit roten Borstenreihen. L. 8 mm. Br. 2^2 mm. 

Parana (Burmeisier) im April, Tucuman, Mendoza von 
November bis April; auch von S. Cruz (Blumenau, Brasil) 
ein Pärchen. 

109. Epeolus burmeisteri n. sp. (/$. 

Kleinste Art, ganz schwarz, Beine rot. Segment 1 — 4 
( — 6) weiss bandirt. 

? Schwarz, greis befilzt, Kopf und Thorax gerunzelt, 
Gesicht weisslich befilzt, Mandibel, Labrum rotbraun, Anten- 
nenglied 1 — 3 rotbraun, Stirn gekielt, Pronotum, Vorder- 
und Hinterrand des Mesonotum, Pleuren greis befilzt, Calli 
humeral. rot, Area matt; Abdomen fein runzlig punktirt, 
matt, Segment 1—4 mit gelblicher Filzbinde, 5 verjüngt, 
abgestutzt, greisfilzig. Beine rot, Flügel getrübt mit dunklem 
Endrand, Adern braun, Tegulae rot. L. 6V2 mm. Br. 2 mm. 



87 

c^ ebenso wie $, aber Gesicht, Labrum weiss befilzt, 
Antennenglied 3 rot, Scapus etwas verdickt, kantig, gedreht, 
Segment 1 — 6 mit weissgelber Filzbinde, 7. schwarz mit 
aufgeworfenem Rande, grob gerunzelt, Ventralsegment 3 — 4 mit 
weisser Beborstung, 5. braunborstig. L. SV^ — 6^j.j. Br. 2 mm. 

d"$ zahlreich von Mendoza, Pedregal, Chacras de Coria 
im Januar bis März. 

Epeolus singularis n. sp. $. 

Durch schwarzen Körper, roten Beinen und 4 gelben 
Filzbinden auffallend. 

$. Schwarz, fein anliegend schwarzfilzig, Kopf und 
Thorax runzlig punktirt, matt, Clypeus und Stirnschildchen 
mit einzelnen groben Punkten daneben, Labrum mit 2 End- 
zähnchen, rot wie die Mandibel, Antennenglied 1 — 3 rot, 
Antenne lang, erreichen das Abdomen, Pronotum, Fleck 
am Vorderrande und der ganze Hinterrand des Mesono- 
tum breit gelbfilzig bandirt, auch die Gegend das Metanotum 
mit 2 schmalen Filzbinden. Abdomen rein schwarz, Segment 
1 — 4 mit breiter gelber Filzbinde, die Binde auf 1 am breite- 
sten, von vorne ausgerandet, 5 kahl, punktirt, jederseits 
mit grossem, gelbfilzigem Längsfleck; Bauch rein schwarz; 
Beine rot, weisslich befilzt, Flügel schattig gebräunt, mit 
schwarzbraunem Endrand, Adern braun, Tegulae rot. L. 

1 2 von Tucuman im Oktober. 

110. Epeolus buchwaldi n. sp. (^2- 

Dem E. singularis ähnlich, aber Segment 1 mit gelbem 
Doppelfleck, Labrum schwarz. 

$. Schwarz, stellenveise gelblich befilzt, Kopf und Thorax 
dicht runzlig punktirt, fast matt, Clypeus gewölbt, mit schwach 
gewulstetem Endrand, Labrum mit 2 Endzähnchen, schwarz, 
Mandibel rot, Gesicht gelbfilzig, Stirn mit erhabenem Kiel, 
Antenne schwarz, Glied 3 rotbraun, viel kürzer als 4. Pro- 
notum gelbfilzig, Mesonotum : Seitenränder, Hinterrand und 
2 Längslinien auf der Scheibe gelb befilzt, Metanotum und 
Mittelsegment bis auf die Area gelbfilzig, Area fein gerunzelt. 
Abdomen schwach befilzt, sehr fein runzlig punktirt, Segment 
1 mit gelbfilzigem Doppelfleck, 2.-4. mit gelbem Binden- 
fleck vor dem Rande, 5. jederseits fast weiss befilzt, auf 
der Scheibe mit schwarz beborsteter, rundlicher Platte, 6. 
gerunzelt mit erhabenem Rand; Bauch braun befilzt, Segment 
2. — 4. mit weiss befilzter Scheibe; Beine rot, Calcar 
schwarz, Tibien 11 und 111 fast schwarz, Flügel fast gebräunt, 
mit dunklem Endrande, Adern schwarzbraun, Tegulae und 
Calli humeral. rot. L. 9— 9'/2mm. Br. 3 mm. 



88 

cT wie $, Antenne ganz schwarz, Segment 1. — 6. gelb 
bandirt, Ventralsegment 4 — 5 mit langen gelblichen Borsten- 
reihen, Borsten einfach, nach aufwärts gebogen, 6. braun- 
filzig. L. 8 mm. Br. 2^2 nim. 

Mehrere d"? von Guayaquil (Ecuador), G. v. Buch- 
wald leg., 1 cT? von Mendoza am 25. November und 1. 
Februar (Jensen-Haarup). 

Epeolus boliviensis n. sp. d"- 

Kleine Art mit fast rotem Thorax. 

cT. Schwarz, stellenweise weiss befilzt, Kopf und Thorax 
runzlig punktirt, auf Thorax grob höckerig gerunzelt, Man- 
dibel, Clypeus, Stirn rötlich, letztere gekielt, Antenne braun, 
Glied 1 — 3 gelblich, 2=3; Thorax rot bis auf die Scheibe 
des Mesonotum, Scutellum und Dorne sehr grob höckerig 
gerunzelt, Metanotum weissfilzig, Area braun. Abdomen 
braun befilzt, Segment I mit rötlicher Basis, 1 — 2. mit gelb- 
brauner Filzbinde vor dem Endrand, 3. — 6. sparsam greis- 
filzig, 7. grob punktirt, Ventralsegment 1 — 5 weissfilzig, 4 — 5 
mit brauner Borstenreihe, Borsten lang, nach vorne umge- 
bogen und geknöpft, 6. braunfilzig. Flügel gebräunt, End- 
rand aber heller, Adern und Tegulae braun. L. SV« — 6 mm. 
Br. P/, mm. 

Bolivia. 

Epeolus claripennis n. sp. $. 

Durch das bindenlose, braunfilzige Abdomen auffallend. 

$. Schwarzbraun, braun befilzt, Labrum rotbraun, Ende 
schwach 2-spitzig, Antennenglied 1—3 rotgelb, 3. viel kür- 
zer als 4; Kopf und Thorax grob höckerig gerunzelt; Area 
fein skulpturirt, matt. Abdomen braun, braun befilzt, Segment 
sehr fein runzlig punktirt, ohne Zeichnung. Beine rotbraun, 
Calcar schwarz, Metatarsus sehr lang, fast von Tibienlänge. 
Flügel braun, Endhälfte milchweiss, Adern und Tegulae 
braun. L. 8— 8V2 mm. Br. 2V2 mm. 

2 von Tarata (Bolivia). 

Epeoloides septemnotata Spin. $. 

1851 Melecta (?) septemnotata Spinola, <^, Gay, Hist. 
Chile. Zool VI. p. 186. 

$ wie das cT, aber Gesicht dunkel behaart, seitlich 
blauseidenhaarig; Antennen fadenförmig; Brust, Bauch, und 
Beine blauseidenhaarig; beim cf sind nur die Tibien aussen 
schwach blau behaart; Mesonotum und Scutellum grob punk- 
tirt, fast matt, Scutellum fast gerunzelt. Abdomen fein skulp- 
turirt, glänzend, stellenweise mit deutlich blauer Behaarung; 
Segment 2 jederseits am Seitenrand und Segment 4 jeder- 
seits der Mitte mit rundlichem, weisshaarigem Fleck; Seg- 



89 

ment 6 dorsal wie ventral unsichtbar, deshalb das Anfügen 
an die Gattung Epeoloides nur vorläufig, bis weiches Alco- 
hol Material vorliegt. L. 8 mm. Br. 3 mm. 

Das cf misst 7 mm bei 3 mm Breite. 

Auch von dieser interessanten Art verdanke ich P. 
Herbst ein Pärchen, das von Rancagua (1900) stammt. 

Das Flügelgeäder stimmt genau mit Epeoloides über- 
ein, ebenso die grossen, vorstehenden Augen des d" dage- 
gen sind die Antennen beim cT ausgesprochen keulen- 
förmig. 

Bestimmungstabelle 
der Arten der Bienengattung Doeringiella. 

(/?• 

1 a. Mesonotum dicht punktirt, etwaige Zwischenräume matt 2 
b. Mesonotum meist glatt, glänzend 3 

2 a. Mesonotum dicht runzlig punktirt, ganz matt, Scutellum stark 

2-höckerig, Beine braun, L. 8 mm. Weibchen, higibbosa Friese. 

b. Mesonotum fein punktirt, fast matt, Scutellum kaum 2-höckerig, 

Beine rot, L. 6 mm. Männchen tomeniifera Ducke. 

3 a. Mesonotum zerstreut punktirt, mit glatten, glänzenden Zwischen- 

räumen, Segment 1 — 2 meist rot, Thorax meist schwarz 4 

b. Mesonotum meist glatt und glänzend, Thorax meist rot. 

, frariki Friese. 

c. Mesonotum unpunktirt, ganz glatt, glänzend hellrot gefärbt, L. 4' « 
mm. Weibchen. Ihoracka Friese. 

4 a, Weibchen Beine rot. iomevHfera Ducke, 
b. Männchen Beine III wenigstens schwarz. obscnrijies Friese. 

Wenn ich die Gattung Doeringiella Holmbg. richtig 
aufgefasst habe (seine Arten sind durchweg grösser (10 — 14 
mm)), so würde sie leicht zu charakterisiren sein : 

Pasiles Jurine (maculatus), aber Vorderflügel mit 3 
Cubitalzellen, wovon die 2. und 3. die beiden rücklaufenden 
Adern um die Mitte aufnehmen, d" rnit 13-gliedrigen, $ 
mit 12-gliedrigen Antennen. 

Doeringiella (?) franki n. sp. c/"?. 

Durch das fast glatte, glänzende Mesonotum auffallend. 

$. Rot bis rotbraun spärlich weiss behaart, Gesicht und 
Antennengeissel fast schwarz, Mesonotum glatt, glänzend, 
mit einzelnen Punkten, Scutellum höckerig vorstehend, 
schwarz wie die ganze hintere Thoraxwand; Abdomen rot- 
braun, Segment 2 — 4 mit dünnen, weisslichen Fransen, 5. 
schwarz, mit abgestutztem und vorher abgeplatteten Ende, 
6. linear, 2-spitzig; Beine rotbraun, III schwarzbraun, Flügel- 
gebräunt, Adern schwarzbraun, Tegulae gelbbraun. L. 5 mm. 
Br. Po mm. 



90 

cT wie 2 aber dunkler, fast schwarz, nur Mund, Meso- 
notum, Segment 1 — 2 und Beine rotbraun, Gesicht und 
hintere Thoraxwand lang silberweiss behaart, Segment 6 
normal, 7 schmal, spatenförmig, gerundet. L. 5 mm. Br. 

1^2 rnrn- 

cT? mehrfach von Buenos Aires am 15. December 1905. 
Dr. Frank leg. 

111. Doeringiella obscuripes n. sp. d"?- 

Der D. franki sehr nahe stehend, aber Mesonotum 
zerstreut punktirt, nur mit glatten, glänzenden Zwischenräu- 
men. Von D. tomentifera Ducke ist das $ durch die dunk- 
leren Beine zu trennen. L. 5 mm. Br. IV2 mm. 

Buenos Aires, Mendoza, Tucuman im December. Viel- 
leicht nur als Varietät zu franki. 

Doeringiella bigibbosa n. sp. $. 

Fast ganz schwarze, grosse Art. 

?. Schwarz, spärlich greis behaart, Kopf und Thorax 
dicht punktirt, fast gerunzelt, matt, Mandibel und Labrum 
teilweise rot, Scutellum stark 2-höckerig, Metanotum weiss- 
filzig; Abdomen sehr fein skulpturirt, etwas glänzend, Seg- 
ment 1 jederseits braunrot, 1 — 4 mit schmalen weissen 
Fransenbinden, auf 5 die Abplattung greisfilzig. Bauch braun. 
Beine rotbraun, Tibien III und Tarsen III fast schwarz. 
Flügel gebräunt, mit dunklerem, fast blauschwarzem End- 
rand, Adern braun, Tegulae gelbbraun. L. 8 mm. Br. 2^l^ mm. 

$ von Blumenau (St. Catharina), S. Brasil. 

Doeringiella thoracica n. sp. $ 

Mesonotum hell ziegelrot, ganz glatt und glänzend. 

$. Rot, spärlich weiss behaart, Kopf mit Ausschluss 
des Mundes, Scutellum, die hintere Thoraxwand und Seg- 
ment 4 — 6 schwarz; Mesonotum hellrot, ganz glatt und 
glänzend, die hellen Fransenbinden auf Segment 4 und 5 
nur angedeutet, Beine rot, Tibien III schwarzbraun, Flügel 
hyalin, mit getrübtem Endrand, Adern braun, Tegulae rot- 
gelb. L. 4^/2 mm. Br, 1'/, nim. 

1 ? von Parana im November (Burmeister leg.). 

Doeringiella tomentifera Ducke. 

Ein vom Autor erhaltenes typisches Pärchen von No- 
mada t. aus Barbacena 21. Oktober und 16. December 
gehört hierher. Es steht dicht bei D. franki! 

Leiopodus lacertinus Sm. 

! grosses d" von Parana im December {BurmeisUr). 
L. 10 mm. Br. 3 mm. 

Schmarotzt bei Ptilothrix plumata Sm. in Paraguay 
(S. Benardino, Fiebrig). 



91 

Leiopodus lacertinus var. nigripes n. var. cf- 

c^'. Wie L. /., aber Thorax schwarzbraun behaart, Ab- 
domen auf den Basalteilen der Segmente weissfilzig; Beine 
schwarzbraun. L. 1 1 mm. Br. 3^2 ^^■ 

1 leider sehr abgeflogenes Exemplar vardanke ich Dr. 
Herrn, v. Ihering von Sao Paulo. — 

Brasil. 

Leiopodus gigas n. sp. <^. 

Dem L. leconiei Ducke (L. 9 — 9^'.3 mm.) von Villa- 
franca (Brasil) sehr ähnlich, aber viel grösser, V.-flügel 
blauschwarz, Antennen schwarz. 

cT. Schwarz, schwarz befilzt, Gesicht weissfilzig, Antenne 
schwarz, Scapus weiss befilzt, Pronotum und ein kleiner 
Fleck am Vorderrande des Mesonotum, Scutellum jederseits 
und Mittelsegment weisslich befilzt, Area kahl, spiegelglatt, 
Segment 1. weisslich befilzt, 2. schwarz, 3.- -7. jederseits 
der Mitte mit kleinem, weissem Filzfleck; Bauch schwarz- 
braun befilzt, Segment 3 — b eingedrückt, 3 mit langen 
schwarzbraunen Borsten, 4 — 5 ausgerandet, 6. dreieckig mit 
glatter, glänzender Scheibe, Endhälfte mitten erhaben, jeder- 
seits davon schwarzbraun bebüschelt; Beine schwarz, Tibie 
II und III weisslich befilzt; Vorderflügel blauschwarz, 
Hinterflügel gebräunt, Adern und Tegulae schwarz, L. 12 
mm. Br. 3\/^, mm. 

cT von Jundiahy am 17. November. — Sao Paulo 
(Brasil). 

112. Melissa jenseni Friese — cf? zahlreich vom 2. — 26. 
November bei Mendoza. Nur aus Argentina bekannt 
geworden. 

113. Melissa maculala Friese — 2 ? am 8. Februar bei 
Pedregal (Mendoza); sonst nur von S. Paulo und Macapa 
(Ducke) bekannt geworden. 

Parammobates Friese. 

Habitus wie bei Ammobates, aber Labrum kurz, rund- 
lich, vor dem Endrand gehöckert (wie bei Epeoliis) ; Geis- 
seiglied 2. sehr kurz (Vs so lang wie 3.); Scutellum bedornt; 
Radialzelle am Ende gleichmässig gerundet, ohne Anhang, 
Flügel mit 3 Cubitalzellen, wie bei Epeolus gebildet. — $ 
mit nur 5 Abdominalsegmenten, 6. verborgen, r/ mit 7 
Segmenten, Ventralsegment unbewehrt. Zwischen Ammobates 
und Epeolus stehend. 

Parammobates brasiliensis Friese. 

$. Nigra, sparsim griseo-hirta, clypei apice, labro et 
mandibularum basi rufis, antennarum articulo 2. luteo ; scu- 



92 

tello 4-spinoso; alis fuscis, violaceo-micantibus. — d" ut $; 
segmento 7. minuto, parellelo; alarum basi et apice hyalinis, 

$. Schwarz, sehr sparsam behaart; Kopf fein gerunzelt; 
Gesicht samt Clypeus gekielt, Clypeusendhälfte, Labrum und 
Mandibelbasis rot, Clypeusendrand aufgebogen, Labrum grob 
gerunzelt; Geisseiglied 2 der Antenne rotgelb, Vs so lang 
als das 3. Thorax runzlig punktirt; Scutellum jederseits mit 
langem, spitzem Dorn, dazwischen mit 2 kürzeren und 
stumpfen. Abdomen undeutlich punktirt, kurzfilzig behaart, 
mit nur 5 Segmenten, 5 stumpf, breit, mitten schwach ausge- 
randet, sonst körnig gerunzelt, Analplatte querrunzelig, Ven- 
tralsegmente mit braunen Endrändern. Beine ganz schwarz. 
Flügel schwarzbraun, violett schimmernd, Adern schwarz- 
braun, Tegulae schwarz. L. lO^/a rnm- Br. 3Vä mm- 

d" wie ?, Scutellum in der Mitte aber nur angedeutet; 
Abdomen mit 7 Segmenten, das 7. klein, löffeiförmig, mit 
fast parallelen Seiten, Ventralsegmente einfach und schwarz. 
Flügel mit hyaliner Basis und Ende, mitten aber schwarz- 
blau wie beim $. L. 10 mm. 

cT? von Brasil (Rio Grande do Sul und Blumenau) 
und $ von Argentinien (Tucuman). 



D. Sociale Apiden. 

114. Bombus opifex Sm. — 1 $ am 8. December bei 
Mendoza; von Salta 2c^9 im März. 

Bombus thoracicus Sich. — 1 9 von Salta im März, 
Steinbach. 

Bombus baeri Vach. — 1 cT von Tucuman, (Steinbach), 
4 9 von Tarata (Boliviaj. 

Bombus robustus Sm. — $9 von Tucuman und Salta 
im März, Steinbach, leg. 

Bombus robustus var. rufocaudatus Friese. — d" von 
Tucuman und Salta im März. 

Bombus robustus var. steinbachi n. var. 

Gelb sind: Binde breit über Pronotum und Scutellum, 
auf Segment 1 — 2, schwarz: Binde über Mesonotum, Seg- 
ment 3 — 4, weiss: Ende von Segment 4 und 5 — 6 ganz 
(also genau wie Bombus asiaticus Mor. gefärbt). 

$ Salta im März, Steinbach leg. 

Melipona quinquefasciata var. baeri Vach. (var. mit 
schwarzbraun behaartem Thorax) — 9 im März bei Salta, 
Steinbach leg. 



93 

Trigona lineata Lep. — 9 im März bei Salta; die 
schwarze Form, aber in kleinen Stücken, nur 5 mm lg. 

Trigona molesta Puls. — 9 im März bei Salta; auch 
die dunkle Form in kleinen Exemplaren nur SVo — ^ U m"i- 
lg. — beide Arten auch von Steinbach. 

115. Apis mellifica var. ligustica Latr. — 9 im wenigen 
Exemplaren von Mendoza (also importirt !). 

(Anhang). 
Oediscelis Philippi. (zu p. 6) 
Während der Drucklegung erhielt ich von Herrn P. 
Herbst in Concepcion grösseres Vergleichsmaterial, so dass 
sich nun folgende Tabelle und Aenderung der Beschrei- 
bungen ergiebt: 

?. 

1 a. Clypeus verlängert, jederseits zahnartig vorspringend, Wangen lang 

entwickelt 2 

b. Clypeus normal so lang wie breit, Wangen linear 4 

2 a. Kopf wenig länger als breit, mehr 4-eckig 3 

b. Kopf doppelt so lang wie breit, oval. Ocä. parndoxa Ducke. 

c. Kopf 4-mal so lang wie breit. Pseud. rostrafa Friese. 

3 a. Mesonotum zerstreut punktirt, Segmentränder blass braungelb, L. 

7—8 mm. Oed. vernalis Philip. 

b. Mesonotum dicht und fein punktirt, Segmentränder schwarz, L. 

5' '2 mm. Oed. siylicevfris Friese. 

4 a. Kopf und Thorax dicht punktirt, Zwischenräume der Punkte klein, 

kaum skulpturirt, Vergr. 20-fach, Segment 1—2 jederseits mit 
Fransenbinde. Oed. albidn Friese. 

b. Segmente 1 — 2 ohne weisse Behaarung. Oed lierhsH Friese. 

c. Korpf und Thorax zerstreut und fein punktirt, Zwischenräume der 
Punkte viel grösser als diese und dicht gerunzelt, matt. 

Oed. incrmis Friese. 

1 a. Trochanter III dornartig nach hinten verlängert 2 
b. Trochanter III unbewehrt 3 

2 a. Tibie III innen lamellenartig verbreitert, am Ende am breitesten 

und hier der Lappen gelb, L. 8 mm. Oed- renudis Phil. 

b. Tibie III schwarz, nicht lappig erweitert, nur am Ende nach innen 

dornartig vorspringend, L. 4 mm. Oed. albida Friese. 

3 a. Ventralsegmente unbewehrt, L. 4 mm. 4 
b. Ventralsegment 4 jederseits der Mitte mit einem langen, an der 

Spitze fast parallelen Zapfen, 5. lang weiss behaart, L. H mm. 

Oed. HtyUvcntrii< Friese. 

4 a. Kopf wenig länger als breit. Clypeus und Nebengesicht reichlich 

gelb gezeichnet Oed, iiiermis Friese. 

b. Kopf doppelt so lang wie breit, Clypeus und Nebengesicht ganz. 

schwarz. Oed partidoxci Ducke. 

Wenn Kopf 4—5 mal so lang wie breit, so vergl. man 
Pseudiscelis rostrata Friese (cT bisher unbekannt !) 



94 

Oediscelis inermis n. sp. 

1907. Oed. minor Friese p. p. olim. 

$. Schwarz, fast unbehaart, Kopf und Thorax nicht 
dicht, aber fein punktirt, Zwischenräume der Punkte viel 
grösser als diese und fein und dicht quergerunzelt (Vergr. 
20-fach), matt, Clypeus normal, so lang wie breit, Wangen 
linear. Abdomen etwas glänzend, ohne erkennbare Skulptur 
und Behaarung. L. 4^3 rnm. Br, ^/^ mm. 

cf wie $, aber Clypeus und Nebengesicht, Mandibel 
und Labrum gelb, Antenne unten gelblich, Trochanter III 
unbewehrt. L. 4^1^ mm. Br. ^/^ mm. 

Bei Concepcion (Chile) vom 11. November bis 21. 
Februar durch P. Herbst beobachtet. 

Oediscelis albida Friese cT?. 

$. Schwarz, kaum behaart, Kopf und Thorax dicht 
punktirt, Zwischenräume der Punkte kaum erkennbar, kaum 
skulpturirt, Clypeus normal, nicht verlängert, Wangen linear; 
Segment 1 — 2 jederseits mit weissem Fransenbindenfleck. 
L. 4 mm. Br. ^/^ mm. 

cT wie $, aber nur Clypeus, Mandibel und Labrum 
gelb, Nebengesicht schwarz ; Antenne unten bräunlich, Tro- 
chanter III in dornartigen Zahn verlängert. L. 4 mm. Br. 
2/^ mm. 

Bei Concepcion (Chile) vom 25. Oktober bis 24. März 
-auf Colletia spinosa durch P. Herbst beobachtet. 



Nota: 
Da das Genus Corbicula bereis bei den Mollusken ver- 
geben ist, ich vardanke diesen Hinweis Herrn Dr. Herrn. 
V. Ihering in Sao Paulo, so schlage ich den Gattungsnamen 
Canephora für Corbicula vor. 



Biological Researches 

amongst the Argentine Bees with special reference to flowers 

they Visit. 

By 

A. C. J ensen-H aarup, 

Silkeborg, Denmark. 



Before going into the real object of this paper, I should 
like to make use of this opportunity to ihank Dr. H. Friese 
of Schwerin i./xM. for his kind assistance with the determi- 
nation of the species of bees collected in West Argentina, 
partly during my first trip (1904—05) and partly during the 
second (1906—07), which latter produced an especially rieh 
amount of material. In thanking Dr. Friese I may say that 
no other specialist has done so much practical scientific 
work with my material. 

At the same time I am sure my friend and travelling 
companion, Mr. P. Jorgensen, who was as energetic as 
myself to work out and do all that was possible to invest- 
igate the fauna of the district of Mendoza, and who is 
still collecting there, will for his part agree to this thank. 



The district is unusually dry and exceedingly hot (ex- 
treme heat 46'' C. = \\5° F.). Rain falls as a rule in local 
showers, although occasionally heavy rainfall with terrific 
thunderstorms occur. As a rule the sky is cloudless, and 
the temperature, even in summer often falls to a consider- 
able degree at night. In the district round the town of Men- 
4Joza (about 2500 feet above sea level) it freezes not rarely 



96 

at night during the „wintef" months, although even at this 
elevation to see a layer of snow in the morning is rare, 
and in any event, snow never has the opportunity of laying 
as even in the coldest months, for it can be quite hot 
towards midday. Only higher up in the front ranges of the 
Cordilleras de Mendoza the snow lays for longer periods in 
the very coldest months. 

The air is exceedingly dry and arid, the consequence 
of which is a very sound climate, the real only inconvenience 
being caused by the sudden change of temperature, and by 
the light, fine Argentine dust that so easily rises, especially 
when the dreaded „pamperos" rage over the district. 

In the lowlands, or rather the flat lower laying districts, 
east of the Cordilleras, the ground is composed of alluvial 
strata of an ash grey, finely powdered, clay soil, which 
bears a rieh bush Vegetation, the grey colour of which to- 
gether with their adaption to the climate point to an almost 
prehistoric desert Vegetation. A great quantity of the plants, 
quite apart from the cactus, are here thorny and spiky, 
the Spanish name „espinales" thus suiting the district 
admirably; another generally used name for the district is 
the „Channar Region" being taken from the predominating 
plant, the channar tree (Gourliea decorticans). Even the grass 
fruits are often prickly, and also in a Single instance me- 
canical fly Catchers. Many of the plants here are very aro- 
matic or contain quantities of resin or oil. The leguminous 
plant (Gourliea decorticans) mentioned above, the yellow 
flowers of which are generally visited by bees and other 
insects, together with the Acacia and cactus etc., all of 
which are visited by various Apidce, only give the Entomo- 
logist a poor result, as it is almost impossible for the 
collector, by means of their thorns, to come to them, or 
more correctly said the collector's net. On the other band, 
however, the beautiful litde Hojfmanseggia falcaria, which 
is without thorns, is a real gold mine for all, who will 
collect Apidce, but this I shall speak about later. Yellow 
flowering Papilionacea and yellow or white flowering. 



97 

Composiice are the commonest and the most often visited 
by bees in this district. 

At the transitionary point between the lowland and the 
Cordilleras the ground is more or less rising, here and 
there swamps are to be found (often strongly impregnated 
with sahpeter) and nearly everywhere stones (rolHng stones) 
are found, or even pieces of rock, mixed with the earth. 

In the front ranges to the Cordilleras that rise to the 
west close to Mendoza (Cordilleras de Mendoza) partly fast 
rock and partly products of disintegration, in which a great 
many plants have attached themselves, are to be met with, 
Here the cactus, with their more or less exquisite, white 
or yellow, often strong but shortlived aromatic flowers pre- 
dominate. Larrea cuneifolia is also here in great quantities, 
and were it not for the cactus, which are everywhere, it 
might be said that the Larrea was the typical plant of the 
front ranges of the Andes Mountains. In these semialpine 
regions many bees occur that are either quite absent or 
rare on the lowlands. 



The early part of the summer, from the middle of No- 
vember, is the best time for bees in the above mentioned 
districts; then the greatest number of species and specimens 
can be found. Already at midsummer (our Christmas and 
New Year!) have the bees reached the termination of their 
lively existence, and the number both of specimens and 
species begin to diminuish, and by the middle of Januarya 
very great reduction in numbers is noticeable, although a 
great number of species are still out, and many first occur 
late in the year, and ior each month that goes the numbers 
become smaller and smaller. 

In a certain analogy can it be added here that the 
majority of bees were out in the late morning, when the 
weather was normal with sunshine the whole day. The 
energy of the bees feil considerably at the hottest part of 
the day (betwen 2 and 3 o'clock). If this condition could 

(Pag. 96—112 printed &-8 08.) 7 



98 

be called an anology, the species of the genus Nomia make 
an extraordinarily noticeable exception to the rule. These 
beautiful bees can be met with just as commonly from 
spring to autumn, whilst they are at the same time strictly 
morning insects, with the exception of course, when the mor- 
ning had been cloudy or rainy, and it cleared up to midday; 
then a few specimens could be found on flowers in the 
afternoon. 

The imported Apis mellifica var. ligustica, which .was 
in most cases Hving wild here, was always the first bee to 
be met with in the morning and the last to leave the flow- 
ers in the evening, just as it was „on the go" from early 
spring to late autumn. 



In the following, the special conditions of each species 
will be considered. The numbers of the species correspond 
to those given in Friese' s above mentioned work, in the intro- 
duction to which the author makes the Suggestion that the 
species of Biglossa could possibly be hosts for the larger 
species of Epeolus. I cannot at this moment give any proof 
in Support of this supposition, although I am of the opinion 
it is correct, as I observed that in the localities, where the 
Biglossa species were commonest, for example at Pedregal 
and Chacras de Coria in the neighbourhood of the town of 
Mendoza, Epeolus occurred in the greatest numbers. 

On the other band I am almost certain that Epeolus 
Burmeisteri is parasitic on Ancyloscelis nigriceps (perhaps 
also A. clypearis). These two Ancyloscelis (perhaps also a 
Tetralonia) species, which I hardly consider correct to 
separate, appear in the hottest summertime at amongst other 
places Chacras de Coria in large flocks, building gregari- 
ously in the barer spots on the sloping banks to the road- 
ways or similar places, and flying over these Ancyloscelis 
colonies were there always found a number of Epeolus 
Burmeisteri, so that I always found a number of both in 
the net, when I swept over the locality in the hottest sun- 



99 

shine. lipon counting the results of a few catches over the 
colonies in the middle of January (1907) the result was: 
Ancyloscelis 68, Epeoliis Burmeisteri 26 (together wich one 
specimen of Epeolus rufiventris, Friese; giving ihese numbers 
in the ratio of per cent will the result be TZ., and 27.7 
respectively. If I do not make a mistake I remember seeing 
Single specimens of Epeolus Burmeisteri going down in the 
Ancyloscelis holes. 

In spite of all the collecting and searching in the above 
mentioned district, it has not succeeded in finding Melipo- 
nids there, although a species of Trigona is found at San 
Luis that lays a little southward though more central in 
land. 



I make use of the present opportunity to tender my 
thanks to Prof. Warming and Dr. Ostenfeld in Copenhagen, 
Prof. Lindman in Stockholm and Prof. Rob. Fries in Up- 
sala for their kind assistance in determining the plants, 
which are especially visited by bees. 

I am also indebted to my friend, Mr. B. G. Rye in 
Copenhagen for valuable assistance. 

1—5. Sphecodes. Of the various Sphecodes species I 
am unable to give any information with reference to their 
habit of visiting flowers. I can however remember (most 
probably February 1907) that I found a Sphecodes nigri- 
pennis, Friese, fighting with a wasp (Hym. foss.) at Chacras 
de Coria. As I took them they were so tightly embraced 
that I thought at first that I had found a species in copula. 

6. Temnosoma metallicum, Sm. This bee, which in size 
and colour resembles Augochlora argentina, Friese, is only 
found singly and almost always on Baccharis marginalis, 
DC. (var. coerulescens (DC), Heer, and Parchenium hyste- 
rophorus, L., upon which plants Augochlora argentina only 
quite exceptionally is met with. 

7. Colletes bicolor, Sm. This species, which as for as 
individuals go only is found singly, is met with almost every- 
where in the Andes and also far out into the lowlands 
(for ex. Santa Rosa). It is chiefly found on a species of 
Physalis together with Nr. 12. 

7* 



100 

8. Colleles furfuraceus, Holmb. The females of this spe- 
cies are found almost without exception upon a large bushy 
Baccharis species throughout the summer, The males do not 
confine themselves to any Single plant. 

9. Colletes argentinus, Friese. Similar to no. 8, but also 
on several other plants, chiefly on low Solanacece. 

11. Bicolletes neotropica, Friese. No definite plant can 
be stated for this species, which is to be found in numbers 
by sweeping low plants. 

12. Biglossa thoracica, Friese. Both sexes of this beautifui 
and conspicuous species are almost without exception found 
on Physalis (see no 7) and especially in great numbers at 
Chacras de Coria (close to Mendoza) during the autumn 
months (February — April). The males however at times went 
to other plants; in the primary ränge to the Cordilleras the 
species was found on a bushy Solanacee. 

14. Biglossa armala, Friese. Chiefly on Baccharis mar- 
ginalis var. coerulescens and Parchenium hysterophorus, 
especially in midsummer (January — February). The males 
were somewhat less particular with respect to their choice 
of flowers. I found specimens in copula on flowers of Bac- 
charis. 

16. Caupolicana lugubris, Sm. As Dr. Friese has already 
mentioned, this beautifui bee is found on Hoffmanseggia 
falcaria, Cav. (in the lowlands). In the primary ränge to the 
Cordilleras I have seen them flying to Ccesalpinia brea, R. 
P. and a few other plants. 

17. Ptiloglossa ducalis, Sm. On a Cucurbiiacee. 

18. Haiictus paramorio, Friese. As no. II. 

19. Haiictus Jörgenseni, Friese. As no. II. 

20. Haiictus Jensen!, Friese. As no. II, but rare. 

21. Augochlora argentina, Friese. Exceedingly common 
and on many different plants, although apparently preferring 
Solanum elceagnifolium, Cav., which flowers the whole 
summer through. On my first journey I one day dug this 
species up from its nest in the ground in the neighbourhood 
of Santa Rosa. It is found throughout all the summer months. 

22. Nomia Jörgenseni, Friese. This beautifui bee is com- 
mon in the district the whole summer although only flying 
in the mornings, unless the day began with rain or with a 
heavy cloudy sky, only very rarely seen during the after- 
noon. It was almost without exception taken on Baccharis 
marginalis var. coerulescens. On the 23rd January I obser- 
ved a female go down into its nest in the ground, in the 
neighbourhood of Pedregal, but as the ground was very 



I 



101 

stony, and I had nothing eise with me than a pocket knife 
to work with, I was not able to dig the nest up. Round the 
hole lay a ring of earth. Both sexes of this species were 
common as late as the end of March. 

Nomia Jenseni, Friese. As no. 22 but much rarer. It 
was discovered for the first time at Santa Rosa during my 
first expedition. 

23. Camptopoeum flaviventre, Friese. Always upon Grin- 
delia pulchella. Dun. It could nearly always be found toge- 
ther with a little Buprestid, which at a little distance had a 
certain colour resemblance to it, in the large golden flowers. 

24. Camptopoeum ochraceum, Friese. Both sexes of this 
species were always taken upon the yellow flowers of cactus 
(Opuntia), almost always in Company with Psaenythia bifas- 
data, Friese (see no. 28). 

25. Psaenythia philanthoides, Gerst. Seemed to show 
preference to Solanum elceagnifolium Cav. and Physalis 
(viscosa ?). 

26. Psaenythia picta, Gerst. Together with the last. 

27. Psaenythia laticeps, Friese. As the preceeding. 

28. Psaenythia bifasciata, Friese. Was principall yonly to 
be found up on the primary ränge to the Cordilleras de 
Mendoza, but here in large numbers. Is was only found on 
cactus (Opuntia and Echinocactus) and nearly always toge- 
ther with Camptopoeum ochraceum, Friese (no. 24). As soon 
as these two bees noticed the slightest disturbance, even a 
sound, they would fly like lightning out of the blossom, so 
that to obtain the Contents of a flower it was necessary to 
very carefully shut the opening to keep the bees in. 

29. Xylocopa brasiiianorum, L. This common and widely 
distributed bee went to several different plants, although chiefly 

' Ccesalpinia brea R. P. in the spring (both cT and $) and 
later (but only females) Solanum elceagnifolium, and also 
in the autumn, similarly only females, on Phaseolus. Mr. P. 
Jorgensen informed me that he has found them sometimes 
even building in the bamboo rods used for roofing. The 
females sting very badly, causing pain for two or three 
days. 

30. Xylocopa splendidula, Lep. Visits amongst others 
Solanum elceagnifolium. 1 have found them building in old 
poplar branches (Populus pyramidalis Roz.). This Xylocopa 
(the one sex ?) can often be seen on hedges of this poplar, 
„resting" quite still in ihe air for a few seconds just like a 
Syrphus. 

31. Ceratina volitans, Schrottk. As no 11, but much 
scarcer. 



102 

32. Tetralonia crassipes, Friese. This bee is especially 
numerous along the foot of the primary ränge of the Cor- 
dilleras but appear to occur only singly out on the lowlands. 
Both sexes go chiefly on Baccharis marginalis var. coeru- 
lescens; female has been taken also on Cucurbita. 

In the beginning af 1907 I discovered a very curious 
case with this species. Towards the evening of the lOth of 
January, when in Chacras de Coria, I was surprised to find 
cTcT sitting in close masses amongst the branches af Aspa- 
ragus. The number of individuals in each clump was varying 
from 3 to 8; they were extremely drowsy and allowed them- 
selves to be knocked into the collecting bottle, without 
attempting to fly away. This was repeated again the next 
evening. I am almost positive that the homeless rfcT clump 
themselves together in this manner to protect themselves 
against the cold of the nights, which here at an elevation 
of 2500 ft. and with clear night sky can be quite noticeable. 

I have also noticed a similar occurrance with Centris 
tricolor (see under this species). 

33. Tetralonia flavitarsis var. bicincta, Friese. Was al- 
most without exception, and in both sexes, taken on Hoff- 
manseggia falcaria Cav. During my first journey in 1904 — 05 
I found this species building in large colonies on steep 
claybanks at Santa Rosa. 

34. Tetralonia fervens, Sm. Chiefly on Baccharis mar- 
ginalis var. coerulescens, although amongst other plants also 
on Cucurbita. 

35. Tetralonia zebra, Friese. This species is most cer- 
tainly a mountain insect. In any case I have never found 
it except in the mountains above Mendoza, where it occurs 
commonly in both sexes and Visits many different plants, 
e. g. Senecio sp. 

36. Tetralonia bipunctata, Friese. An autumn species and 
probably also a mountain insect, showing preference for 
Loranthus (Phrygilanihus) cuneifolius R. & P., although if 
I remember correctly also on Cucurbita. 

37. Tetralonia corvina, Friese. I found the females with- 
out exception on Hojfmanseggia falcaria. The males were 
also on the same plant, although I cannot remember, if I 
met with them on other plants. 

39. Tetralonia Jenseni, Friese. On various low plants. I 
cannot remember noticing that they preferred any one species 
for another. 

43. Ancyloscelis nigerrima, Friese. I have seen specimens 
of this large species flying into its nest in the hard stony 



103 

clayground in flat districts. It goes almost always to cactus 
(Opuntia and Echinocactus). 

44. Ancyloscelis tricolor, Friese. Rarer than the precee- 
ding and similarly a cactus insect. 

45. Ancyloscelis rufipes, Friese. Same as no. 39. 

46. Ancyloscelis nigriceps, Friese. As the preceeding. At 
Chacras de Coria I found them in large numbers building 
in colonies on the most sunshiny clay banks that were over- 
grown with several low plants. 

47. Ancyloscelis clypearis, Friese. As the preceeding and 
often taken together with it. 

48. Ancyloscelis facialis, Friese. Same as no 39. 
Ancyloscelis nigerrima and A. tricolor are spring in- 

sects; the other Ancyloscelis species, especially rufipes and 
nigripes are flying the whole summer through. 

49. Dipedia armata F. Sm. Not rare. I have found the 
males in numbers sitting on dead branches close to a clay 
wall, early in the morning. 

50. Anthophora saltensis Holmb. This bee is undoubtedly 
a late summer one. In Chacras de Coria it chiefly visited 
the previousiy mentioned Baccharis marginalis. 

51. Exomaiopsis Jensen!, Friese. Similar to no 11, but 
only in few specimens. 

53. Schrottkya goeldiana, Friese. Has received a place 
here by mistake. The species is not found in the Mendoza 
region. 

54. Centris muralis, Burm. Burmeister in his original 
description of this species in the „Stett. ent. Zeitschr. 1876" 
gives also the following biological notice: „Das Thierchen lebt 
in den aus gestampfter Erde aufgeführten Mauern der Land- 
häuser und freistehenden Wänden, höhlt darin horizontale 
Gänge aus und entwickelt in ihnen seine Brut. Es ist bei 
Mendoza .... sehr gemein, in einzelnen Mauern zu Hun- 
derten beieinander wohnend " Wonderfully correctly 

expressed in few words ! 

This extraordinary, large species is an especial spring 
insect. Anyone Coming to Mendoza, or the smallest towns 
in the neighbourhood, in October or November could not 
help noticing this stately, white woolly bee flying in large 
numbers and with the swiftest and loudly humming flight, 
backwards and forwards along the walls, where they build; 
anyone, who did not know ihese insects, would suppose that 
they were strongly teased and engaged in a prolonged battle. 
The species is hardly to be met with after the above men- 
tioned months. 



104 

In the lowlands I observed this bee visiting Solanum 
elceagnifolium and in the mountains Acacia and Mimosa. 

55. CentFis nigerrima, Spin. Very rare in this district. 
On Hojfmanseggia falcaria Cav. 

56. Centris nigrivenlris, Burm. This species was in the 
hottest summertime quite common at Pedregal. I have never 
Seen it visit other flowers than Hojfmanseggia falcaria. 
Both sexes of the bee had the pecuHar habit of „standing 
quite still" before taking a plunge into the blossom it had 
determined on. 

This species, together with C iricolor, was first descri- 
bed by Burmeister in the „Stett Ent. Zeitschr." In the Latin 
diagnosis of the species the hair on the thorax and the first 
Segment of abdomen is stated as „viridi — cinereo — hirtis", 
which describes it pretty accurately, but in the detailed 
German description this colour is stated to be „grünlich- 
grau", which is hardiy suitable. In all the many specimens, 
I have collected of this handsome little bee the colour of 
the hair on these two parts is of a clear lemon yellow or 
greenish sulphur colour. 

57. Centris tricolor, Friese. Generally distributed. All the 
specimens (both (^ and §) that I have taken or seen were 
on Hoffmanseggia falcaria. As with all the other Centris 
species the flight is like lightning and the time of staying 
in a flower only a few seconds. 

As to this species I noticed a similar case as mentioned 
with no 32 (Tetralonia crassipes), but curiously enough 
here were only ?$. 

When I was at Chacras de Coria in the beginning of 
January 1907 I noticed this species every evening flying in 
numbers round a peach tree, although on this occassion I 
did not investigate the matter, Later on, on the 16th Febr. the 
same year, I returned to the same place, and at about six in 
the evening I noticed that a number of bees were hidden 
among the leaves of a little branch of the same peach tree. 
It was undoubtedly the same branch that had been used as 
night lodgings the whole time. The bees (all $$) sat pretty 
close to each other, while others tried to come in, humming 
rigourously, apparantly fighting, and in the usual flight ofa 
Centris. A great portion (19 specimens) ended their days 
in my collecting bottle, and several flew away. The next 
evening only two specimens applied for night lodgings, so 
I presume that the Company had „broken up". During the 
next few days we had a great deal of rain, rather an un- 
common occurrance for the district, so that further investiga- 



105 

tions stopped, and later I did not observe any specimens 
in the night lodgings in the peach tree. 

58. Centris Brethesi, Schrottk. Moderately common, toge- 
ther witii foregoing on Hojfmanseggia falcaria. 

59. Centris nigripes, Friese. Rare; together with the last 
two species and on the same plant. I believe this to be a 
variety of Centris lanipes, which, although not common, is 
found in the district. 

60. Canephora apiformis, Friese. Generally distributed 
round Pedregal. I have never found it except on the flowers 
of Hoffmanseggia falcaria. Its flight resembles that of the 
Centris species in speed, and it also has the peculiarity of 
„Standing still" in the air in front of flowers, before diving 
into them, just the same as Centris nigriventris. Feniales 
much more numerous than males. A midsummer insect. 

61. Lithurgus laticeps, Friese. Rare in this district. It 
Visits cactus flowers together with Ancyloscelis aterrima and 
A. tricolor (see under these species). 

65. MegaChile anthidioides, Rad. j ^ ^^^^^ on several 

66. Megachile gomphrenae^,^^^ j ^^^^^.^^ ^^ ^^^^^.^ 

67. Megachile simillima, Sm. With respect to this species 
I have only seen a few specimens, all on the flowers of the 
European (here run wild) lancet-leafed thistle, Cirsium lan- 
ceolatum, Scop, It has the peculiarity of burrowing into the 
flowers, so that only a portion of the abdomen is visible. 

68. Megachile Jensen!, Friese. The commonest species 
af Megachile in the Pedregal and Mendoza districts. Both 
sexes could be met with throughout the whole midsummer. 
I have never taken it on other plants than Hoffmanseggia 
falcaria. 

69. Megachile argentina, Friese. Moderately common; 
chiefly on Hoffmanseggia, although occasionally on other 
plants, such as Cirsium lanceolatum. I have several times 
found the cells, which are made up of cutting from various 
leaves, of this bee a little under the surface of the ground. 

70. Megachile cylindrica, Friese. Very rare in the Men- 
doza district. 

71. Megachile Jörgenseni, Friese. Together with M. argen- 
tina on Hoffmanseggia and Cirsium. It resembles M. argen- 
tina, but is abundantly distinct. 

73. Megachile tricincta, Friese. A beautiful and propor- 
tionally robust species. Together with M. argentina and M. 
Jörgenseni on the same plants. 

76. Megachile Hieronymi, Friese. Not rare, chiefly on 



106 

Hoffmanseggia, but now and then also on Cirsium lanceo- 
latum. 

77. Megachiie Steinbachi, Friese. The cT in numbers and 
chiefly taken on Hoffmanseggia. 

78. Megachiie rhinoceros, Friese. Almost without excep- 
tion on Cirsium lanceolatum, although the males occasio- 
nally on Hoffmanseggia. 

79. Megachiie Burmeisteri, Friese. Not very numerous; 
taken together with M. Jenseni on Hoffmanseggia falcaria. 

81. Anthidium flavomaculatum, Friese. This species could 
be met with flying along clay walls, especially in the spring; 
it visited not rarely the flowers of Hoffmanseggia. 

82. Anthidium rubripes, Friese. Could often be met with 
on Hoffmanseggia. 

83. Anthidium 22 -punctatum, | gj^j,^^ ^^ ^^ ^^ ^^^ 

Fnese. ^^^^ 

84. Anthidium inerme, Friese. ) 

Singly on Hoffmans- 
eggia, a plant which 
these species seem to 
show a great attraction 
for; occasionally also 

on other plants. 

89. Anthidium Jenseni, Friese, was the commonest species 
of Anthidium in the Pedregal district and was nearly always 
taken on Hoffmanseggia. In Friese' s above mentioned work 
this species has not received a number, but is included in 
the table of species. This species was first described by 
Friese in „Flora og Fauna, Silkeborg, Danmark" 1906 pag. 
100 and received the name Anthidium dentivenire. As it 
was afterwards discovered that another South American 
species had received this name earlier, Friese altered the 
name to A. Jenseni. 

90 — 103. Coelioxys sp. Most of the species mentioned 
occur in the Mendoza district. It was, however, impossible 
to State definitely, when collecting the large quantity of mate- 
rial, of which many were quite new, which flowers they 
were chiefly on. Most of them could be taken on Hoffmans- 
eggia, although a great many of the specimens that I found 
were taken by catching along the sunny clay walls or banks, 
where they were undoubtedly looking out their host bees, 

104. Epeolus bipunctalus, Friese. Several times met with 
on Baccharis. Undoubtedly, like the other species of the 
genus, on many different plants. I found a specimen once 
that was killed by an Asilid. 



86. Anthidium Jörgenseni, 

Friese. 

87. Anthidium sanguineum, 

Friese. 

88. Anthidium bicoloratum, Sm. 



107 

107. Epeolus speciosus, Friese. Amongst other plants on 
Grindelia. 

109. Epeolus Burmeisteri, Friese. See Introduction p. 97. 

Epeolus viperinus, Holmb. On Grindelia and Convol- 
vulus besides other plants. 

Epeolus rufiventris, Friese. See Introduction p. 99. 

112. Melissa Jenseni, Friese. Almost always on Hojf- 
manseggia in the Pedregal district, $$ as a rule more fre- 
quent than cTcT. On the primary ränge to the Cordilleras 
de Mendoza it visited Ca^salpinia brea, Senecio sp. and 
some other plants. Here were cTcT more common than $$. 
In the lowlands the species was occasionally taken on Cir- 
sium lanceolatum or another imported, allied species. 

113. Melissa maculata, Friese. In very small numbers 
with the preceeding on Ccesalpinia brea on the primary 
ränge above Mendoza. 

114. Bombus opifex, Sm. In quite small numbers, chiefly 
on Cirsium in the lowlands, but on different plants in the 
mountains. Freshly emerged large queens could be found 
late in the summer. 

115. Apis mellifica var. ligiistica, Latr. Very common 
everywhere, although mostly gone wild, and on every kind 
of flower (except cactus) throughout the summer. Of all the 
bees in the neighhourhood the 99 of this species were the 
first to begin work in the morning, and they kept on tili 
long after all others had left off. 



Two new Argentine species of Apidae. 

Described by A. C. Jensen-Haarup. 



Centris Lyngbyei n. sp. $. 

Allied to C tricolor, Friese, but more robust and easily 
distinguished from the $ of this species by its bright lemon- 
yellow labrum and clypeus. 

$. Labrum Z^mon-y^Z/oH^.ratherdenselyclothed with Short, 
erect, black hairs; clypeus of the same colour, very shiny, 
almost smooth. Forehead densely clothed with coal black 
hair; vertex, hehind eyes and occelli, with ochraceous 
pubescence. First dorsal segment of abdomen wich pale 



108 

ochraceous pubescence; all other segments (also ventral) 
with black hairs being long and very dense towards apex. 
In all other respects similar to the $ of C. tricolor, Friese. 
Long. 15 — 18 mm.; lat. 6 mm. 

4 specimens near Mendoza '^/^ 07 (800 mtr.). I dedi- 
cate this species to my amiable host, Don Laureano Lyngbye 
in Chacras de Coria. 

The type specimens are in my coUection. 

Coelioxys Santa Rosse n. sp. d". 

This species is allied to C. cariniventris, Friese, on 
account of the longitudinal keel along the middle of the 
ventral segments of the abdomen. 

cT. Black; first dorsal segment of abdomen red. Head 
sparingly punctured, front and clypeus with abundant and 
dense ashy grey pubescence. Thorax very sparingly and 
finely punctured, its center being smooth and shiny. Scutellum 
smooth and shiny, its middle lobe and lateral teeth being 
strong and very prominent; bind margin of scutellum between 
the lateral teeth, the middle lobe excepted, with some few 
punctures. Abdomen sparingly and irregularly punctured, 
ventral segments to a great extent red, 1. — 4. with a sharply 
elevated longitudinal keel, 4. at apex with two strong spines 
close to the end of the keel; armature of apical segments 
of usual building. Wings hyaline, apical part fuscous, veins 
dark brown, tegulse red. Long. 9 — 10 mm. 

Santa Rosa (Province of Mendoza) 1 specimen 1904. 
The type specimen is in my collection. 



HoSmanseggia falcaria, Cav., and its visitors 
amongst Bees. 

By A. C. Jensen-Haarup. 



Amongst the several species of plants that are found in 
the Argentine Camp, there are few that can take place beside 
the beautiful little Hoffmanseggia falcaria, which belongs to 
the Ccesalpinia-grouip, as an attractive flower for bees*). 

*) It is even occasionally visited by humming-birds. 



109 

It has a very large distribution in America, and large areas 
overgrown with this plant are not unusual. The leaves are 
similar to the Mimosa, and the yellow and orange red blos- 
soms are collected in an open pyramidlike bunch on the 
top. The Shells are sickleformed and it is in all probability 
this, that has given the plant the common name in Men- 
doza of the „little field (or „camp") bean". 

Personally I do not believe that there is a plant in the 
whole of the Western Argentina that is more visited by bees 
than Hoffmanseggia falcaria, which can be seen in blossom 
throughout the whole of the Argentine summer, to say 
nothing of its being thornless and easy to get at. It is only 
necessary to come to a Stretch of this plant in flower and 
stand a little to one side with net ready to take all that 
come within ränge, and with still weather and clear sunshine 
a great number of bees can be taken. No Entomologist can 
imagine a more profitable and enjoyable employment than 
collecting bees on Hoffmanseggia, the only irritating thing 
being that it is impossible to collect all that you can see, 
and while bottleing one good bee, another still better flies 
off to a neighbouring Hoffmanseggia place. 

In Knuth's „Handbuch der Blütenbiologie" some species 
of bees are mentioned as visiting Hoffmanseggia falcaria. 
As the list, however, is proportionally small, it would seem 
to show that no special attention had been paid to the 
insects that visit this plant, as alone in the Mendoza district 
the number of bees that come to Hoffmanseggia would 
reach well up to fifty, and if a thorough investigation in all 
ihe districts, where the plant occurs would take place, the 
list of bees that come to Hoffmanseggia falcaria would 
certainly reach up to several hundreds. 

It is chiefly the females that visit the flowers, although 
with several species the males are energetic workers, for 
example Melissa Jenseni, Teiralonia flavitarsis and still 
more so with Tetralonia corvina. A. Ducke from Para men- 
tions in „Zeitschr. f. wiss. Insektenbiologie" for 1906 that 
„auf den wohl nur Pollen liefernden Blüten" from Hoff- 
manseggia (Cassia Hoffmanseggia) only the females of the 
genus Centris are met with. This, however, is only for the 
Para district, but from my experience it does not suit the 
Mendoza district. Ducke further mentions in the same paper: 
„Bezüglich des Besuches verschiedener Blüten durch die 
einzelnen Geschlechter einer und derselben Bienenart ist 
zu erwähnen, das die $$ vieler Bienen einige Pflanzen des 
Honigs, andere des Pollens wegen aufsuchen. Auf ersteren 



110 



trifft man auch die cTc/, auf letzteren hingegen nicht, da 
dieselben ja keinen Pollen einsammeln." 

I am not able at this moment to say definitely, whether 
Hoffmanseggia falcaria only delivers pollen and not honey, 
but I am of the opinion that such is the case, as there is 
no smell to the flowers, but even if it does only give pollen, 
it is not in accordance with Ducke's remarks that cTcT are 
not met with on plants that only supply pollen, as by refer- 
ence to my following list of bees that visit Hoffmanseggia 
falcaria it will be noticed that the cf cT of several species 
have been taken on it, and in some cases the cfcT were in 
the majority; this could possibly be explained, however, by 
the fact that the c/'cT in several instances were much the 
commoner, although the question must remain unanswered 
for the present. 

I have added approximately the proportion of the sexes of 
the following bees that are found on Hoffmanseggia falcaria: 

Megachile Jenseni. Very common in both sexes, 

Megachile Steinbachi. ? rare, cT very common. 

Megachile Hieronymi and M. rhinoceros. Occasionally; 
cT more frequent than $. 

Megachile Biirmeisteri, M. argentina and M. Jörgenseni. 
Single specimens of $$. 

Teiralonia corvina. cf much more frequent than ?. 

Tetraloniaflavitarsis var. bicincta. ? noticeably common; 
cT not rare. 

Canephora apiformis. $ exceedingly common ; cT in few 
numbers. The species not seen on other plants. 

Melissa Jenseni. $ somewhat commoner than cT- 

Centris nigriventris. $ in numbers; cT only few speci- . 
mens. The species not taken on other plants. 

Centris tricolor Mostly $. 

In the following list of bees that have been taken on 
Hoffmanseggia falcaria no notice is given as to the frequency 
of the sexes : 



Commonly or as a rule only 
found on Hoffm. falc: 

Canephora apiformis. 
Melissa Jenseni. 
Centris nigriventris. 
Centris tricolor. 
Megachile Jenseni. 
Megachile Steinbachi. 
Tetralonia flavitarsis v. bicincta. 
Tetralonia corvina. 



Occasionally: 

Tetralonia nigriceps. 
Tetralonia fervens. 
Centris Brethesi. 
Anthidium nigerrima. 
Anthidium 20 — punctatum. 
Megachile Burmeisteri. 
Megachile argentina. 
MegachHe Jörgenseni. 
Xylocopa brasilianorum, 
Caupolicana lugubris. 



111 



Generally although also 

found on other 

plants : 

Xylocopa splendidula. 
Tetralonia jenseni. 
Magachile Hieronymi. 
Megachile rhinoceros. 
Anthidium Jenseni. 
Anthidium sanguineum. 
Anthidium rubribes. 
Coelioxys sp. 



Accidently: 

Tetralonia zebra. 
Tetralonia flaviventris. 
Ancyloscelis ruFipes. 
Ancyloscelis facialis. 
Ancyloscelis clypearis. 
Ancyloscelis nigriceps. 
Exomalopsis Jenseni. 
Anthidium bicoloratum. 
Anthidium fiavomaculatum. 
Anthidium nigrescens. 
Megachile gomphrenae. 
Megachile anthidioides. 
Megachile simillima. 
Megachile cylindrica. 



More of the species that have only been taken occas- 
ionally or accidenüy on Hoffmanseggia were very rare 
in the Mendoza district. Such species may possibly be found 
more abundantly on Hoffmanseggia in other districts. 



Index. 



Ancyloscelis Latr 51 

clypearis Friese 52, 103 

facialis Friese 52, 103 

minuta n. sp 52 

nigriceps Friese 51, 103 

nigerrima Friese 51, 103 

rufipes Friese 51, 103 

tricolor Friese 51, 103 

Anthidium 69 

argentinum n. sp 72 

bicoloratum Sm 74, 106 

bidentatum n. sp 71 

clypeatum =^ argentinum 

var 72 

flavomaculatum n. sp. . . 70, 106 

inerme n. sp 72, 106 

jenseni Friese 69, 106 

joergenseni n. sp 73, 106 

rubripes n. sp 70, 106 

saltense n. sp 71 

sanguineum n. sp 74, 106 

vigintipunctatum n. sp. . 71, 106 

Anthophora 56 

saltensis Holmbg 56, 103 

Apis 93 

iigustica=^ mellificavar . 93, 107 

Augochlora 26 

argentina n. sp 26, 100 

Bicolletes n. g 11 

franki n. sp 12 

neotropica n. sp 11, 100 

saltensis n. sp 12 

Biglossa Friese 13 

aenea Friese 17 



armata Friese 17, 100 

caerulescens Friese ... 17 

chalybaea Friese 16 

laticeps Friese 15 

marginata Spin 15 

similis Friese 16 

thoracica Friese 14, 100 

Bombus 92 

baeri Vach 92 

opifex Sm 92, 107 

robustus Sm 92 

rufocaudatus Friese := ro- 
bustus var 92 

steinbachi Friese =-: robu- 
stus var 92 

thoracicus Sich 92 

Camptopoeum 28 

chilense Friese 30 

flaviventre Friese .... 28, 101 

hirsutulum Spin 31 

minutum Friese 30 

ochraceum n. sp 29, 101 

steinbachi Friese = flavi- 
ventre 28 

Canephora für Corbicula . 94 

apiformis n. sp 59, 105 

Caupolicana Spin 18 

albiventris Friese .... 19 
baeriana Vach. =i: lugu- 

bris var 20 

egregia Friese -= fulvi- 

collis var 19 

fulvicoilis Harry Smith ^ 

smithiana 21 



lugubris Sm 20, 100 

mystica Schrottk. = lu- 
gubris var 20 

nigriventris Friese .... 19 

niveofasciata Friese ... 20 

ruficollis Friese 19 

rufipes Friese 18 

smithiana n. sp 21 

steinbachi Friese 19 

Centris 58 

brethesi Schrottk 59, 105 

lyngbyei n. sp 107 

melanopus n. var. =^ 

muralis var 58 

muralis Burm 58, 103 

nigerrima Spin 58, 104 

nigripes Friese 59, 105 

nigriventris Burm .... 58, 104 

tricolor Friese 59, 104 

Ceratina 43 

volitans Shrottk 43, 101 

Coelioxys 78, 106 

alacris Holmbg 75 

beroni Schrottk 76 

bifida n. sp 75 

bonaerensis Holmbg. . . TS 

correntina Holmbg. ... 75 

cariniventris n. sp. ... 76 

chacoensis Holmbg. ... 75 

colobobtiche Holmbg. . . 75 

carduvensis Holmbg. . . 75 

fulvipes n. sp 77 

jenseni Friese 75 

inconspicua Holmbg. . . 75 

mendozina Holmbg. ... 75 

missionum Holmbg. ... 75 

rugulosa n. sp 77 

Santa rosse n. sp 108 

simillima Sm 75, 76 

tenax Holmbg 75 

triangulifera Friese ... 75 

CoUetes sp.? 11 

argentinus n. sp 10, 100 

bicolor Sm 10, 99 



furfuraceus Holmbg. . . 


10, 


100 


Corbicuia n. gen 


59, 


94 


apiformis n sp 


60, 


106 


Dipedia Friese 




52 


armata Sm 


53, 


103 


duckei Friese 




55 


equadoria Friese 




54 


gigas Friese 




55 


Doeringiella 




89 


bigibbosa n. sp 




90 


franki n. sp 




89 


obscuripes n. sp 




90 


thoracica n. sp 




90 


tomentifera Ducke. . . . 




90 


Ecplectica Cucurbitae = 






Tetralonia 




44 


Ecplectica tintinans = Te- 






tralonia 




4P 


Epeolus 


81 


bipunctatus n. sp 


83, 


106 


boliviensis n. sp 




88 


buchwaldi n. sp 




87 


burmeisteri n. sp. 86, 98 


,99, 


107 


claripennis n. sp. . . . . 




88 


crassicornis n. sp 




83 


joergenseni n. sp 




84 


lativalvis n. sp 




83 


nobilis n. sp 




85 


rufiventris n. sp. . . . 85 


,99, 


107 


septemnotata Spin 




88 


singularis n. sp 




87 


speciosus n. sp 


84, 


107 


triseriatus n. sp 




82 


unifasciatus n. sp 




86 


viperinus Holmbg 




107 


Epimethea = Panurginus 






subgen 




27 


Exomalopsis sp.? 




56 


caerulea Friese 




56 


jenseni n. sp 


56, 


103 


herbsti Friese 




57 


longicornis Friese . . . . 




57 


Halictus 




25 


jenseni n. sp 


25, 


100 



I 



jörgenseni n. sp 25, 100 

paramorio n. sp 25, 100 

Leiopodus 91 

gigas n. sp 91 

lacertinus Sm 90 

nigripes n. var. = lacer- 
tinus var 91 

Liopoeum =^ Camptopoeum 

subg 3) 

Liphanthus = Psaenythia 39 

sabulosus Reed 39 

Lithurgus 60 

albiceps n. sp 61 

laticeps Friese 60, 105 

planifrons n. sp 62 

pygmaea n. sp 62 

rufiventris n. sp 61 

Megachile 63 

anthidioides Rad 64, 105 

argentina Friese 65, 105 

armigera n. sp 69 

bigibbosa n. sp 66 

burmeisteri n. sp 68, 106 

collaris n. var. ;= gom- 

phrenae var 65 

ctenophora Holmbg. ... 68 

cylindrica Friese 66, 105 

ferrugineipes n. var. = 

gomphrenae var 65 

gomphrenae Holmbg. . . 64, 105 

hieronymi Friese .... 67, 105 

jenseni Friese 65, 105 

joergenseni n. sp 66, 105 

leucografa n. sp 67 

luteipes n. sp 69 

rhinoceros n. sp 68, 106 

rufula n. var. = gom- 
phrenae var 65 

simillima Sm 65, 105 

steinbachi Friese .... 67, 106 

tetrazona n. sp 67 

tricincta n. sp 66, 105 

Megacilissa Sm. Friese ^^ 

Ptiloglossa 21 



eximia Sm. = Ptilogl. 

ducalis 21 

Melipona 93 

baeri Vach. = 5-fasciata 

var 93 

Melissa 91 

jenseni Friese 91, 107 

maculata Friese 91, 107 

Nomada 75 

pampicola Holmbg. ... 75 

Nomia 26 

jenseni Friese 101 

joergenseni n. sp 26, 100 

Qediscelis 5, 93 

albida Friese 94 

herbsti Friese 8 

inermis n. sp 7, 94 

minor Philip 7 

paradoxa Ducke 9 

styliventris n. sp 9 

vernalis Philip 8 

Parammobates 91 

brasiliensis Friese .... 91 

Panurginus 27 

aeneiventris n. sp. ... 27 

herbsti Friese 27 

nigroclypeata n. var. =; 

saltensis var 27 

saltensis n. sp 26 

Parapsaenythia n. gen.. . . 42 

argentina n. sp 42 

Prosopis 5 

rufifrons n. var. = sal- 
tensis var 5 

rufula n. sp 5 

saltensis n. sp 5 

Psaenythia 31 

bergii Holmbg 33 

bifasciata n. sp 41, 101 

bizonata n. sp 41 

clypeata Schrottk. ^= picta 40 
flavomaculata n. sp. . . 37 
frontalis n. var. := bizo- 
nata var 42 



gerstaeckeri n. sp 36 

herbsti n. sp 38 

interrupta n. sp 38 

laticeps n. sp 41, 101 

nigra n. var. = bizonata 

var 42 

nigriventris n. sp 36 

pictipennis n. sp 40 

philanthoides Gerst. ... 40, 101 

picta Gerst 40, 101 

quadrifasciata n. sp. . . . 35 

rubripes n. sp 40 

rufipes Holmbg 34 

sabulosa Reed 39 

superba n. sp 32 

thoracica Gerst 33 

unizonata Holmbg. ... 38 

Pseudiscelis = Oediscelis 

subg 10 

rostrata 10, 93 

Ptiloglossa 21 

absurdipes n. sp 24 

aculeata Friese 22 

buchwaldi n. var. :^ du- 

calis var 21 

chalybaea Friese 23 

ducalis Sm 21, 100 

eburnea Friese 22 

obscura n. sp 25 

ochracea Friese 23 

pallipes n. sp 24 

thoracica n. sp 24 

Ptilothrix 51 

plumata Sm 51 

Schrottkya n. subg. =: Te- 

trapedia subg 58 

goeldiana Friese 58, 103 

Sphecodes 4, 99 

mutillaeformis Schrottk. 4 

nigripennis n. sp 4 



Svastra ::= Tetralonia ... 44 
bombylans Holmbg. =? 

flavitarsis v. bicincta. . 44 

Tetralonia 44 

bicincta Friese =: flavi- 
tarsis var 44 

bipunctata n. sp 45, 102 

boliviensis n. var. — ru- 

fiventris var 46 

corvina n. sp 46, 102 

crassipes Friese 44, 102 

Cucurbitae -= ? fervens 44 

duckei n. sp, 47 

fervens Sm 44, 102 

flavitarsis Spin 44, 102 

fiaviventris n. sp 49 

herbsti Friese 48 

jenseni n. sp 49, 102 

luteipes n. sp 47 

nigriceps Friese 49 

nigroaenea Sm 49 

niveata n. sp 50 

palliventris n. sp 47 

rufiventris n. sp 46 

saltensis n. var. ^= zebra 

var 45 

semirufa n. sp 47 

tintinans Holmbg. — ? 

nigroaenea Sm 49 

tetrazona n. sp 50 

zebra n. sp 44, 102 

Temnosoma 5 

metallicum Sm 5, 99 

Trigona 93 

lineata Lep 93 

molesta Puls 93 

Xylocopa 43 

brasilianorum L 43, 101 

coiona Lep 43 

splendidula Lep 43, 101